Traumschleife Hasenkammer - reloaded

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Heute hatten Jilly und ich die Gelegenheit, erstmalig (für Jilly) und ein drittes Mal (für mich) mit einem äußerst geschätzten Kollegen im Ruhestand eine Wanderung zu unternehmen.
Und da ich freie Wahl hatte, was die Rundwanderung anging, entschied ich mich, ein weiteres Mal die Traumschleife Hasenkammer zu erwandern.

Das erste Mal war ich mit Draga seinerzeit am 26. Juni 2014 auf dieser Runde unterwegs gewesen.


Wir starten wieder in Herschwiesen am Kirmesplatz und befinden uns hier am Einstieg in die Traumschleife.
Herschwiesen befindet sich etwa acht Kilometer von der Mosel (Brodenbach) und knapp zwölf Kilometer vom Rhein (Boppard) entfernt.


Noch ein Foto von der Informationstafel zur Traumschleife und los geht es im Uhrzeigersinn.


Laut einer der vielen Informationsschilder auf dem Rundweg erfahren wir, dass wir uns am Start schon durch den Streuobstgürtel mit einer Größe von etwa 55 ha bewegen.


Wir blicken durch das "Fenster" auf den Ort und die besonders ins Auge springende katholische Pfarrkirche St. Pankratius, welche im Zeitraum von 1744 bis 1746 im barocken Stil erbaut wurde.


Kurze Zeit später - wir haben den Friedhof passiert - treffen wir auf den 410 Kilometer langen Saar-Hunsrück-Steig.
Wir laufen an der Wurzel eines vormals 1950 gepflanzten Kirschbaums (Süßkirschen der Sorte Hedelfinger) vorbei.

Die Sorte Hedelfinger Riesenkirsche ist vermutlich um 1850 in Hedelfingen (Stuttgart) als Zufallssämling entdeckt worden. Sie ist eine der häufigsten Kirschsorten und wird vor allem in Deutschland, aber auch in Frankreich, Österreich, Ungarn und den USA angebaut (Quelle).


Wir passieren nun den alten Steinbruch und werden alsbald auf einen Pfad durch den Wald in die Höhe geführt.


Mit einem Blick in die Ferne (Richtung Brodenbach / Mosel) an dieser schönen Weitsicht geht es nun hinab zum Brodenbach selbst.


Von den vor etwa drei Jahren reichlichst vorhandenen Filzinstallationen (und andere) ist nicht mehr wirklich viel zu sehen. Schade eigentlich.


Durch die vielen Wanderungen an unterschiedlichen Orten der Region Rhein / Ahr / Mosel / Hunsrück und Eifel war mir ein Großteil des vor uns liegenden Weges überhaupt nicht mehr in Erinnerung. Ein Vergleich der Tracks zeigt aber, dass es keine Änderungen an der Wegführung gab.
Umso schöner. Ist dann quasi wie ein erstes Mal gehen. 😄


Was uns Zweibeiner auf dieser Wanderung gefällt, sind die häufig wechselnden Wegarten.
Mal breiter, mal pfadig, mal felsiger.


Bald haben wir den Brodenbach erreicht und gehen ein Stück an ihm entlang.


Der Weg führt uns wieder in die Höhe ...


... und auf die Udenhausener Schweiz - wobei es sich um diesen schmalen Felsrücken handelt.


Innehalten ...


... und diese wunderbare Sicht in die Ferne genießen. Stichwort: entschleunigen. 😉 
Irgendwo dahinten liegt Brodenbach an der Mosel.
 

Wir verlassen für kurze Zeit den Wald und gehen auf einem breiteren Weg zur Kapelle Udenhausen und von dort aus wieder rechts hinab in den Wald. An dieses Teilstück konnte ich mich wieder erinnern.


Schon geht es wieder an den Brodenbach hinab, den wir über diesen Steg überqueren.


Wieder geht es über schmale Pfade weiter und - natürlich - in die Höhe.


Interessant: Jilly schaut nicht nur nach mir, sondern zwischendurch auch nach Alfons.
Das Rudel muss zusammenbleiben. 😉


Mist. So kurz vor dem Ziel müssen wir aufgeben und den ganzen Weg zurückgehen.
Nee. Natürlich nicht.


Wir nutzen den alternativen Weg neben der Brücke über den Bach und nähern uns langsam aber stetig wieder dem Startpunkt.


Schon laufen wir auf Herschwiesen zu und gehen die noch wenigen Meter bis zum Auto.


Fazit:

Ich wusste zwar noch, dass mir diese Traumschleife gefallen hatte, aber ich wusste nicht mehr, dass sie so abwechslungsreich ist.
Wer die in der Nähe liegende Traumschleife Ehrbachklamm schon gelaufen ist, dem sei diese in relativ direkter Nähe befindliche Traumschleife sehr ans Herz zu legen.

Ausserdem hat es wieder mächtig Spaß gemacht, mit Dir eine Runde zu drehen, Alfons!


Track, Übersicht und Karte:


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