Waldorf (AW) Rundweg 10

[212-16-465-9.3-980.4-3817.0]


Den trockenen Tagesbeginn genutzt und erst mit der alten Hundenase und dem Rüden einzelne Runden über die Felder gegangen.



Es klarte sogar ein wenig auf und über uns war blauer Himmel zu entdecken.
Und was macht man da?
Richtig! Man fährt zum Wandern in die wolkenverhangenste Ecke in der Umgebung zum Wandern.
Nee. Is klar.

So ging es auf den örtlichen Rundwanderweg 10 bei Waldorf, der zwischen Waldorf und Gönnersdorf  entlangführt.



Leider ist die Wegemarkierung nur noch äußerst sporadisch zu finden und reicht zum Wandern ohne Hilfen (Karte oder Track) nicht aus.

Die 10 verläuft in Teilen auch anders, als in der Wanderkarte des Eifelvereins angegeben.



Wir starten jedoch nicht in Waldorf, sondern in Gönnersdorf am Friedhof auf der Neustraße.

Hier führt auch der Rheinburgen-Rundweg "Breisiger Ländchen" entlang.




Wir schrauben uns gemächlich in die Höhe.
Leider verwehrt uns das Wetter schönere Aussichten.





Aber dennoch macht dieses erste Wegstück schon mal Laune.



So langsam nähern wir uns dem Ort Waldorf und laufen hier auch ein kleines gemeinsames Wegstück mit dem örtlichen Schlehenweg.




Wir gelangen in den Ort Waldorf hinein und machen einen Halt an dieser Marienstatue.




Ein wenig später - an der Kirche - finden wir dieses Ehrenmal.




Wir verlassen den Ort wieder nach links und gelangen so für ein kurzes Stück in den Wald hinein ...




... um wenig später wieder über die Felder schauen zu können.





Ok. Wenig später geht es erneut in den Wald hinein.


Auf dem Weg zum Tagebau entdecke ich diese Hinweisschilder auf den "Vulkan- und Panoramaweg", der 2017 offiziell eröffnet wird.

Der kommt auch auf die To-Do-Liste.


Wir erreichen diese Kapelle am Waldrand.

"Diese Kapelle wurde gestiftet v. d. Eheleuten Joh. Schmidgen und A. Kath. Heckenbach zur Ehre der Allerh. Dreifaltigkeit zur Danksagung. Errichtet w. dieselbe v. deren Kindern Joh. und Anton Schmidgen a. Gönnersdorf im Jahre 1871."




Rechts in der Höhe sticht uns regelrecht eine Sinnesbank in die Augen.

Logischerweise müssen wir dahin.



Und da ist sie.

Warum sie da ist?





Deswegen.











Am Herchenberg, einem erloschenen Tuff- und Schlackenvulkan nordwestlich von Burgbrohl, wird dunkelrote Schaumlava abgebaut, die vor allem im Straßenbau verwendet wird. Es gibt einen Infopunkt, von dem aus man die Abbaugrube gut einsehen kann. Vor etwa 500.000 Jahren spuckte die Erde dort, wo später der Herchenberg entstand, Feuer und glühende Lava. Nach einer Ruhephase brach der Vulkan vor etwa 210.000 Jahren erneut aus. Die erdgeschichtliche Entwicklungen lässt sich in den Schichten des Berges, der durch den Lavaabbau aufgeschlossen wurde, gut ablesen. Zwischen den rötlich-braunen Schichten des unteren Bereichs und den schwärzlich-braunen Schlacken darüber befindet sich eine hellere Schicht, die aus nichtvulkanischem Bodenmaterial besteht. In der Abbauwand am Südwesthang befinden sich steil stehende Gänge, bei denen es sich um Schlote mit erstarrter Magma handelt, die beim Abbau freigelegt wurden. Eine Vielzahl von Dokumenten belegt die Mühlsteingewinnung am Herchenberg. Vermutlich wurden dort bereits im Mittelalter hier Mühlsteine gebrochen (Quelle).









Noch ein Bild ohne Dame ;-) .




Vorbei an diesem Holzdrachen (ok, für mich sieht dieser tote Baum so aus), geht es nun hinab nach Gönnersdorf.



Ich lese ein Wort, welches ich so noch nie gelesen noch gehört habe:

"Fernsehfüllsender".

Gut, dass es Wikipedia gibt.




Jetzt geht es stetig den berg hinab, bis wir wieder die Kreisstraße erreichen und unser Fahrzeug aufsuchen.









Dieter und Petra:

Jetzt weiß ich auch, wo Ihr wohnt.
Brave Hunde. Haben direkt angeschlagen. So ist es richtig.


Fazit:

Natürlich keine besondere Wanderung, aber irgendwie hat er mir meistens gefallen.


Track, Übersicht, Karte:

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