Rund um den Töpferort Adendorf

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Damit ich morgen mal nicht drei einzelne "Hunderunden" vor mir habe, habe ich das trockene Wetter am heutigen Nachmittag ausgenutzt und bin mit dem Rüden in das Drachenfelser Ländchen gefahren.

Anders - als es vermutet werden könnte - handelt es sich um den Südosten des Naturpark Rheinland und dürfte auf die usprüngliche Bezeichnung "Burggrafschaft Drachenfels" zurückzuführen sein.



Auf der Webseite des Töpferortes Adenau habe ich den Hinweis auf den "Rundweg Adendorf" gefunden.

Schnell die Route in BaseCamp nachgezeichnet und auf das Outdoornavi geschoben und los gehts.




Wir starten am Kasseler Langofen gegenüber der Kirche, wo sich auch ein größerer Parkplatz befindet.









Die Besiedlung Adendorfs geht in vorgeschichtliche Zeit zurück Auf dem Lößfeld zwischen dem heutigen Ort Adendorf und der Burg Münchhausen wurden jungsteinzeitliche Werkzeuge ausgegraben, die auf eine zumindest vorübergehende Siedlung schließen lassen. Im Gebiet der heutigen Tongrube wurde im 20. Jahrhundert eine römische Villa rustica gefunden, von der heute keine Spuren mehr existieren. Der Ort ist bekannt für seine traditionellen Töpferwaren (Quelle).








Über den örtlichen Streckenweg 6 geht es nun zur Burg Adendorf, eine der vielen Wasserburgen in diesem Bereich.



Das Anwesen besteht aus der mit vier Türmen versehenen Kernburg und der vor allem Wirtschafts-gebäude umfassenden Vorburg.




Eine Besichtigung der Burg ist nicht möglich.





Das ist doch mal ein nettes Rohr.



Vorbei an der Tongrube - auf die wir keinen Blick werfen können (anders als im Tipp beschrieben) - geht es nun in das Naturschutzgebiet hinein.



So folgen wir einem weiteren Teilstück des Streckenweges 6 in Wachtberg, der von der Mitte des Rundwanderweges am Ehrenmal nach aussen auf den etwa 30 km langen Rundwanderweg W führt.





An zwei Fahrstraßen, die wir überqueren, finden sich jeweils diese Kreuze.




Wir haben die Burg Adendorf halb umrundet und halten uns jetzt in Richtung Meckenheim-Merl.




Der Wegbelag wechselt immer wieder, wobei ich den Asphaltteil am höchsten empfand.




Und schon laufen wir auf die Burg Münchhausen zu - der ältesten Burg in der Gemeinde Wachtberg.


Urkundlich erstmals erwähnt wurde sie im Prümer Urbar von 893. Die Bausubstanz in Form von Bergfried und Torturm besteht zum Teil aus Tuff-Steinen.

Heute ist die Burg ein Reiterhof mit Restaurant (Quelle).





Noch ein Blick zurück ...




... bevor es jetzt in denn Wald hineingeht, wobei uns der Weg in einer langen Rechtskehre wieder zum Ausgangspunkt zurückbringen wird ...




... den wir nach etwa 5,7 km Wanderung an der Kirche wieder erreichen.









Fazit:

Nichts besonderes. Hat aber durchaus seinen Charme.
Wer eine ähnliche - längere - Rundwanderung von etwa 16 km dort machen möchte, könnte vielleicht hier Gefallen dran finden.

Track, Übersicht, Karte ...:

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