Wein und Wasser bei Laach

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Aufgrund des wieder einmal grauen Himmels bei Minustemperaturen und leicht beginnendem "Geschneisel" sollte es an die Ahr gehen, um die Fahrtzeit möglich kurz zu halten.

So ging es nach Laach, um von hier aus eine Rundwanderung entlang der Ahr nach Altenahr und hernach über den Rotweinwanderweg zurück zu starten.


Wir parken direkt in Laach auf dem größeren Parkplatz nähe der Lochmühle und gehen die Wanderung im Uhrzeigersinn. So laufen wir auf die St. Anna-Brücke zu ...


... die wir nutzen, um die Ahr ein erstes Mal zu überqueren.

Die St.-Anna-Brücke in Laach, über die der Ahr-Radweg verläuft, wurde aus dem Holz heimischer Douglasien gebaut. Nachdem der Bau 2004 begonnen hatte, war die 460.000 Euro teure Brücke vor Ostern 2005 fertig. Im Juli 2005 wurde sie eingeweiht. Insgesamt hat die rund 30 Meter lange Konstruktion eine Durchfahrtshöhe von etwa vier Metern und eine Breite von 3,5 Metern. Alles in allem ist die Brücke sechs Meter hoch. Die Brücke überspannt die Ahr mmit einer Länge von 29,20 Metern. Mit ihren gewaltigen Längsträgern gilt die Brücke als größte Ganzstammbrücke Deutschlands. Sie ist Referenzobjekt der Europäischen Holzroute (Quelle).


Wir halten uns hernach rechts und laufen so am "Uferweg" entlang in Richtung Altenahr.
Hier verläuft auch der Ahrtalweg entlang.


Ein kurzer Blick auf die neuere Fahrradbrücke und weiter geht es an der Ahr entlang.


Wir erreichen alsbald die Brückenpfeiler der Ahrtalbahn, gehen unter ihnen durch und bewegen uns auf dem Weg weiter in das Langfigtal.


Wer vor dem Tunnel parken möchte: ihr würdet von rechts über die sichtbare Brücke auf den Weg gelangen.


Jetzt sind wir aber wirklich im Langfigtal angekommen.
Mehrere Schilder weisen uns darauf hin, dass die ehemalige Brücke mitten im Naturschutzgebiet nach den schweren Unwettern nicht mehr existiert.

Bei einem Hochwasser im Juni 2016 wurde die Brücke zerstört. An gleicher Stelle solle eine neue Fußgänger- und Radfahrer-Brücke gebaut werden, sagte Ortsbürgermeister Rüdiger Fuhrmann der Rhein-Zeitung. Weil die Brücke im Naturschutzgebiet "Ahrschleife bei Altenahr" steht, müssten bei einem Ersatzbau jedoch die entsprechenden Fachbehörden einbezogen werden. Und weil der Standort mit Fahrzeugen kaum zu erreichen ist, müsste eine neue Brücke mit einem Hubschrauber eingeflogen werden. Das aber sei sehr teuer und müsse mit Verwaltung und Behörden abgesprochen werden. Die Reste der zerstörten Brücke sollen, wenn der Hubschrauber für den Neubau im Einsatz ist, ebenfalls auf dem Luftweg abtransportiert werden.
Im November 2016 wurde ein Ingenieurbüro mit der Planung des Brücken-Neubaus beauftragt. Im Januar 2017 sagte Bürgermeister Rüdiger Fuhrmann der Rhein-Zeitung, es könne bis zu einem Jahr dauern, bis die entsprechenden Gutachten vorliegen. Außerdem hoffte er darauf, dass sich das Land an der Finanzierung des Brücken-Neubaus beteiligt. Bei der neuen Brücke werde es sich wahrscheinlich um eine Metallkonstruktion handeln. Sie werde wohl nur einen Pfeiler haben, damit der Durchfluss der Ahr besser gewährleistet ist. Die Brücke werde als reine Fußgängerbrücke geplant [Quelle].


Die neue Brücke soll bis Ende 2018 kommen.


