Zwischen Laach und Altenahr

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Auch heute stand eine Wanderung an, die mich ebenfalls im Bereich der Ahr entlangführen sollte.
Nach der Runde über die heimischen Felder mit dem Rüden und der alten Hündin schnappte ich mir die Hündin und los ging es.

Ich hatte mir eine kürzere, aber dennoch nicht unanstregende, Runde gebastelt, die mich zwischen Laach und Altenahr entlangführen sollte.






Wir starten in Altenahr kurz vor dem Tunnel und gehen über diese Brücke über die Ahr.




Anschließend halten wir uns links und gehen somit parallel zur Ahr in Richtung Reimerzhoven.




Wir sind hierbei auf einem Teil des Ahrtalweges unterwegs und folgen zunächst dem örtlichen Wanderweg 6.




Letztgenannter führt uns hinauf auf die gemeinsam genutzte Wander- und Radtrasse.



Nach wenigen Metern jedoch werden wir links auf diesen Pfad gelenkt, der uns parallel zur Ahrtalbahnstrecke führen wird.




In der Ferne ist die Burgruine Are zu erkennen, der wir am Ende der Wanderung unsere Aufwartung machen wollen.

Die Burg Are wurde um 1100 erbaut und 1121 erstmals urkundlich erwähnt. 1690 wurde die Burg nach neunmonatiger Belagerung durch französische Truppen erstmals erobert. 1706 übernahmen kurkölnische Truppen die Burg und machten die Gegend unsicher. 1714 wurden die Mauern gesprengt (Quelle).





Wenig später treffen wir auf ein Teilstück des Ahrsteiges, dem wir ein kurzes Stück folgen.



Während später der Ahrsteig rechts abzweigt, halten wir uns an das Hinweisschild, welches uns geradeaus den Weg nach Laach anzeigt.




Bald schon haben wir die Weinhänge dort erreicht und gehen hinab.



Schon mal einen (herangezoomten) Blick auf den Ümerich auf der anderen Seite.

Dort liegt eigentlich unser nächstes Ziel.




Doch zuvor geht es über die St.-Anna-Brücke über die Ahr nach Laach selbst.



Auf der anderen Seite erwartet uns das anstengendste Wegstück hinauf in die Weinberge.
Es geht stetig steiler hinauf, wobei in jeder Kehre eine Sitzbank zu finden ist.




Die Weitblicke entschädigen jedoch für die Mühen.




Auf halber Strecke wird es noch einmal steiler und anstrengender.





Die Hündin ist fit wie eh und je.

Ich brauche diesmal doch etwas länger.




Wir treffen auf den Mohrenkopf, einen Aussichtspunkt oberhalb der Ahr.




Nach einem kurzen Blick hinauf beschließe ich, die Hündin hier festzubinden.



Die Stufen sind sehr hoch und teils scharfkantiger.

Daher lasse ich sie unterhalb.




Als Lohn für den kurzen Aufstieg werde ich mit einer schönen Weitsicht belohnt.






Suchbild: wo ist der Hund?





Am Ümerich selbst war Volksauflauf, so dass ich mir dieses Mal diesen Aussichtspunkt spare und zum Rotweinwanderweg weitergehe.



Auch hier kommen uns stetig Heerscharen von Wandergruppen entgegen.

Da nutze ich diese Aussicht doch einfach mal für ein Foto.





Die Burgruine ist gut zu erkennen.
Da geht es als nächstes hin.




Die nächste Wanderkohorte ist im Anmarsch.



Wir bewegen uns auf den Abstecher zur Burgruine selbst, bleiben aber auf halber Höhe stehen.

Alter Schwede. Viel zu viele Leute.
Keine Lust drauf.


Also flux gedreht und hinab nach Altenahr.

Kurz überlege ich, noch die Runde durch das Langfigtal zu gehen, sehe aber vor Wanderern den Weg kaum noch.

Also direkt zum Auto.


Fazit:

Das hat richtig Spaß gemacht und war auch etwas anstrengender.
Den Rotweinwanderweg sollte man natürlich gerade Sonntags tunlichst meiden.

Track, Übersicht etc.:

 

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Kommentare

Elke hat gesagt…
Boah ich habe ja sowas von Blut geleckt ;-), viel zu lange habe ich die Ahr von meiner Gegenwart verschont :D Deine Runde, mit allen Vermeidungsschlenkern ist so schön geworden.

Schade, jetzt ist mein Urlaub zu Ende :( sonst wäre ich Dienstag gleich hin gerannt.