Obedience-Training Beginner im Westerwald

Der ein oder andere von Euch weiß vielleicht, dass ich auch seit vielen Jahren unter anderem eine Übungsleiterlizenz VDH-Obedience besitze und hier natürlich auch Training gebe (so zum einen in der SV Ortsgruppe Rhein-Ahr-Sinzig, aber inzwischen auch wieder in der SV OG Ebernhahn im Westerwald).

So haben wir das erste Training mit Teilen der Westerwälder Beginner-Truppe im neuen Jahr begonnen und neben zwei Gruppenarbeiten (Verhalten gegenüber anderen Hunden / Stehen und Betasten) noch mit dem Aufbau der Box begonnen bzw. diesen weitergeführt.

Eine kleine Auswahl an Bildern habe ich Euch mal zusammengestellt.


Kurz vor Beginn der Fußarbeit für das "Verhalten".


Jilly läuft in entsprechendem Abstand um die anderen Teams herum.


Hier läuft Ele mit Aiko zunächst hinter der Teams ...


... und hernach vor den anderen Teams entlang.


Tanja hat gerade die Junghundgruppe abgeschlossen und trainiert nun auch fleißig in der Beginnergruppe mit.


Vorbereitung für das "Stehen".
Danach einen Schritt ohne Hund nach hinten gehen.
Zum einen um den Abstand "Leinenlänge" schon einmal zu proben, zum anderen auch zum Begrenzen der Bewegung des Hundes nach vorne (im Hinblick auf die Distanzkontrollen in den folgenden Klassen).


Und weil das bei allen wirklich gut geklappt hat, ging es auch direkt wieder zum "Herantreten an den Hund" zurück. Hierbei muss der Hund stehen bleiben und darf sich erst auf Kommando hinsetzen.
Wie alle feststellen konnten: die Hand ist der Joystick. Nach kurzer Zeit funktionierte auch dies bei allen schon wirklich gut für das erste Mal.


Im Anschluß an die Gruppenarbeiten ging es dann auch wieder an das Trainieren der Box.
Mit den Hunden, die bei mir schon den Aufbau gemacht haben, ging es direkt in die Wiederholungen hinein, um anschließend noch einen Teilbereich hinzuzufügen.


Ich selbst bin ein Fan dieser "Vorausstecken".
Der Hund lernt, dass er nicht mit der Nase eine Furche in den Boden ziehen soll, sondern kann gerade laufen. Zu Beginn des Aufbaus dieser Übung ist eine Belohnung im Holzteil oberhalb.
Liegt sie - irgendwann - nicht drin, liegt sie auch nicht auf dem Boden. Das Suchen drumherum führt zu keinem Erfolg, also können sie es auch lassen.
Etwa 95 % der Hunde drehen sich in solch einem Fall vorwurfsvoll um. Perfekt für das darauf folgende "Stehen" oder "Ablegen".


Mit Betina und Ele ging es somit in Richtung dieser Fortführung der Übung, wobei ich auch hier wieder die Teams darauf achten lasse, Rituale zu bilden.
Wie in diesem Falle das Ablegen ähnlich wie bei der Distanzkontrolle von vorne.


Auch Jilly übt fleißig.


Und wie es ja meistens ist, trainiert der Trainer seinen Hunde danach selbst.
Die Box findet Odin schon einmal, wobei der Abstand dazu natürlich auch noch um die Hälfte gekürzt wurde.


Im Gegensatz zu Jilly muss ich bei Odin den Ball nehmen.
Aber auch dies klappt schon dem Stand entsprechend gut.
Die viele Bindungsarbeit bislang macht sich bezahlt: er bringt den Ball sofort zurück.
Noch einige Wiederholungen, dann geht es auch mit der Ablage weiter.

Fazit:

Ich liebe meine beiden Gruppen, sowohl in Sinzig, als auch im Westerwald.
Wirklich durch die Bank motivierte Teams, die auch bei Schnee und Eis zum Training kommen.
So macht das eine Menge Spaß für alle.
Ich bin stolz auf Euch!


Trainings:

> Bereich Ahr / Rhein: SV OG Rhein-Ahr-Sinzig

> Bereich Westerwald in Rheinland-Pfalz: SV OG Ebernhahn