Vulkan- und Panoramaweg Burgbrohl

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Eine Woche Urlaub.
Und da ich gestern den ganzen Tag an den Steuererklärungen gesessen habe, war heute Bewegung angesagt.
So ging es nach Burgbrohl, um den dortigen "Vulkan- und Panoramaweg" zu erwandern, der schon komplett ausgeschildert ist, offiziell aber erst dieses Jahr an Christi Himmelfahrt (25.05.2017) eröffnet wird.

Ich habe ihn leicht abgewandelt; an den entsprechenden Stellen weise ich dann drauf hin.
Und ja. Es sind ein paar mehr Bilder geworden.



Diesem auffälligen und daher auch gut sichtbaren Wgekennzeichen folge ich auf der Wanderung.

Im Verlauf der Wanderung treffe ich noch auf andere Wanderwege, mit denen ich auf einigen Teilstücken unterwegs bin (z. B. Quellenweg; Vulkanweg Eifelverein, Georoute ...).

Die erste Abwandlung vom Weg beginnt schon beim Start, den ich nicht nach Burgbrohl beginne, sondern am Jägerheim an den Trasshöhlen.

Das Jägerheim Brohltal wird derzeit noch renoviert, aber Ende März 2017 vermutlich wieder eröffnet.


So geht es zunächst wieder durch die faszinierenden, frei zugänglichen Trasshöhlen.

Siehe auch: Wie der Trass in das Brohltal kam ...


Es geht vorbei an der Bahnlinie des Vulkanexpress.

Übrigens das erste Mal, dass ich bei den vielen Wanderungen hier einen freien Blick auf den Tunnel habe.

Es wurde gut geholzt.



Noch ein kurzes Stück weiter und noch durch eine weitere begehbare Trasshöhle durch.

Anders als beim hier verlaufenden Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig oder der Georoute U gehe ich am Ende rechts.


So gelange ich an das erste Wegekennzeichen des Vulkan- und Panoramaweges, welches mich nun über im Hang eingebrachte Stufen anstrengend steiler in die Höhe bringt.

Man sollte auf diesem Wegstück trittsicher und schwindelfrei sein - Hunde sollten ebenfalls trittsicher sein und unter Kontrolle stehen.
Bei Regen dürfte der Weg sehr rutschig sein.

Es gibt aber auch eine Umgehung: entlang der Straße in Richtung Burgbrohl gehen, es folgt ein Weg, der rechts in die Höhe führt.



Ich erreiche auf dem Aufstieg ein Hinweisschild, welches auf die Teufelsknochen hinweist, die sich direkt am Wegesrand befinden.





Und da sind sie.




Der Pfad wird etwas flacher und schmiegt sich in Kurven in die Landschaft ein.





Wenig später erreiche ich diesen Aussichtspunkt ...




... der mich hinab auf das Jägerheim im Brohltal blicken lässt.




Und wieder geht es steiler aufwärts, wobei es links des Weges schon steiler hinab geht.




Solche Wege lassen mein Herz aufgehen.

Klasse!




Die nächste Aussicht lässt nicht lange auf sich warten: der Aussichtspunkt Teufelsberg.


Eine Bank lädt zum Verweilen ein und so lasse ich den Blick unter anderem nach rechts schweifen.

Aus dieser Richtung werde ich auf dem Rückweg wieder ankommen.




Wiederrum etwas später passiere ich die Weinbergshütte.



Vorbei an der von unten kommenden Umgehung des Teufelsberges geht es nun über freie Felder an den Ortsrand von Burgbrohl.

Das Siebengebirge in der Ferne wird gerade von der Sonne beleuchtet.


Mit schönen Weitsichten - bei schönem Wetter bestimmt beeindruckender - geht es nun zum Herchenberg.

In der Ferne imponiert die Burgruine Olbrück, die ich immer wieder einmal auf diesem Weg sehen werde.



Am Herchenberg - einem erloschenen Tuff- und Schlackenvulkan nordwestlich von Burgbrohl - wird dunkelrote Schaumlava abgebaut, die vor allem im Straßenbau verwendet wird (Quelle).




Kurze Zeit später treffe ich auf die Dreifaltigkeitskapelle von 1871 und dem Altar mit Kreuz.


Es geht über offene Felder weiter und alsbald werde ich hinab in den Ortsteil Weiler geleitet.

Hier befindet sich auch das Landgasthaus Rothenbrust.



Ich überquere die Straße und werde parallel zur Bahnstrecke auf einem Wiesenweg weiter geführt, der mich zu diesem Holzsteg und über den Bach führt.



Was mir besonders gefällt: die Wegearten / Bodenbeschaffenheiten sind mannigfaltig.

So gehe ich hier einen Wiesenweg hinauf.


Nach einigen Schlenkern geht es jetzt zur Probstei Buchholz weiter.

Die Propstei Buchholz wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts als eine Niederlassung der Benediktinerabtei Gladbach gegründet (Quelle).



Die nur noch zum Teil erhaltene Kirche Sankt Servatius gilt als eine der frühesten eingewölbten Basiliken im Rheinland und ist ein geschütztes Kulturdenkmal (Quelle wie vor).










Mit einem Schlenker geht es zum Weinpavillon, der leicht übersehen werden kann, da er tiefer liegt.











Der Rundweg führt mich nun weiter nach Burgbrohl.



Dort laufe ich direkt auf das Schloss Burgbrohl zu, nunmehr ein Wellness- und Tagungshotel.

Wieder verlasse ich kurz den Rundweg, der hier links hinab führen würde, später aber wieder auf "meinen" Weg aufkommt.


So komme ich zunächst am Wanderparkplatz unterhalb des Schlosses heraus.

Vorbei am Friedhof und am Krankenhaus geht es nun hinab zum Brohlbach, wo der eigentliche Rundweg wieder zu mir stößt.




Vorbei an Rhodius und dem Lavagestein Lummerfeld geht es nun wieder leicht in die Höhe.




Vorbei an beeindruckenden Felsformationen.


Der Rundweg führt wieder zur Nonnsmühle.
Ich entscheide mich, nicht erneut durch die Trasshöhle zu gehen.

So geht es am ausreichenden Grünstreifen neben der Fahrbahn zurück zum Jägerheim, wo mein Auto steht.




Gegenüber befindet sich auch die Haltestelle Bad Tönisstein des Vulkan-Express.










Streckenübersicht:


Track, Übersicht, Karte etc.:

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