Rodder Maar und Weitsichten

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Da die nächsten Tage wieder mit Gewitter zu rechnen ist, habe ich - nach den Hunderunden mit den alten Hunden - Jilly eingetütet und bin mit ihr zum Rodder Maar gefahren.


Zur Zeit arbeiten wir ganz moderat an der Kondition der kleinen Maus.
So bot sich diese Tour einfach an. Wir sind sie quasi "gelustwandelt".



Jilly hatte viel zu entdecken (Frösche, Enten, Pferde) und es hat ihr richtig Spaß gemacht.
In der Ferne auf dem oberen Bild ist übrigens der Bergfried der Burg Olbrück zu erkennen.


Wir erreichen das Rodder Maar und Jilly ist sehr interessiert.


Quelle aus AW-Wiki:
Vor rund 100.000 Jahren entstand ein trichterförmiger Kessel, der sich nach und nach mit einer bis zu 15 Meter dicken Tonschicht füllte und damit wasserundurchlässig wurde. Ob das Maar vulkanischen Ursprungs ist, ist ebenso wenig bewiesen wie die Behauptung, das Maar habe seinen Ursprung einem Meteoriteneinschlag zu verdanken. Jahrhunderte lang wurde das Maar von der Herrschaft auf Burg Olbrück als Fischteich genutzt. Bis etwa 1800. In der darauffolgenden Zeit ist das Maar immer wieder entwässert und urbar gemacht worden, um Feldfrüchte anzubauen. Besonders in Notzeiten wie dem Ersten und Zweiten Weltkrieg legte man das Maar trocken, um Weideland zu gewinnen. Gegen 1960 hat man im Maar wasserziehende Fichten angepflanzt und so das trocken gelegte Maar aufgeforstet. Doch mit zunehmendem Wachstum und Kronenschluss der Fichten wurde der Boden beschattet und durch Rohhumusbildung versauert. Die seltenen Pflanzen- und Tierarten, die dort vor der Trockenlegung heimisch waren, gingen nach und nach zurück. Deshalb beschloss man, das Maar wieder zu renaturieren. So wurde der größte Teil der Fichten 1996/97 gefällt. Nach einem sehr feuchten Herbst und Winter 1999 hat sich das Maar wieder erholt und bietet heute eine Wasserfläche von fünf bis sechs Hektar Größe. Viele der seltenen Feuchtland gebundenen Pflanzen und Tiere haben sich wieder angesiedelt. 



Erst einmal genug gesehen und Jilly geht schnellen Schrittes weiter.


Obwohl: Erst streitende Enten auf dem Wasser, dann ein laut quakender Frosch.
Da müssen wir doch einmal genau hinhören.


Wir haben das Maar verlassen und gehen ein kleines Stück in grobe Richtung Niederzissen.


Immer wieder bleibt Jilly stehen, weil es links und rechts des Weges sooooo viel zu riechen gibt.
Wenn sie dann aber aufgefordert wird, weiter zu gehen, kommt sie diesem Wunsch aber recht schnell nach. Sie muss ja noch lernen.


Wir kommen an drei Ziegen vorbei und Jilly verharrt.
Ganz interessiert schaut sie den dreien zu.


Das gleiche "Spiel" etwa 100 Meter weiter.
Diesmal sind es Pferde, die ihre Aufmerksamkeit erregen.
Pferde sind ihr noch nicht ganz geheuer, wie ich zu Hause auf den Feldern schon feststellen konnte.
Die sind soooooo groß.
Umso mehr suche ich den Kontakt zu Pferden auf unseren gemeinsamen Runden.


Ich genieße die Gegenwart der Zaubermaus, die an allem interessiert ist.


Noch einmal schaut sie aus der Ferne zu den Pferden, bevor wir den Parkplatz nach dieser Runde ansteuern.

Auf dem Rückweg stelle ich Jilly noch den Tierärzten in der Praxis vor.
Ein kurzer Check - mit gerne verschlungenen Leckerchen -: alles bestens.
Jilly schaut sich alle Räume in der Praxis an und zeigt keine Einwände. ;-)
Das ist ein guter Tag.

Und zu Hause wird am Nachmittag begutachtet, ob ich den Rasen akurat gemäht habe.



Track zur kleinen Runde:

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