Grafschaft Rundweg 5 - An der oberen Grafschaft

[22-17-538-6.9-72.6-4101.1]



Aufgrund diverser Termine ging es nach der "Oldie-Runde" noch mit der blauen Dobermannhündin in die Grafschaft bei Bölingen, um dort den Rundweg 5 ("An der oberen Grafschaft") zu erwandern.



Der Schnee ist weg.

Das hält die "Rüdin" aber nicht ab, sich in den Matsch zu legen.

OK. Nutze ich diese Gelegenheit halt und fotografiere gleichzeitig das Siebengebirge im Hintergrund.



Eine Beschilderung dieses Wanderweges sucht man im Grunde genommen vergeblich.

Aber eigentlich geht es ein Großteil der Wegstrecke am Waldrand entlang.


Ein Schild am Zaun weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine

"öffentliche Wassergewinnungsanlage"

handelt.

Oha!




Erneut schauen wir in grobe Richtung Siebengebirge und können das inzwischen nicht mehr zu übersehende Hauptgebäude des Neubaus HARIBO im Innovationspark Rheinland entdecken.





Parallel zur L83 geht es nun in grobe Richtung Vettelhoven ...





... wobei wir nach der Kurve auch schon die ersten Häuser entdecken.





Zumindest war der Weg mal ausgeschildert.





Wir haben Glück: es regnet nicht.
Besonders war ist es aber auch nicht.

Wir erreichen das ursprünglich im Jahr 1726 erbaute "Antoniushäuschen".

"Sand Tonius orap Rona Bis" (Heiliger Antonius, bitte für uns).

"Kommt zu Ferth und zu Fus. Schick Vaterunser den Armen Seelen zum Trost" (Wer kommt zu Pferd und zu Fuß, der bete ein Vaterunser für die armen Seelen zum Trost).



Ein Blick auf die - stark herangezoomte - Burg Vettelhoven, die heute als Gutshof landwirtschaftlich genutzt wird.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde auf dem Gelände viel gebaut; die Reste der ehemaligen Burg Vettelhoven sind deshalb erst auf den zweiten Blick zu erkennen.




 

An der südöstlichen Grenze der Hofbebauung steht der alte Turm, zu dem eine breite Treppe führt. In einen Türsturz am Wohngebäude sind die Namen der ehemaligen Besitzer der Burg mit den Wappen ihrer Familien verewigt: Metternich, Beissel, von Gimnich, Kollft Wilprecht. In der Mitte befindet sich die Jahreszahl 1539 (Quelle).







Wir bleiben auf dem Weg und gehen in grobe Richtung Holzweiler ...





... wobei wir noch den Friedhof passieren.



Nun geht es vor dem Stadion in den Wald hinein und wenig später -in  Höhe Holzweiler - auf einem Pfad entlang.

An der folgenden Schranke biegen wir scharf links ab.





Es wird derzeit fleißig im Wald gearbeitet.






Natürlich unter der Aufsicht eines "Baumgeistes".





Sieht zumindest so aus. ;-)




Wir sind nunmehr auf dem Rückweg auf einem ziemlich breiten Waldstück unterwegs.

Links und rechts säumen gefällte Bäume unseren Weg.




Wir passieren ein weiteres Basaltkreuz, welches u. a. mit der Aufschrift "Peter Roden - Margareta Bach - 1722" versehen ist.





Noch eine Schleife um die Hubertushütte und wir sind wieder am Wanderparkplatz angelangt.










Fazit:

Natürlich keine "Premiumwanderung". Auch keine wirklichen Besonderheiten.
Hat dennoch gefallen!

Track, Übersicht und Karte:


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