Panoramaweg bei Niederzissen

Dieser schöne Sonnentag bot sich einfach für eine Wanderung mit Weitsichten an.
So ging es nach längerer Zeit wieder einmal an das Rodder Maar.
Zuvor hatte ich eine Panoramastrecke gebastelt, die wir auch genau so nachgewandert sind.

Für ein kurzes Stück sind wir auch auf der Eifelleiter unterwegs gewesen.
Das hat Spaß gemacht und gut getan.



Wir sind am Wanderparkplatz "Rodder Maar" zwischen Niederzissen und Rodder gestartet und werden diese Wanderung im Uhrzeigersinn laufen.


Es ist noch nicht so viel los um die Uhrzeit, so dass wir "begegnungsfrei" loslaufen können.


Die ersten "Meter" sind eher zum warm werden; noch sieht man nicht so viel.


Aber sobald wir in Richtung des Rodder Maars abbiegen, taucht er endlich auf: der Bergfried der Burg Olbrück.


Wir werfen einen ersten Blick auf das "Maar" und auf den Teil im hinteren Bereich, auf welchen wir auf dem Rückweg stoßen werden.


 Auf dem "Uferweg" geht es noch ein kleines Stück weiter bis wir links abbiegen.


Wir sind nun auf einem Teilstück der "Eifelleiter" unterwegs und werden inzwischen vom Anblick des Bergfrieds begleitet.
Und wer genau hinguckt wird feststellen, dass Jilly in meine Richtung guckt ... 😃


Noch ein wenig Schaukeln ...


... und wir gehen weiter.
Links von uns ist Oberdürenbach zu erkennen.


Am zu erkennenden Waldrand halten wir uns rechts, wollen wir doch noch zu einem weiteren See.


Es  handelt sich um den Königssee.

Der Königssee entstand durch Menschenhand. Die Einheimischen in Oberdürenbach und Umgebung sprechen noch heute vom „Steimerich“ (Steinberg), wenn sie den Königssee meinen.
Der „Steimerich" war die tertiäre Domkuppe des Basaltvulkans Steinberg.
Bis ins Jahr 1943 baute die Steinhandel Rauen AG aus Mülheim an der Ruhr dort im Tagbau Säulenbasalt ab.
Dabei entstand ein kraterförmiger Trichter. Beim Abbau wurden zwei unterirdische Quellen freigelegt, die täglich bis 30 Kubikmeter Wasser lieferten, das morgens herausgepumpt werden mussten.
Als der Steinbruchbetrieb im Jahr 1943 eingestellt wurde, füllte sich der Trichter allmählich mit Quellwasser.
Heute hat der See eine Länge von 180, eine Breite von 80 und eine Tiefe von bis zu 30 Meter sowie eine Oberflächengröße von rund einem Hektar (10.000 Quadratmeter). Bereits während des Zweiten Weltkrieges wurde in dem See gebadet [Quelle].


Früher führte ein Trampelpfad rechts oberhalb entlang. Er ist inzwischen zugewachsen.


Eine kleine Erfrischung, bevor es weitergeht.


Über dieses Straßenstück geht es hinab bis fast nach Dedenbach.
Und leider müssen wir feststellen, dass sich einige nicht daran halten, dass es ein Forst- und landwirtschaftlicher Weg handelt. Es wird als Abkürzung nach Oberdürenbach genutzt.
Und das nervt.


Wir haben Dedenbach fast erreicht, gehen jedoch kurz zuvor rechts weg.


Zwischendurch schauen wir wieder in die Ferne, wobei heute sogar das Hotel auf dem Petersberg (Siebengebirge bei Bonn) erkennen können.


Ist das schön oder nicht?
Uns gefällt es richtig gut.


Wir kommen nunmehr an die andere Uferseite vom Rodder Maar und gehen auf dem Uferweg weiter.


Noch einen letzten Blick über das Maar auf den Bergfried geworfen und wir gehen in den Wald hinein.


Ein letztes Foto.
In diesem Fall von einem besonderen Pilz am Boden.
Nachdem wir den Wald durchquert haben, ist es auch nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Videozusammenschnitt der Wanderung:



Track, Übersicht etc.: