Keramikroute Königsfeld - reloaded

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Nach der gestrigen Wanderung sollte es heute nur eine kürzere Rundwanderung mit den Hunden geben, zumal heute Nachmittag auch noch eine weitere Joggingrunde - für Zweibeiner - auf dem Trainingsplan steht.
Und da sich die Sonne sehen ließ, ging es ein weiteres Mal nach Königsfeld zur Erwanderung der Keramikroute.
Zuletzt waren wir dort am 31.05.2013 - seinerzeit noch mit Balou und Draga.



Wir starten unsere heutige Rundwanderung am Infozentrum in Königsfeld auf der Burgstraße.
Ein entsprechendes Hinweisschild auf diesen Wanderparkplatz ist gut zu erkennen.
Das Schild auf dem oberen Foto folgt auf der Wanderung erst später, eignet sich aber hier als Titelbild recht gut. Insgesamt ist diese Keramikroute etwa 4,6 Kilometer lang.
Die gesamten Keramiken wurden vom Königsfelder Töpferehepaar von Becker gestaltet.


So geht es zunächst durch den historischen Ortskern hindurch - wir gehen die Strecke im Uhrzeigersinn. 

Königsfeld wurde am 19. Mai 992 erstmals urkundlich erwähnt, als König Otto III. seinen Getreuen, den Brüdern Sigibodo und Richwin, den Bannforst zu „Cuningesvelt“ schenkte. Am 7. Oktober 1226 übergab König Heinrich VII. dem Gerichin von Sinzige das Patronatsrecht von „Kuningsfelt“. In einer Urkunde aus dem Jahr 1276 wird der Ort „Conixfelt“ genannt. 1335 wird die Wasserburg zu „Cunisfelt“ urkundlich zum ersten Mal erwähnt. 1336 bekam Königsfeld die Stadtrechte verliehen und wurde später sogar zum Hauptort der Herrschaft Königsfeld, zu dem neben Königsfeld auch Dedenbach und zeitweise auch Schalkenbach und Vinxt gehörten. Diese Herrschaft einschließlich der in Königsfeld gelegenen ehemaligen Wasserburg gehörte zunächst dem Reichsritter von der Landskron und später (um 1700) den Waldbott von Bassenheim (Quelle).


Als erste Installation der Keramikroute treffen wir im alten Ortskern auf den keramischen Brunnen.


Es geht nun stetig aber moderat in die Höhe, wo wir zunächst auf die zweite Installation treffen: ...


der Keramikmond.


Kurz vor der nächsten Weggabelung findet sich die Keramikbank.


Ein Schlenker führt uns um das kleine Waldstückchen herum, da sich hier ...


... die Tafelrunde befindet.


Noch mal schnell nach dem Zweitwohnsitz im Wald geschaut und den Bogen um das Waldstück gegangen.


So erreichen wir bald die Gemarkungssäule.
Wir halten uns an die Wegemarkierung und gehen hier links in die Höhe.
Dort erwartet uns die Aussicht "Schau-ins-Land", die ihrem Namen Ehre macht.


Auf dem oberen Bild findet sich nur ein kleiner Ausschnitt der Weitsichten von diesem Ort.
Vom Siebengebirge (ganz links außerhalb) bis hin zum sichtbaren Bergfried der Burgruine Olbrück (ganz rechts außerhalb) reicht der Blick.


Mit einem Schlenker geht es nun wieder über einen Wiesenweg hinab nach Königsfeld.
Mittig links ist die nächste Installation zu erkennen.


Wir befinden uns hier an den Drei Wachen.


Die Keramiken begeistern mich immer wieder.
Ich bewundere Personen / Künstler mit solch einem Geschick.


Kurzer Zwischenstopp. Die Natur holt sich ihren Raum zurück.


Weiter geht es, bis wir den Sitzkreis unter den Eichen erreichen.


Nach einer Rechts-Links-Kurve wartet schon die vorletzte Installation auf uns.


Es handelt sich um die Wasserstelle am Garten.
Finde ich gut, denkt sich Jilly.


Ein kurzes Wegstück bis zur letzten Keramikinstallation.


Es handelt sich um den Keramischen Brunnen.

Die Wegekennzeichnung führt uns links, dann in den Ort hinein und mit einem Schlenker zurück zum Parkplatz.


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