Herbst auf dem Panoramaweg Lind

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An diesem wunderschönen Sonntag stand leider nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung.
Auf Wunsch meiner Frau sind wir wieder einmal auf dem Panoramaweg Lind (Ahr) unterwegs gewesen.

Mit der Sonne und den herbstlichen Farben einfach nur wunderwunderschön gewesen.


Da ich schon gefühlte tausend Mal den Weg gegangen bin, benötigen wir das Wegekennzeichen nicht wirklich. Aber inzwischen ist es hervorragend angebracht, um einen durch den Weg zu führen.


Wie immer gehen wir den Weg im Gegenuhrzeigersinn.


Schon nach wenigen Metern gelangen wir auch schon an eine Freifläche und geniessen die Sicht in die Ferne - wobei wir hier in grobe Richtung Altenahr schauen.


Wir sind sehr früh unterwegs und genießen die Ruhe, die uns umgibt.


Welch Glück wir heute haben. Herbstliche Farben. Sonnenschein und Wärme im Oktober.
Das tut richtig gut.


Wir legen eine kleine Schleife ein, passieren diese Schutzhütte und gehen wenig später links den Wiesenweg hinab.


So geht es quasi eine "Etage" tiefer als zuvor ein Stück zurück.


Auch der Pilz hat den Sonnenschirm ausgebreitet.


Ich kann irgendwie nicht aufhören zu fotografieren.


Eine Stelle schöner als die andere, um die Kamera zu zücken. 


Wir haben einen Teil des Ortes durchquert und sind für ein kurzes Stück auf dem Ahrsteig unterwegs, wobei wir hier schon wieder abgebogen sind.


Wenn wir so weitergehen würden, würden wir wieder im Ort Lind herauskommen.


Doch zunächst besuchen wir die Krippenkapelle.


2006 löste Willy Daufenbach ein altes Versprechen ein und ließ einen Wunsch seiner Mutter Margarethe wahr werden: Als Dank an Gott für die gesunde Rückkehr ihrer beiden Söhne aus dem Zweiten Weltkrieg ließ er in Lind die Krippenkapelle bauen. Sein Bruder Hans Daufenbach war schon 1946 an einer Blutvergiftung gestorben, und so nahm sich Willy Daufenbach des Projekts an.
Eine jahrelange Suche nach der geeigneten Kapelle stand dem Euskirchener Spediteur bevor. Im Salzburger Land wurde er schließlich fündig. Dort lernte er den Bildhauer und Schnitzer Max Rössler kennen. Auf einer Alm zeigte er ihm eine Krippenkapelle. Diese hatte es ihm sofort angetan, und sie kam den Vorstellungen seiner Mutter entgegen.
An seinem Zweitwohnsitz in Lind ließ sich der Bau der neuen Krippenkapelle verwirklichen. Bürgermeister, Gemeinderat Lind und Bürger unterstützten sein Vorhaben, und da die Gemeinde ein eigenes freies Grundstück oberhalb des Friedhofs besaß, stand dem Bauvorhaben nichts mehr im Wege.
Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2005, im März 2006 wurde der Grundstein gelegt, und im September 2006 ist die Kapelle feierlich eingeweiht worden (Quelle).
 

Wie im Frühling.


Wir haben die Linder Höhe erreicht ...


... und erreichen die Fahrstraße, welche wir überqueren und uns hernach rechts halten.
Wir laufen auf den Wald zu, halten uns rechts und werden später wieder durch den Wald in einer Schleife herumgeführt.
Übrigens wäre dann mit etwas Glück dann auch das Radioteleskop Effelsberg zu sehen.
Auf unserer Wanderung lag dieses Waldstück im Schatten und wir haben einfach mal keine Bilder gemacht.


So oder so geht es nun zurück zum Parkplatz.


Noch einen letzten Blick in grobe Richtung Blankenheim und wir sind bald wieder am Fahrzeug angekommen.



Wanderungen bisher in Lind:

> 06/2013: Panoramaweg Lind
> 07/2013: Panoramaweg Lind
> 09/2014: Höhenweg Lind (mit Nik)
> 10/2014: Panoramaweg Lind (mit Alfons)
> 12/2014: Panoramaweg Lind - reloaded
> 10/2016: Lind, Rundweg 8
> 01/2017: Panoramaweg Lind im Schnee (mit Nicole)


Track, Übersicht und Karte: