Traumschleife Hasenkammer - die Dritte

Nunmehr zum dritten Mal ging es auf die Traumschleife Hasenkammer bei Herschwiesen.
Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

> 1. Wanderung im Juni 2014 (mit der inzwischen verstorbenen Draga)

> 2. Wanderung im August  2017 (mit einem geschätzten Kollegen)


Wir nutzen den Startpunkt in Herschwiesen am Kirmesplatz, setzen die Rucksäcke auf gehen die wenigen Meter zum Startpunkt der etwa elf Kilometer langen Wanderung.

Ja. Es handelt sich tatsächlich "nur" um aufgeschichtetes Holz.
Aber wirklich klasse gemacht.
Ein schöner "Eyecatcher" direkt zu Beginn der Wanderung.

Direkt ab Startpunkt bewegen wir uns auch auf dem sogenannten "Streuobstgürtel".
Die vielen Hinweistafeln und auch die teils seltenen Sorten lassen uns - gerne - öfter anhalten.

Mit Überquerung einer Straße und vorbei an dem Friedhof nutzen wir eine erste Weitsicht.
Vorsichtshalber haben wir an diesem Tag auch die Regenausrüstung im Rucksack.

Ich war gespannt, ob die Wurzel eines ehemaligen Kirschbaums, welcher 1950 gepflanzt wurde, noch vor Ort zu finden ist.
Ja. Ist sie.


Neu für mich - oder eventuell habe ich bei den ersten beiden Wanderungen nicht darauf geachtet -:
das "Pro-Obst Museum".

Und wer bedächtig wandert und seinen Blick schweifen lässt, dem entgeht auch die Raupe auf dem Weg nicht, welche sich in Richtung des Grases bewegt.

Sowieso fanden sich viele Motive, die mir an diesem Tag in das Auge sprangen.

Nun ist es nicht mehr weit, bis wir den ehemaligen Steinbruch erreichen.


Leider hatte ich mich aufgrund des angekündigten Regens für die falsche Kamera entschieden.
Aber irgendetwas ist ja immer ... 😀

Vorbei an Kratern, die noch vom heftigen Artilleriefeuer amerikanischer Streitkräfte 1945 erzählen, nähern wir uns einem ersten Aussichtspunkt.

Dieser ist nicht weit entfernt.

Aber auch die zweite Aussicht auf dem Weg an den Brodenbach schließt sich alsbald an.

Mit ein paar Windungen erreichen wir den Brodenbach selbst.

Dieser ist etwas länger als acht Kilometer und ein Nebenfluß der Mosel.
Die Quelle befindet sich im Bopparder Ortsteil Buchholz.


Pilze am Wegesrand.

Die Bank ist vom Regen der vergangenen Tage noch nass.
So feiern unsere wasserdichten Thermositzkissen Premiere.

Es geht weiter in die Udenhausener Schweiz.
Hier erwartet uns ein weiterer Weitblick. Einfach nur fantastisch.
Natürlich auch, weil wir bis auf wenige Ausnahmen ein blaues Stück Himmel über uns genießen können.

Mit einer Schleife gelangen wir zu einem weiteren Aussichtspunkt.
Uns fallen Markierungen zwischen den Hügeln auf.
Erste Überlegung: Warnhinweise für Piloten? Aber Warum?
Erst beim Heranzoomen wird uns klar: das sollte die Hängeseilbrücke Geierley sein.

Dieses Mal keine Raupe, sondern ein anderer Weggeselle.

Wir verlassen den Wald und laufen in grobe Richtung Udenhausen.


Die Bäume hängen voller Früchte, an anderen Stellen wiederum macht das Fallobst seinem Namen alle Ehre.


Einfach nur schön!

Vorbei an einem Insektenhotel geht es nun zum Heiligenhäuschen Udenhausen.


Anschließend geht es wiederum hinab an den Brodenbach.
Persönlich gefällt mir, dass es noch einmal interessant wird, bis wir den Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreichen.



Irgendwann tauchen wir aus dem Wald wieder auf die freie Fläche und gehen die letzten 800 Meter zurück zum Startpunkt der Runde.

Videozusammenschnitt (FullHD):


Track, Übersicht etc.: