Booser Doppelmaar - reloaded and reversed

[61-18-938-9.5-226.8-5449.0]

Heute - Karfreitag 2018 - ging es erneut auf einen bereits gegangenen Traumpfad: das Booser Doppelmaar.
Zuletzt sind wir ihn im Juli 2013 gewandert.
Und wie bislang auch praktiziert, geht es beim zweiten Mal in umgekehrter Richtung los.


Wir starten - wie gehabt - an der Vulkanparkstation knapp ausserhalb von der Ortschaft Boos an der L94 und gehen dieses mal den Traumpfad im Uhrzeigersinn an.


So erreichen wir recht schnell schon den Booser Weiher.
Doch zunächst müssen wir vorssichtig die Landstraße überqueren.


Das Booser Doppelmaar besteht aus zwei verlandeten Maaren, die sich heute als flache Mulden im Gelände abbilden. Die beiden Maare bildeten sich vor 10.150 bis 14.160 Jahren und gehören zum quartären Vulkanfeld der Vulkaneifel (Quelle).


Die beiden Maare bilden große, von Tuffwällen umgebene kreisrunde Kessel, die auf einer Westsüdwest-Ostnordost verlaufenden Linie liegen und so dem variszischen Streichen des Untergrunds folgen. Das westsüdwestliche Maar hat einen Durchmesser von etwa 700 m und ist zwischen 30 und 60 m tief, das ostnordöstliche ist zwischen 650 und 700 m groß und besitzt eine Tiefe von 50 bis 87 m. Die beiden Mulden sind sehr feucht, so dass es immer noch Stellen gibt, die dauerhaft eine Wasseroberfläche haben. Die Wasserflächen wurden früher als Fischweiher genutzt, die jedoch später verlandeten und als Wiesen und Äcker dienten. Heute befindet sich im westsüdwestlichen Maar wieder ein Fischweiher, der Booser Weiher. In der Umgebung der Maare finden sich Tuffgruben, in denen die beim Ausbruch der Maare entstanden vulkanischen Tuffe abgebaut wurden (Quelle wie vor). 


Wir umrunden auf dem Weg die Maare ...


... und überqueren ein weiteres Mal die Landstraße, wobei wir ein kurzes Stück zurückgeführt werden.


Nach kurzer Zeit führt uns der Weg schräg nach links weiter.


Die Wegebeschaffenheit, aber auch das "Drumherum" ändern sich häufiger, so dass das Wandern nicht langweilig wird.


Wir haben den Nitzbach fast erreicht und gehen daher ...


... rechts in das Nitzbachtal hinein.


Wir halten kurz inne und schauen in die Ferne, wobei wir noch einmal einen Blick auf die Nürburg werfen.


 Nun führt uns ein Hohlweg in die Höhe ...


... wobei dieses Stück bis vor kurzem noch gesperrt war.


Einen Blick in die Ferne geworfen und schon geht es rechts auf dem Weg weiter.


Es geht ein längeres Wegstück durch den Wald ...


... bis wir anschließend wieder auf freie Fläche gelangen und in der Nähe schon den Aussichtsturm erkennen können.


Doch zuvor noch einen Blick in die Ferne geworfen.
Sind wir noch bei Sonnenschein gestartet, so zieht es sich jetzt - wie aber auch angekündigt - langsam zu.


Also kurz noch den Rüden posieren lassen ...


... und dann aber schnellen Schrittes weiter zum Aussichtsturm.


Diese 25 Meter hohe Aussichtsplattform auf dem Schneeberg hat natürlich die Bezeichnung "Booser Eifelturm" bekommen.

Der Turm wurde 2003 auf dem 557 m hohen Schneeberg nahe Boos errichtet. Er hat eine dreieckige Grundfläche und besteht aus 42 Festmetern Douglasienholz, die auf einem Betonfundament ruhen. Der Aufstieg zur 21,5 Meter hoch liegenden überdachten Aussichtsplattform erfolgt über eine Holztreppe mit insgesamt 125 Stufen und acht Zwischenpodesten.
Am 8. Mai 2004 wurde der Eifelturm offiziell eingeweiht (Quelle).




 Direkt dahinter - auf dem Weg gelegen - geht es zu den Lavabomben.


Noch einen letzten Blick zurück, dann gehen wir die letzten Schritte zurück zum Parkplatz.


Track, Übersicht etc.: