Traumpfad Vulkanpfad mit Abstecher zur Ettringer Lay

Ein weiterer ausstehender Wanderbericht findet nunmehr Einzug in diesen Blog.
Ursprünglich sollte es als Wiederholungswanderung "nur" auf den Vulkanpfad gehen.
Am Hinweisschild auf die etwa 0,7 km entfernte Ettringer Lay fiel mir auf, dass ich dort noch gar nicht gewesen war.
Also war es der passende Zeitpunkt, dies nachzuholen.

Ich beschränke mich dieses Mal hauptsächlich auf Bilder.

Bisherige Wanderungen auf diesem Traumpfad und Texte finden sich hier auf diesem Blog.

- 2013: erste Wanderung auf dem Vulkanpfad (damals mit Balou und Draga)

- 2016: Wiederholungswanderung, in umgekehrter Gehrichtung (damals mit Draga)

- 2017: Erinnerungswanderung nach dem Tod von Draga

Am Ettringer Bellberg

Abzweig zur Ettringer Lay



Ettringer Lay:

Zitat (Quelle):
"Die Ettringer Lay ist ein Steinbruchrevier der neuzeitlichen Steinindustrie, gelegen bei Ettringen im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz. Sie gehört zum Vulkanpark und ist Teil des nationalen Geoparks Laacher See."



Zitat (Quelle):
"Im Verlauf der Eruption des Bellerberg-Vulkans (427,5 m) floss der Ettringer Lavastrom wohl am unteren Kraterrand aus. Dieser Lavastrom war der kürzeste und mächtigste von insgesamt drei Strömen des Vulkans. Die Lava verfüllte innerhalb von kurzer Zeit, innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen, ein leicht zum Vulkan hin geneigtes Tal."


Zitat (Quelle):
"Die Lava erkaltete von außen nach innen zu mächtigen Basalt-Vorkommen."

Es lohnt sich, auf dem Rundweg an der Ettringer Lay alle Stichwege zu begehen, da sich hier immer wieder Besonderheiten entdecken lassen.


Zitat (Quelle):
"Die Ettringer Lay ist das jüngste Abbaugebiet von den drei Lavaströmen des Bellerberg-Vulkans. Die ersten Steinbrüche wurden um 1850 zur Gewinnung von Mühlsteinen angelegt. Die Steinbrecher („Layer“) gelangten über lange Leitern zu den Arbeitsplätzen an den Basaltwänden. Ohne Gerüst und ohne Absicherung lösten sie zunächst noch mit reiner Muskelkraft einzelne Basaltsäulen aus der Wand."


Zitat (Quelle):
"Die ehemaligen Abbauwände dienen heute als Kletterareal des Deutschen Alpenvereins.
798 ausgewiesene Kletterrouten der Schwierigkeitsskala IV bis XI, vor allem für die Riss- und Verschneidungskletterei, bietet die Ettringer Lay. Weitere Kletterareale befinden sich im Kottenheimer Winfeld und im Mayener Grubenfeld."



Zitat (Quelle):
"Die Ettringer Lay war in eine Vielzahl von Parzellen unterteilt die von vielen kleinen Unternehmen teilweise bis in die 1970er Jahre bewirtschaftet wurden. Durch den Gesteinsabbau sind Steinbrüche auf einer Fläche von etwa 20 Hektar angelegt und ausgedehnte Abbauwände entstanden. Die „große Wand“ mit 100 Metern Länge und 20 Metern Höhe ist ein beeindruckendes Zeugnis der Steinbrecher."



Zitat (Quelle):
"Die stillgelegten und von der Natur zurückeroberten Steinbrüche der Ettringer Lay bilden heute eine Vulkanpark-Station. Stählerne Figuren entlang eines Rundweges zeigen alle Tätigkeiten in einem Steinbruchbetrieb. Weiterführende Informationen zum Ausbruch des Bellerberg-Vulkans und der neuzeitlichen Abbautätigkeit sind auf Tafeln ausgestellt."


Nach diesem Abstecher geht es wieder zurück bis an den Bellberg, allerdings spare ich mir hier den etwas steileren Zuweg zum Traumpfad.
Ich schaue auf mein Navigationsgerät und erkenne dort einen alternativen kurzen Weg, der mich ebenerdig wieder in unmittelbarer Nähe zum eigentlichen Vulkanpfad bringen wird.
Dabei folge ich übrigens dem nachfolgenden Wegekennzeichen.



Nach dem passieren des ehemaligen Sprengstoffbunkers erreiche ich recht schnell den Aufstieg zu den "Sieben Stuben".


Gut, dass ich immer die lange Wanderhose trage.
Ansonsten hätte die Brennesseln und Dornen meine Beine entsprechend "umdekoriert".
Ist aber nur ein kleines Stückchen des Weges.

Bei den "Sieben Stuben"


Aussichtspunkt oberhalb der "Sieben Stuben"


Nach Überqueren der Fahrstraße zwischen Ettringen und Kottenheim geht es nun in das Kottenheimer Winfeld.




Beim "Junker Schilling"

Am Sauerbrunnen Hartborn

Videozusammenschnitt (FullHD):


Track zur Tour: