Zwischen Regierungsbunker und Fischley

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Die erste gemeinsame "längere" Wanderung - eher Hunderunde - mit dem neuen Mitbewohner stand an.
Es sollten nur um die fünf Kilometer werden, allerdings bei dem schönen Wetter am heutigen Tag auch mit schöner (Aus-)Sicht.

So wurde es eine leichte Abwandlung einer Tour, die ich bereits mit Jilly Anfang diesen Monats gegangen bin: Zwischen RegBu und BuKu an der Ahr.


Wir starten erneut an dem direkt an dem an der "Dokumenationsstätte Regierungsbunker" gelegenden Parkplatz und gehen parallel zum Museumsgelände am Zaun entlang.


Jilly ist das Wandern ja schon bekannt - man kann enstpannter mit ihr unterwegs sein.
Odin kennt dies ja eher noch nicht und es wird klar, dass es schwer sein wird: er hat einen gewaltigen Zug und dabei auch noch Allrad.
So beginnt die Wanderung eher unentspannt mit ihm. Aber das war ja abzusehen. Also nicht schlimm.


Wir probieren also mehrere Varianten aus: Odin vorne, Jilly vorne, Odin auf einer Höhe mit Jilly.
Es ist alles neu für ihn und er ist sehr aufgeregt.
So kommen wir beide nur sehr langsam voran.
Immer wieder bleibe ich stehen und es geht erst weiter, wenn Odin zurück auf meine Höhe kommt.

 

Um es kurz zu machen: nach etwa 1,8 km Wanderung macht es scheinbar "klick" bei ihm.
Er entspannt sich zusehend. Keine Schwierigkeiten, wenn sich Jilly ein Stück weit von ihm entfernt.


...


Wir passieren den Altenwegshof - einem Ausflugslokal mitten in den Weinbergen. Zuvor hätten wir die Möglichkeit gehabt, die Aussichtsplattform "Bunte Kuh" mit einem Schlenker in die Wanderung aufzunehmen. Spontan entscheide ich mich, dass wir sie heute auslassen und lieber zur Aussicht Fischley weitergehen.
 

Als nächstes laufen wir auf den Försterhof zu - besser bekannt als "Försters Weinterrassen". 


Wie der Homepage entnommen werden kann, inspirierten beim Umbau in den Jahren 1999 / 2000 der spanische Architekt "Antonio Gaudi" und der österreichische Architekt und Künstler "Hundertwasser" die äußere Gestaltung.


Uns zieht es nun zur Aussicht Fischley, wobei wir ja schon die gesamte Zeit durch bzw. entlang der Weinreben wandern.
Von hier aus lässt sich auch ein Blick auf die Aussichtsplattform "Bunte Kuh" bzw. auch auf die Aussichtsplattform "Katzley" werfen.


Doch bevor es mit einem Abstecher zur Fischley geht, halten wir kurz an, um an dieser Sinnesbank (die ich auch noch nicht kannte - sieht aber auch noch sehr neu aus) nach Dernau zu schauen.


Natürlich auch noch ein Foto von Odin an dieser Stelle. Fast schon tiefenentspannt.


Und da ist die: die Aussicht von der Fischley. Ok. Noch nicht.


Jetzt aber.
Leider ist die Sicht in Richtung Dernau schon zugewachsen.


Wir gehen noch ein kleines Stück in Richtung Marienthal, um den Trotzenberg fast zu umrunden.


So haben wir schon recht bald den Wendepunkt unserer Wanderung erreicht und gehen nun in Richtung Waldrand.


Sehr schön ist übrigens zu erkennen, welche verschiedenen Rebsorten links und rechts des Weges angepflanzt wurden. Nicht, dass ich erkennen würde, um welche Sorte es sich handeln könnte.
Sie unterschieden sich aber deutlich vom Aussehen her.


In sichtbarer Nähe zum Försterhof geht es nun am Waldrand entlang.


Noch ein Blick zurück.
Mittig links ist der Försterhof so gerade zu erkennen.


Wir folgen nun den Hinweisschildern zur Regierungsbunker, an welchem nun schon höherer Besucherverkehr herrscht und sind wieder am Fahrzeug angelangt.


Fazit:

Wieder einmal in einer schönen Gegend an der Ahr unterwegs gewesen.
Nach den heftigen Gewittern in der Nacht zuvor verwöhnte uns die Sonne an diesem Tag.
Odin wirkte nach dieser Wanderung entspannter - er hatte ja auch sehr viele Eindrücke zu verarbeiten.
Prognose: Odin wird ein Wanderdobi. 😃


Track, Übersicht und Karte:

Kommentare

Elke hat gesagt…
Kann mir gut vorstellen, dass der Zug von Odin eine Umstellung ist. Aber mit Geduld wird er bald alle eure Touren genießen. Die beiden Dobis passen ja scheinbar sehr gut zusammen, toll sie zu sehen.

LG Elke
Mungo Mungenast hat gesagt…
Hi Elke!
Jepp. Odin ist aber auch sehr lernwillig.
Jilly war etwas verwirrt, weil meine Frau sie geführt hat.
Sonst war sie beim längeren Wandern ja nur mit mir unterwegs.
Ich freue mich schon auf weitere Wanderungen mit den Zwergen.

LG: Mungo