Ausflug Besucherbergwerk Fell


Heute war uns - auch aufgrund des nicht einschätzbaren Wetters - danach, die "Wir-besuchen-Bergwerke-Ausflüge" fortzuführen.

Bei einer Suche im Internet bin ich dann auf das Besucherbergwerk Fell an der Mosel im Trier-Saarburg-Landkreis aufmerksam geworden.
Das klang sehr interessant und so nahmen wir die Anreise über die Autobahnen von etwa 140 km in Kauf.

Um es vorweg zu nehmen: die Anreise hat sich wirklich gelohnt.





Die Beschilderung zum Besucherbergwerk selbst ist nach Verlassen der Autobahn schon recht gut und führt uns sicher an den unterhalb liegenden Parkplatz.




Hier befindet sich auch die Übersichtskarte und weist u. a. auf zwei unterschiedlich lange Grubenwanderwege hin.



Wir gehen die etwa 500 Meter-Strecke zum Besucherbergwerk hinauf, wobei wir an dieser Mündung der Grube Barbara entlangkommen.




Am Ende der Führung werden wir übrigens hier herauskommen und anschließend die Treppe hinauf zum Bergwerk gehen.

Bald haben wir auf unserem Hinweg auch das Besucher- / Informationszentrum erreicht.

Wir haben noch etwa eine halbe Stunde Zeit bis zur Führung und trinken im dortigen Bistro einen Kaffee.

Wer einen kleinen Hunger hat, wird dort ebenfalls fündig.




Das Besucherbergwerk wurde übrigens am 01.05.1997 eröffnet und hat schon mehr als 300.000 Besucher erfreut.




Die restliche Zeit nutzen wir, um uns ein wenig im Informationszentrum umzuschauen.


Hier werden wir mit unserer Grubenführerin "Barbara" in die Grube Hoffnung einfahren.

Es herrschen innen Temperaturen zwischen 12 und 13 Grad Celsius.

Die Führung dauert gut eine Stunde und wird mit Helm durchgeführt.




Im Bergwerk selbst erfahren wir recht interessante Begebenheiten zum Schieferabbau unter Tage.


An entsprechenden Stellen im Bergwerk finden sich immer wieder Figuren, die typische Szenen aus dem Abbau darstellen.

Zu allen Figuren erhalten wir Informationen.



Von der Grube Hoffnung geht es hinab in die darunter liegende Grube Barbara.

Die Stufen wurden extra für die Besucher angefertigt.



Über mehrere Treppen und letztlich eine Wendeltreppe werden wir in die Höhe auf eine Aussichtsplattform geführt.



Eine imposante Sicht eröffnet sich uns.

Mittels einer Licht- und Ton-Sequenz wird uns ein wenig das Arbeiten in den Gruben dargestellt.




Wenn ich mich nicht vertan habe, werden wir an insgesamt neun verschiedenen Stationen vorbeigeführt.





Bergwerke üben eine Faszination auf mich aus.




Wir nähern uns nun langsam dem Ausgang aus der Grube Barbara ...




... und gehen die am Anfang beschriebenen Stufen hinauf zu einer letzten Informationsinstallation.





Am Brunnen der Grube Hoffnung endet unsere Führung dann.









Zurück sind wir dann entlang der Mosel über die B53 zurück gefahren.
Dauert zwar länger, ist aber auch schöner.


Fazit:

Auf jeden Fall einen Besuch wert und eine Empfehlung!
Wer mag, kann die ja mit einer Wanderung verbinden.

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