Unterwegs in der Siegaue

"Das Naturschutzgebiet (NSG) Siegaue liegt in der Stadt Niederkassel wurde 1985 ausgewiesen. Die 535 ha große Fläche ist eine strukturreiche Flussauenlandschaft.
Auf dem Stadtgebiet von Bonn grenzt direkt das 1983 ausgewiesene Naturschutzgebiet Siegmündung mit 150,87 ha an [Quelle]."

"Die Siegfähre über die Sieg zwischen Bergheim (einem Ortsteil von Troisdorf) und Geislar (einem Ortsteil von Bonn-Beuel) nahe ihrer Mündung in den Rhein ist die einzige Fähre über den Fluss und eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Einmann-Gierfähren Deutschlands [Quelle]."

"Die Flussaue der Sieg wird überwiegend als Grünland genutzt. Strukturiert ist das Gebiet durch Kleingehölze, Pappelforste und Auwaldreste sowie durch eingebettete Altarme. Breite Kiesbänke mit Silberweiden- und Korbweidengebüschen sowie wechselreiche Rohrglanzgrasröhrichte wachsen im Mündungsbereich am Rheinufer [Quelle]."





Auf die Siegmündung in den Rhein lässt sich aus dieser Gehrichtung leider nur so schauen, wie auf dem Bild oberhalb. Warum ? ...


Darum!



"Die Siegaue als abwechslungsreiche Flussauenlandschaft mit Altarmen und Auwald ist vor allem für Wasser- und Watvögel von landesweiter Bedeutung. Hinzu kommen bedeutsame Bestände von Fischarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Die Altwässer und die Restbestände der Weichholzauwälder sind für den Naturraum Köln-Bonner Rheinebene typische, aber inzwischen seltene FFH-Lebensräume. Die Siegmündung gilt geomorphologisch als die am besten ausgebildete Flussmündung des mittleren Rheintales mit naturnaher Überflutungsdynamik. Der besondere Wert der Siegaue besteht als Rast- und Überwinterungsgebiet für sehr gefährdete Vogelarten [Quelle]."