So gehen wir eine Umleitung, die uns auf einen oberhalb liegenden, breiteren Wanderweg bringen wird.


Hierzu geht es dann in mehreren Kehren in die Höhe.


Dieser Baumstamm sieht in Teilen aus wie ein Tierkopf. Oder was seht Ihr?


Wir folgen dem Weg, bis wir an einer größere Wegkreuzung gelangen.
Links geht es auf dem Ahrsteig hinab nach Kreuztal, geradeaus zum Teufelsloch und rechts hinab zu Ahr.
Und wie Ihr sehen könnt, gehen wir rechts hinab über die Holzstufen.


Der Weg - hier läuft auch ein Teilstück des örtlichen Wanderweges 6 entlang - führt über das Geländer der Jugendherberge.


Wir bleiben auf dem Weg und laufen somit wieder an der Ahr entlang ...


... bis wir kurz vor Altenahr wieder diese Brücke nutzen, um ein zweites Mal die Ahr zu überqueren.


Wir gehen über den - gebührenpflichtigen - Parkplatz, da unser nächstes Ziel der Wanderung sich schon oben rechts im Bild sehen lässt: die Burg Are.


Ein kurzes Stück den Rossberg hinauf und wir stehen am Fuß der Burg Are und am ersten Tor.
Da wir dort aber schon gefühlte 1000 Mal waren, zeige ich Euch ein Bild einer früheren Wanderung mit Jilly auf das Burggelände.


Die Burg Are ist eine Höhenburg oberhalb von Altenahr. Um 1100 wurde sie vom Grafen Theoderich I. von Are erbaut, erste Nennung 1121, 1714 zerstört. Sicherungs- und Aufräumungsarbeiten wurden von der Gemeinde Altenahr als Eigentümerin, dem Verkehrsverein Weinort Altenahr e.V., dem Bürgerverein und dem Männergesangverein "Frische Lunge" Altenahr e.V. durchgeführt. Von 1996 bis 1999 wurde die Ruine mit hohem finanziellen Aufwand gesichert und unter Denkmalschutz gestellt. Seither ist sie für die Öffentlichkeit wieder zugängig. Erhalten sind Reste von Tor und Vorburg, von der Kernburg an der Südecke ein Torturm mit Spuren des anschließenden Palas und Reste weiterer Türme. Die Wehrmauer der Südseite ist im Wesentlichen erhalten [Quelle]. 


Unser Weg von der Burg führt uns weiter auf dem Rotweinwanderweg, wobei wir zunächst an das ...


... gelangen.


Wir gehen weiter in Richtung Mayschoß und werfen noch einen Blick zurück auf die Burg mittig im Bild.


An dem Hinweisschild auf den Ümerich verlassen wir den Rotweinwanderweg und gehen zu der Erhebung mit Aussichtskreuz.


Wer zur Aussicht gehen möchte, nimmt den geradeaus führenden Pfad.
Es geht hier jedoch über Schiefer und teils steil rechts und links neben dem Weg hinab.
Und da sich zwischendurch auch an anderen Stellen noch Rauhreif auf den Steinen zu finden war, biegen wir vorsichtshalber rechts ab.


Es geht jetzt etwas steiler hinab.
Nach etwa einem Drittel der Wanderung gelangen wir an den kurzen Abzweig zum Mohrenkopf.
Aber auch hier verzichten wir heute, über den mit Rauhreif benetzten Felsen zu gehen.
Daher zwei Bilder einer früheren Wanderung - damals noch mit Draga.


Aber auch ohne den Rauhreif würde es etwas schwieriger für Hunde werden, zur Aussicht zu gelangen.


Dieser Ausblick würde Euch erwarten.


Wir folgen dem Weg, der uns in einigen Kehren hinab nach Laach bringen wird.

Elke ist die Strecke kurze Zeit später bei schönem Wetter nachgelaufen und hat die schöneren Bilder mitgebracht:
Burgruine Are - Ümerich und Mohrenkopf.

Track, Karte, Tourenbeschreibung zum Nachwandern etc. wie immer hier: