Grafschaft - Rundweg 7

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Heute stand am frühen Morgen die Wanderung auf dem örtlichen Rundwanderweg 7 in der Grafschaft (Kreis Ahrweiler) an.
Für den späten Vormittag waren Gewitter gemeldet, so dass wir eine hauptsächliche Waldwanderung gehen wollten.


Ich lege den Startpunkt auf den Waldparkplatz an der Hubertushütte / Nähe Bölingen.
Ich kann erkennen, dass der Rundweg 7 im Grunde genommen seinen Ausgangspunkt in Holzweiler hat und dementsprechend durch den Ort führt. Ich beschließe, diese "Ortsdurchquerung" zu vermeiden.


Also zurück zum Fahrzeug und Jilly wanderfertig gemacht.


Die Begeisterung für eine Waldwanderung steht Jilly förmlich ins Gesicht geschrieben.


Ein einsames Wegekreuz im dunklen Wald.


Es wird matschiger, was aber auch an den heftigen und andauernden Regenschauern vom Tag zuvor herrührt.


Kommt bald mal 'ne Lichtung, bitte?


Ok. Danke!
Wir haben den Ortsrand von Vettelhoven erreicht und kommen im Laufe der weiteren Wanderung an dieser Grabstätte vorbei.


Der Blick von Jilly wird direkt interessierter.
Es geht weiter nach Holzweiler.
Eigentlich würde hinter dem Sportplatz ein Weg nach links führen, wenn man ihn denn begehen könnte. Also weiter geradeaus.


So laufen wir auf die Umzäunung des Aussenbereiches der Panoramasauna zu und gehen linkerhand vorbei.


Mit einem Schlenker passieren wir die Kapelle am Ortsrand bzw. kommen an dieser Stele vorbei.
Das war dann aber auch schon das Interessante der Wanderung.
Obwohl ich hier öfter unterwegs war, war mir diese noch nie aufgefallen.


Der eigentliche - auf der gesamten Wanderung übrigens nicht ausgeschilderte - Weg führt an der Kirche in Holzweiler vorbei, um dann mit einer uninteressanten Schleife wieder in den Wald zu führen.
Darauf kann ich gerne verzichten und wir gehen weiter am Ortsrand entlang, um wenig später links in den Wald abzubiegen.


Der Rückweg liegt nahe an unserer nun gewählten Route. Ich schaue auf  mein Outdoornavi und sehe einen Pfad, der nach rechts über einen Bach führt.


Dennoch hätte ich ihn beinahe übersehen.
So geht es also über die Brücke, obwohl das Gras bis dahin schon fast Hüfthöhe erreicht und letztlich mit Brennesseln umgeben ist.
Ich lasse Jilly also hinter mir laufen und "rode" die Brennesseln, damit sie problemlos durchkommt.


Wir treffen wieder auf den eigentlichen Rundweg auf dieser Verbindungsstraße zwischen Esch und Marienthal.


Noch ist es trocken, obwohl der Himmel andeutet, dass es nicht mehr lange so bleiben wird.


Wir biegen hinter der verwitterten Hütte links in den Wald hinein und würden nunmehr die komplette Länge der Strecke nur noch auf breitem Waldweg ohne irgendwelche Auflockerungen laufen.
Wer sucht so eine Strecke für einen Rundweg aus?
Daher biegen wir irgendwann wieder rechts ab, um noch eine kleine Schleife hinzubekommen.


Auf dem Weg zu dieser Stelle öffnet der Himmel seine Pforten und es schüttet gewaltig.
Durch das dichte Blätterdach bleiben wir aber fast trocken und können auch trocken am Waldrand an dieser Stelle weitergehen.
In der Ferne höre ich Gewittergrollen.


Also schnell die letzten wenigen hundert Meter vorbei an der Hubertushütte zum dahinterliegenden Parkplatz.


Fazit:

Wieso wird dieser Weg immer noch in Wanderkarten aufgeführt, obwohl er faktisch nicht mehr vorhanden ist bzw. nicht mehr ausgeschildert ist?
Die Routenführung ist auch eher fragwürdig, insbesondere das letzte kerzengerade Wegstück.
Gibt es auch etwas Positives? Ja. Bei Regen sind wir trocken geblieben.

Track, Übersicht:

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