Kloster, Wein und Pfade [Ahr]

Heute stand eine erneute Wanderung im Ahrtal an.
So ging es vom Kloster Marienthal über Dernau hinauf zum Krausbergturm und über Bergpfade wieder zurück.

Vom selbstgewählten Startpunkt meiner Runde geht es direkt auf den Rotweinwanderweg, so dass ich nach kurzer Zeit schon hinab auf das Weingut und die Klosterruine Marienthal schauen kann.

Noch bin ich nicht sicher, wie die heutige Wanderung verlaufen soll.
So gehe ich zunächst auf dem Rotweinwanderweg in Richtung Dernau.

Bald schon sehe ich hinab auf Dernau und die Ahr.

Ich passiere diesen Rastplatz, welcher "Heinz-Nietgen-Ruh" genannt wurde.

Eine der vielen Unterstände am Weg.

Es geht leicht hinab und ich habe mich für den Rest der Strecke im Kopf entschieden.
Links und auf der anderen Uferseite der Ahr sehe ich zum einen den Funkturm, zum anderen den Krausbergturm.
Ok. Da wird es hingehen.

Dazu muss ich dann alsbald den Rotweinwanderweg verlassen.
Also geht es weiter hinab in den Ort, wobei ich ihn noch für ein kleines Stück zum umgehen versuche.

Letztlich geht es auf der Fahrstraße zwischen Grafschaft-Esch und Dernau entlang.
Hier ist nur zu beachten, dass man im Ort selbst für eine kurze Strecke auf der Fahrstraße laufen muss.

Da mein Ziel klar ist, wechsele ich über die Hauptstraße, passiere dort die Schienen der Ahrtalbahn ...

... und gehe weiter über diese Brücke, da sie den moderaten Weg hinauf zum Krausbergturm ermöglicht.

Es wird ein kurzes Stück steiler und ich folge dem Wegekennzeichen des örtlichen Wanderweges "1".
So habe ich auch den ersten Wendepunkt der Wanderung erreicht.
Unten links - dort wo die Häuser wie an einer Perlenschnur aufgereiht sind - bin ich übrigens hinauf gegangen.

Ein kurzer Blick zurück auf den unterhalb liegenden "Hinweg".

Ich bleibe zunächst auf der "1" und passiere hier den "Trose-Blick".

Die Aussicht auf Dernau, dieses mal von der anderen Ahrseite aus.
Es geht nun stetig abwärts in Richtung Dernau.

Aber ich habe ja noch zwei weitere Ziele vor der Nase.
So geht es am "Sabine-Platz" rechts auf einem schmalen Pfad - welcher auch als Ahrsteig-Zuweg ausgezeichnet ist - in die Höhe.

Macht Spaß.

Bald lichtet sich der Weg und der Pfad führt auf einen Versorgungsweg.

Links befindet sich auch der Funkmast, den ich auf dem Hinweg sehen konnte.

Den dritten Wegpunkt habe ich ja gerade eben erst gesehen.
Also folge ich der Ausschilderung, die mir zeigt, dass in 250 m der Krausberg erreicht wird.
Das dürfte aber nur Luftlinie sein, führt der Weg doch serpentinenartig in die Höhe.

Heute schwächelt meine Kondition.
Ich muss ein paar Mal unterwegs anhalten.

Dann endlich habe ich ihn erreicht: den Krausbergturm, welcher 1929 erbaut, 1944 gesprengt und 1050 wieder aufgebaut wurde.
Hier befindet sich auch die Krausberghütte.
Wenn die Fahne auf dem Krausbergturm weht - somit von weitem auch zu erkennen ist - ist die Hütte bewirtschaftet. Laut Hinweis zumindest an Sonn- und Feiertagen.

Es führt auch eine asphaltierte und schmale Fahrstraße von Dernau hinauf.

Auf dieser gehe ich nun abwärts.

An einer Waldkreuzung führt die Fahrstraße links hinab nach Dernau, ich gehe jedoch geradeaus weiter, da ich kurzfristig beschlossen habe, den Bergpfad hinab in Richtung Walporzheim zu nutzen.

Doch zunächst geht es auf einem Pfad noch ein Stück weiter geradeaus.

Aber auch der Bergpfad ist bald erreicht.

Es geht in vielen serpentinenartigen Kehren auf schmalem Weg und auch auf Schiefer hinab (hier ein kurzer Blick zurück auf ein Teilstück).

Auf halber Strecke hinab findet sich der Hinweis auf den Habichtsblick.

So gehe ich den kleinen Abstecher zu besagtem Aussichtspunkt, an welchem sich auch eine Sitzbank befindet.
Schwindelfrei sollte man aber schon sein.

Blick hinab nach Walporzheim.

Es geht weiter hinab, bis ich auf einen weiteren Bergpfad gelange, auf welchem ich links abbiege.

Während es auf dem ersten Bergpfad steiler hinab ging, liegt dieser Pfad direkt am Hang und ist auch mit entsprechenden Warnhinweisen auf Steinschlag beschildert.

Dennoch hat auch dieser Bergpfad seinen Reiz.

Durch den Wald erkenne ich bald auch die Klosterruine auf der anderen Seite.
Man muss nur wissen, dass es keinen Weg direkt vom Bergpfad dorthin gibt, sondern dass man weiter nach Dernau gehen muss.

Erst dort befindet sich eine Brücke über die Ahr.

Nachdem ich die Ahr überquert habe, halte ich mich also rechts, verlasse den Ort, wechsele die Straßenseite und gehe auf dem links im Bild in die Höhe führenden Weg weiter.

So gelange ich noch einmal an eine weiter Rastmöglichkeit.

Weit ist es nun nicht mehr.
Parallel und oberhalb der Fahrstraße gehe ich nun auf den Ort Marienthal zu.


So sehe ich noch einmal die Klosterruine, bevor ich wieder am Fahrzeug ankomme.

 

Track und Übersichtskarte zur Tour: