Zwischen Marienthal und Dernau

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Eigentlich wäre heute das richtige Wetter für eine Motorradtour durch die Eifel gewesen.
Allerdings war uns mehr danach, etwas gemeinsam mit den Hunden zu machen.
Und so ging es erneut in die Weinberge der Ahr; diesmal querfeldein zwischen Marienthal und Dernau.


Wir parken in der Nähe der Klosterruine Marienthal und gehen direkt den dahinterliegenden Weg hinauf in die Höhe.
Odin lernt schnell. Von Anbeginn kein Allrad mehr - nur ein leichter Zug nach vorne.
Sehr schön!


Also schnell mal ein Foto von beiden Wutzen mit der Ruine im Hintergrund schießen.


Noch ein - herangezoomtes - Bild von der Klosterruine.

Kloster Marienthal gilt als Entstehungsort der mittelalterlichen Handschrift des Rheinischen Marienlobes. Es handelt sich dabei um den hymnischen Lobgesang auf die heilige Jungfrau. Das über 5 000 Verse umfassende mittelhochdeutsche Pergamentmanuskript enthält eine der schönsten Dichtungen seiner Zeit und vermittelt subtile Einblicke in das Geistes- und Gefühlsleben der Menschen etwa um 1250 (Quelle).


Ein Stück weit laufen wir auf dem Rotweinwanderweg und kommen an dieser schönen Aussicht mit Sitzgelegenheit vorbei.


Also schnell ein Foto von dieser exponierten Aussicht geschossen und dann natürlich auch in die Richtung geschaut ...


... die von dort zu sehen ist: ein Blick auf Dernau.


Natürlich auch noch ein Foto mit Odin an dieser Stelle.


Durch das "Rötzeltal" geht es oberhalb von Dernau weiter.


Es sind zum Glück noch keine Heerscharen am frühen Vormittag unterwegs, so dass wir unsere Ruhe haben und die Wanderung genießen können.
 

Es ist noch diesig, aber dies stört nicht wirklich am heutigen Tag.


Näh, watt schön!


Und da es heute mit beiden Hunden - insbesondere mit Odin - so gut mit dem Wandern klappt, beschließen wir spontan, die angedachte - knapp fünf Kilometer lange - Wanderung zu erweitern.


...


Unser nächstes Ziel ist es, unterhalb des Parkplatzes Sonderberg (oberhalb von Dernau) entlang zu gehen und dort den Wendepunkt der Wanderung einzulegen.


Diesmal versuchen wir, oberhalb des Rotweinwanderweges zu gehen, um noch "höhere Aussichten" genießen zu können.


In der Ferne ist er wieder zu sehen: der Krausbergturm.


Wir sind heute zu knapp 85 % auf asphaltierten Wegen unterwegs, was der Wanderung jedoch keinen Abbruch tut.
Und inzwischen weiß ich auch, dass in vielen Bereichen hier der Beton genutzt wurde, der die Qualitätsprüfung beim Bau des Regierungsbunkers nicht bestanden hatte.


Montag gehen wir wieder Trauben kaufen. Haben wir beschlossen. 😃


Wir sind nicht mehr weit von unserem Startpunkt entfernt.
Wir müssen nur noch in sanften Kurven den Weg hinab nehmen.
Die Parkplätze haben sich schon gut gefüllt.


Die Hälfte haben wir schon geschafft.


Auf Wunsch meiner Frau.


Und während ich die Objektive wieder tausche, gehen die zwei Wutze gemütlich weiter.


Hier stehen wir am ehemaligen - zwischenzeitlich zurückgebauten - Eingangsbauwerk Ost/West des Regierungsbunkers und gehen hernach die wenigen hundert Meter zurück zum Parkplatz.


Alternativer längerer Rundweg:

Wem diese Strecke gefällt und sie allerdings zu kurz findet, dem mag dieser Wandervorschlag mit etwa 16,5 km Strecke ggf. eine Anregung sein: Zwischen Marienthal und Mayschoss.


Track, Übersicht und Karte:

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