Nordschleife: Brünnchen

[18-18-895-12.0-70.8-5293.7]



Es gibt "Traumpfade", "Traumschleifen" und natürlich die "Nordschleife".
Ok. Das ist jetzt kein zertifizierter Wanderweg.
Da kann man aber gut wandern. 😃
Und das haben wir heute getan.

Es handelt sich um eine GPS-Rundtour, die aber auch gut mit Karte und natürlich auch mit dem Track nachgewandert werden kann.



Wir parken direkt auf der großen Parkfläche am Brünnchen selbst (an der B412).
Die Nordschleife war noch nicht für Touristenfahrten freigegeben (dann könnte es von Schaulustigen voll sein) und es fand auch keine Veranstaltung statt (dann könnte es von zahlungswilligen Schaulustigen auf dem dann gebührenpflichtigen Platz voll sein).

Wir gehen die Runde im Uhrzeigersinn und gehen somit als erster durch die Unterführung unter der Strecke durch, um uns anschließend rechts zu halten.


Das Wetter war heute eher so bescheiden, aber Weitsichten sind auf dieser Strecke natürlich Mangelware. Was aber auch nicht stört.


So stapfen wir eher auf breiteren Waldwegen entlang, die nur mäßig matschig sind.
Also wieder alles richtig gemacht.


Sehen wir zunächst zu Beginn der Wanderung die Strecke eher rechts oberhalb von uns liegen, gelangen wir alsbald direkt an ein Teilstück heran.


Wir nähern uns dem "Karussell".
Genauer gesagt, dem Caracciola-Karussell, einem 1932 betonierten Steilwandkreisel, der nach dem Rennfahrer Rudolf Caracciola (1901 bis 1959) benannt wurde.


Um nun auf die andere Seite der Schleife zu gelangen, ist ein Weg durch den Wald zu nutzen, der uns in mehreren langen Kehren wieder hinab bringen wird.


Wirt trotzen dem "Unbill" des Sturms Friederike und ...


... gehen einfach drum herum.


In der Nähe des Kesselchens finden wir unsere erste Unterführung und gehen unter der Strecke hindurch auf die andere Seite.
Der Name rührt daher, da es beim Bau der Strecke hier durch einen Talkessel geht.


Zunächst geht es - nach einer Kehre - noch etwas oberhalb des rechts von uns liegenden Streckenabschnittes entlang.


Aber nach relativ kurzer Zeit geht es direkt hinab an die Umzäunung der Strecke.


Es geht an der Steilstrecke vorbei.

Die Steilstrecke, die bei gleichnamigem Streckenabschnitt geradaus durch den Wald führen würde, wurde ursprünglich für Automobiltests gebaut. Bis zu  27 % Steigung waren damals für Fahrzeuge richtige Härtetests, es sollen sich sogar welche rückwärts überschlagen haben. Die gut erhaltene Steilstrecke, die heute nicht mehr befahren wird, überqueren Besucher, die zum Caracciola-Karussell gehen [Quelle].


Jetzt nähern wir uns von der anderen Seite dem Karussell.


Alter: wo sind denn die "Rennfahrer". Heute ist ja gar nichts los.


Wir bleiben jetzt direkt auf den Pfaden an der Umzäunung ...


... und sehen bald schon wieder, nach 12 km Wanderung, den Parkplatz am Brünnchen vor uns liegen.



Karte, Track, Übersicht, Wegbeschreibung: