Seitensprung Borjer Ortsbachpädche

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Ein aussergewöhnlicher Feiertag (Reformtionstag) nebst "vernünftigem" Wetter wurde heute genutzt, um wieder einmal an die Mosel zu fahren und einen Seitensprung zu wagen.
So werden Partnerwege des Moselsteiges genannt.

Es wurde die Rundwanderung "Borjer Ortsbachpädche" - der Name weist auf den Ort, an dem die Wanderung beginnt: Burgen an der Mosel - ein altes Weindorf.

Bis auf wenige Ausnahmen folgt dieser Seitensprung der Wegführung des "Forellenweg Burgen", den ich vor vier Jahren gemeinsam mit Balou erwandert habe.



Diesem Wegekennzeichen werden wir den gesamten Weg über folgen.
Es ist ausreichend angebracht, um uns durch den Weg zu führen.


Wir haben unser Dobimobil am Marktplatz in Burgen abgestellt und gehen auf das Informationszentrum zu.
Hier sehen wir auch schon die ersten Wegekennzeichen nehmen der Tafel der Wanderwege.


Es geht für ein kurzes Stück durch den Ort, wobei wir auf dem offiziellen Weg gleich links durch eine Baustelle müssen.


Am Friedhof vorbei werden wir nun auf die Baybachstraße (L205) geführt.
Hier geht es rechts weiter in Richtung der Schmausemühle, wobei wir an einer Stelle die Straßenseite wechseln müssen.


Wenig später führt uns der Weg dann zunächst über die Landstraße und hernach über eine Brücke über den Baybach selbst.


Weiter geht es nun parallel zum Baybach selbst - eigentlich das schönste Stück der Rundwanderung.


Trotz Feiertag ist wenig los auf diesem Wanderweg - um so schöner für uns.


Kurz vor der Fischzucht "Am Briel" führt uns der Weg rechts in den Wald hinein.
Die Fischzucht dürfte denjenigen bekannt sein, die auch schon die Traumschleife "Murscher Eselche" gegangen sind.


Es geht jetzt eine sehr lange Zeit durch den Wald, der uns irgendwie nicht für sich vereinnahmen kann.
Insbesondere der steilere Anstieg ab der Schutzhütte (der Forellenweg führt geradeaus weiter) ist von Waldfahrzeugen recht heftig in Anspruch genommen worden.


Nach einiger Zeit erreichen wir die Freifläche und gehen auf den Birkenhof zu, wobei wir kurz vorher scharf rechts abbiegen.


Auch dieses kurze Stück gefällt uns wieder gut, da wir weite Sichten auf Teile des Hunsrückes werfen können.


Leider geht es wieder in den Wald hinein, wobei wir erst auf diese neue Sitzgelegenheit treffen (leider sieht man nicht viel) ...


... und nach einer weiteren Kehre auf die mir bereits bekannte Hütte zulaufen.


Der Seitensprung kürzt hier erneut den Forellenweg ab, so dass es etwas steiler hinab in den Ort geht.
Wären wir den Forellenweg gegangen, so wären wir hier von links hinab gelaufen.


Nach kurzem Wegstück sind wir dann wieder am Marktplatz angelangt und werfen einen letzten Blick am heutigen Tag auf die Burg Bischofstein.


Als kleine Übersicht die Unterschiede zwischen dem Forellenweg (gelb) und dem Seitensprung (rot).


Track, Übersicht und Karte:

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