Traumpfad Schwalberstieg - reloaded

Langsam komme ich mit dem Schreiben der Wanderberichte "hinterher".

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Wir hatten uns überlegt, wieder einmal an der Mosel wandern zu gehen.
Auf der Suche nach einem schönen Rundweg habe ich dann festgestellt, dass ich den Traumpfad Schwalberstieg seinerzeit (2013) zwar bereits mit meinem damaligen Rüden gewandert bin, meine Frau jedoch an diesem Tag nicht dabei war.

Also noch einmal in den alten Wanderbericht hineingelesen und festgestellt, dass mir diese Rundwanderung gefallen hatte.

So stand die Wiederholung schnell fest.
Wenn auch dieses Mal ohne Hunde, dafür mit "Frauchen".

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Wir sind am empfohlenen Startpunkt "Linkemühle" gestartet und sind die Rundtour im Uhrzeigersinn erwandert.

Bis ungefähr zur Mitte der Wanderstrecke geht es meist kontinuierlich in die Höhe.
Aber durch die eher sanften Steigungen fiel dies - zumindest uns - nicht auf.

Direkt zu Beginn schmalere Wege, die sich so auch nach Überqueren der asphaltierten Straße so zunächst auch fortsetzten.

Ja. Es geht ein großes Stück durch den Wald, aber bei sommerlichen Temperaturen auch sehr angenehm.

Sehr schnell haben wir auch den "Dschungelpfad" erreicht - im Grunde genommen aber eine Fortsetzung der schmaleren Wege bislang.
Was aber auch angenehm war.

Wir nähern uns dem Schwalberhof, passieren diesen und saugen die wunderbare Weitsicht auf, die sich uns hier bietet.
Irgendwie habe ich davon kein Foto gemacht, aber im Video unterhalb dieses Berichtes finden sich entsprechende Eindrücke wieder.

Eine weitere Freifläche erwartet uns, die uns bis zum links schon erkennbaren Waldstück bringen wird.

Ebenda geht es wieder in den besagten Wald hinein und es geht abwärts.

Ein kurzes Stück hinab auf einem asphaltierten Weg mit einigen Mountainbikefahrern führt uns die Wegemarkierung alsbald scharf nach links hinten.
Schon nach wenigen Metern werden wir durch diese Furt geleitet.

Im Wanderbericht von 2013 hatte ich gelesen, dass es jetzt wieder steiler wird.
Ja. Wird es.
Obwohl es uns dieses mal aber gar nicht so kräftezehrender vorkam.

Alsbald öffnet sich der Wald und wir wandern nunmehr bis kurz vor Ende der Wanderung auf freier Fläche.
Schön, dass an diesem warmen Sommertag ein wenig der Wind ging und das Wandern bei diesen Temperaturen sogar richtig angenehm machte.

Wir erreichen die Röder-Kapelle, die 1912 als Vermächtnis eines Niederfeller Bauern - der sich in einer Notlage umgebracht hatte  - erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht.

Eine größere Wandergruppe kommt uns entgegen und wir bleiben nicht lange an der Kapelle.
Lieber gehen wir zum eigentlichen "Highlight" der Wanderung: zur Hitzlay selbst.

Und da ist sie: die wunderbare "Hinabsicht" auf die Mosel.
Wir hatten Glück: nur ein Paar, welches hier ebenfalls kurz innehielt und sich bei unserem Auftauchen freuten, dass jemand ein Foto von beiden an dieser Aussicht mit deren Smartphone machen konnte.

Anschließend auch selber noch ein "Beweisbild" gemacht.
Ist das herrlich hier.

Fantastische Weitsichten.

Es passt einfach alles bei dieser Wanderung: das Wetter, die Streckenführung, das "drumherum" und natürlich die Labsale für die Augen.

Wir nähern uns der Kuckuckshöhe.

Zwischendurch wieder einen Blick auf die Mosel werfen.
Dort wo die Brücke zu erkennen ist, befindet sich der Ort Kobern-Gondorf.
Wer sich auskennt, kann auch in der Ferne auf der anderen Moselseite die Oberburg des gleichnamigen Ortes erkennen.

Eine weitere Besonderheit ist nun nicht mehr weit entfernt: die Mönch-Felix-Hütte.

Noch einmal die Blicke schweifen lassen.

Anschließend führt uns der schmale Pfad wieder hinab an die "Linkemühle", wo wir die herrliche Wanderung beenden.

Videozusammenschnitt der Tour:


Track etc.: