Bell (MYK) Rundweg 5

[4-17-520-8.3-15.1-4043.6]


Nach der ersten Hunderunde mit den Senioren ging es dann mit der blauen Dobermannhündin nach Bell bei Mendig im Kreis Mayen-Koblenz (MYK).

Hier stand heute der Rundweg 5 auf dem Plan, der von Bell aus zum Gänsehalsturm und wieder zurück führt.

Seit sehr langer Zeit eine Schneetour.




Wir versuchen diesem Wegekennzeichen zu folgen, welches leider nicht ausreichend vorhanden ist und auf der Wanderung dann eher als Anhaltspunkt diente, dass man noch auf der richtigen Route unterwegs ist.




Auch für Farbenblinde vorhanden.
😊



Wir starten in Bell in der Nähe der Feuerwache auf der Wehrer Straße und gehen den Rundweg im Gegenuhrzeigersinn auf eher breiteren Wegen.




So führt uns der Weg zunächst in der Nähe das Tagebaus Rothenberg vorbei.




Ein kleiner Blick zurück auf den Ort Bell.


Nach kurzer Zeit sind wir etwas verwirrt: der Wanderweg führt anders, als er in der Wanderkarte des Eifelvereins eingezeichnet ist.

Das Wegekennzeichen führt uns nach rechts in grobe Richtung der Bundesstraße 412.

Es fängt an zu schneien und der Wind auf freier Fläche ist eisig.
Draga ist das völlig wurscht.

An dem Stein neben dem Baum findet sich tatsächlich das Wegekennzeichen wieder.

Also scheinbar tatsächlich falsch in den Karten verzeichnet.




Wir gehen ein kleines Stück parallel zur B412 und werden in den Wald geleitet.



Hier findet sich auch ein Naturbrunnen.
Wenn man auch bei dieser Witterung nicht wirklich etwas sieht.




Das Wegekennzeichen macht sich rar.



Wir halten uns daher an diese Markierung und stellen später fest, dass wir damit gut gefahren sind und sogar auf der offiziellen Strecke unterwegs sind.




Der Wald öffnet sich und wir gehen weiter geradeaus.




Oberhalb findet sich wieder die Wegekennzeichnung und weist uns den Weg nach links ...



... so dass wir uns nun dem Gänsehalsturm nähern.



So treffen wir auch kurz vorher auf den Traumpfad Riedener Waldsee und folgen dem Waldpfad dieses Weges und nicht dem breiteren Weg geradeaus.



So laufen wir parallel und in Sichtweite des Waldweges direkt zum begehbaren Gänsehalsturm und kurze Zeit später wieder auf den offiziellen Weg.








Etwa 50 m nordnordwestlich vom Berggipfel steht der (ab) 1976 erbaute Gänsehalsturm, ein 74 m hoher Richtfunkturm der RWE-Tochter Amprion, der auch als Aussichtsturm dient. Er wurde 1977 eingeweiht und ist, im Unterschied zu anderen RWE-Türmen, in Stahlbetonweise ausgeführt. Der auf etwa 570 m Höhe stehende Turm besitzt eine Aussichtsplattform, die sich unterschiedlichen Angaben zufolge auf 24 oder 25 m Turmhöhe befindet und knapp über den Baumkronen Rundumsicht in die Landschaft der Eifel bietet. Der Blick reicht aber auch bis zum Siebengebirge, Bergischen Land und Westerwald (Quelle).





Wenig später befinden wir uns an der wunderbaren Aussicht auf Bodenniveau.

Sogar das Wasser im Laacher See ist aus dieser Ferne vor Ort zu erkennen.





An dem Rastpunkt des Traumpfades mit Sinnesbank führt uns der Rundweg nunmehr aber wieder in die Tiefe.




Auch bei diesem Wetter wunderschöne Weitsichten.



Bald haben wir auch Bell wieder erreicht und gehen ein Stück weit durch das Dorf zurück zum Parkplatz zurück.









Fazit:

Nette, eher unspektakulärere Rundwanderung, die allerdings ihren Höhepunkt am Gänsehals mit der fantastischen Weitsicht erreicht.


Kurzer Film zur Wanderung:



Track, Übersicht, Wegbeschreibung etc.:

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