Auf und ab bei Laach (Ahr)

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Ein schöner Sommertag diente als Kulisse für diese Wanderung, die uns erneut an die Ahr führte.
Zuvor hatte ich uns einen Weg gebastelt, der Jilly etwas mehr fordern sollte: einige knackige An-, aber auch Abstiege, damit auch die Gegenspieler trainiert werden.

So starten wir in Laach auf einem Parkplatz an der Bundestraße 267, wechseln über die Straße und starten die Rundwanderung im Gegenuhrzeigersinn.

Fotografisch wird es heute schwieriger für die Fotokamera, da wir aufgrund der wirklich frühen Uhrzeit hauptsächlich im Schatten unterwegs sind, die schönen Aussichten jedoch schon von der Sonne beschienen werden.



So führt uns der Weg direkt durch die Weinhänge in die Höhe, wobei wir stetig in die Höhe geleitet werden.
In regelmäßigen Abständen finden sich allerdings auch Sitzgelegenheiten, die teils eine schöne Aussicht bieten.


Blick nach der zweiten Kehre hinab auf Laach.


Wir haben uns bereits ein gutes Stück in die Höhe geschraubt.


Nicht weit entfernt vom Ümerich befindet sich der Mohrenkopf.


Ich gehe - auf dieser Wanderung mit Jilly - nur ein kurzes Stück in Richtung des Aussichtspunktes.
Seinerzeit - als ich mit Draga hier war - hatte ich den Hund angebunden, da der kurze Aufstieg über scharfe Schieferkanten führte.
Jilly ist erst kurz bei uns und ich möchte sie hier nicht alleine lassen, zumal sie mich dann nicht sehen kann.

Also geht es wieder auf den Hauptweg zurück.

Die nachfolgenden zwei Bilder stammen von der Wanderung mit Draga seinerzeit und zeigen Euch den Mohrenkopf, bzw. die Aussicht von selbigem.


Aufstieg zum Aussichtspunkt am Mohrenkopf.


Aussicht vom Mohrenkopf in Richtung Burg Are.


Der Weg wird noch einmal steiler, bis wir auf einen breiteren Weg treffen.
Rechts geht es zur Aussicht Ümerich.

Ich gehe mit Jilly darauf zu und es geht über Schieferfelsen weiter.
Jilly wird unsicherer und ich verzichte auf die Aussicht vom Ümerich.

Interessanterweise war ich noch mit keinem meiner Hunde auf dem Ümerich selbst.
Scheint scheinbar irgendeinen Grund zu haben.


Wir gehen jetzt hinab in Richtung des Rotweinwanderweges, wobei wir an dieser Aussicht mit Sinnesbank und Ruhebank vorbeikommen.


Ist das nicht herrlich?


Kurz vor Erreichen des Rotweinwanderweges führt ein unscheinbarer Pfad nach links hinab auf den breiteren, darunter liegenden Wirtschaftsweg.
Es geht jetzt in einigen Kehren hinab nach Reimerzhoven.


Vorbei an der in der Wanderkarte verzeichneten Schutzhütte ...


... geht es nun immer weiter hinab.


Jilly hat mächtig Spaß.


Kurz vor Erreichen des Ortes Reimerhoven werfen wir einen Blick auf die Burgruine Are.
Übrigens: den links von hier sichtbaren Hügel geht es bald hinauf.


Wir überqueren die Ahr über die metallene Brücke und halten uns rechts und hinauf auf den kombinierten Rad- und Wanderweg.
Hier führt unter anderem auch der Wanderweg 6 entlang.


Nachdem wir den metallenen Steg überschritten haben, führt uns ein kleiner Pfad noch etwas höher, bis wir parallel zur Bahnstrecke der Ahrtalbahn geführt werden.
Über dem Tunnel führt unser Weg auf einem Pfad direkt weiter.


Und wieder geht es steiler in die Höhe.
Wir gehen jetzt den Hügel hinauf, den wir von Reimerzhoven aus sehen konnten.
Alsbald treffen wir auf den Ahrsteig, der von rechts aus Altenahr kommt.
Wir folgen diesem jetzt den Berg hinauf.
Auf der folgenden Freifläche war geplant, den Weg hinab nach Reimerzhoven zu nehmen.
Aber irgendwie haben wir beide heute mächtig Spaß und entschließen uns, dem Ahrsteig noch ein gutes Stück zu folgen.


Vorbei an der Teufelslei führt uns der Ahrsteig hinab in grobe Richtung Mayschoss.
An einer Stelle ist der Hang brüchig und es wurde eine Metallgitterplatte zur Sicherung des Fußweges verbaut. Daher dann auch die Seilsicherung zuzüglich.


Interessanter Weise findet sich nur aus der anderen Richtung ein Warnhinweis.


Wir gehen geradeaus und verlassen nach kurzer Zeit den Ahrsteig, der rechts weiter führt.


Wir gehen nun hinab nach Mayschoss, wobei wir rechts von uns die Burgruine Saffenburg erblicken.


An der nächsten Wegekreuzung halten wir uns links, um wieder nach Laach zu gelangen.
Dabei laufen wir nun auf dem Ahrtalweg, der im übrigen nach kurzer Zeit direkt an den Gleisen der Ahrtalbahn entlangführt.


Damit Jilly nicht erschreckt und versucht, sich aus dem Halsband herauszuwinden - falls auf diesem Wegstück gerade eine Bahn entlangfährt - sichere ich sie zuzüglich noch über die Kette.
Sicher ist sicher.
Und da wir dieses Stück passiert haben, und Jilly stehen bleibt, nutze ich diese Gelegenheit, zum einen ein Foto zu machen und die Kettensicherung wieder abzumachen.
Braves Mädchen.


Wir laufen jetzt wieder parallel zur Ahr entlang und blicken in der Ferne oberhalb wieder auf den Ümerich.


Zeit für eine weitere Erfrischung direkt aus der Ahr.


Die St.-Anna-Brücke in Laach, über die der Ahr-Radweg verläuft, wurde aus dem Holz heimischer Douglasien gebaut. Nachdem der Bau 2004 begonnen hatte, war die 460.000 Euro teure Brücke vor Ostern 2005 fertig. Im Juli 2005 wurde sie eingeweiht. Insgesamt hat die rund 30 Meter lange Konstruktion eine Durchfahrtshöhe von etwa vier Metern und eine Breite von 3,5 Metern. Alles in allem ist die Brücke sechs Meter hoch. Die Brücke überspannt die Ahr mmit einer Länge von 29,20 Metern. Mit ihren gewaltigen Längsträgern gilt die Brücke als größte Ganzstammbrücke Deutschlands. Sie ist Referenzobjekt der Europäischen Holzroute (Quelle).


Wir überqueren über die Brücke die Ahr und gehen rechts.


Rechts von uns befindet sich der größere Parkplatz, auf welchem wir diese Rundwanderung gestartet sind.


Ähnliche Wanderung:

Eine ähnliche Wanderung bin ich seinerzeit mit Draga gegangen: Zwischen Altenahr und Laach.

Track, Übersicht und Karte:

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