Plaidt Rundweg Pl3 - rund um die Burgruine Wernerseck

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Auf die heutige Tour bin ich durch Zufall im Internet gestoßen und sie sah zumindest von der Beschreibung interessant aus.

Was soll ich sagen: sie hat mich richtig begeistert und bekommt eine ganz klare Empfehlung von mir.

Ich warne daher vor: es werden ein paar mehr Bilder werden. ;-)




Dies ist das Wegekennzeichen, welches uns durch den Weg führen wird.

An einigen Stellen habe ich es allerdings nicht gesehen, so dass ich das mitführen einer Wanderkarte bzw. das Herunterladen des Tracks empfehlen möchte.




Wir starten in Plaidt direkt an einem der vielen Parkplätze am Vulkanpfad-Informationszentrum Plaidt.


Ich empfehle weiterhin einen Besuch des Zentrums.

Hunde sind allerdings - nachvollziehbar - nicht erlaubt.

Das Bild stammt von einem früheren Besuch des Zentrums.


Es geht nun neben dem Zentrum in den Rauscherpark, ein Park in dem sich die Nette, ein Nebenfluss des Rheins, durch den Lavastrom der Wannen-Vulkangruppe sägt. 
Der Fluss spülte mächtige Basaltblöcke frei, über die sich das Wasser in kleinen Kaskaden ergießt (Quelle).


Neben weiteren Wanderwegen befinden wir uns auch auf einem Teilstück des insgesamt 124 km langen Hauptwanderweges des Eifelvereins: dem Rhein-Kyll-Weges (14).

Er verbindet die beiden Flüsse Rhein und Kyll.


Aus dem Vulkankomplex Wannengruppe floss vor ca. 200.000 Jahren in mehreren Teilströmen glutflüssige Lava aus. Ein bis zu 15 Meter mächtiger Lavastrom verfüllte das Nettetal; er floss dem Nettetal folgend etwa fünf Kilometer nach Norden bis in die Gegend des heutigen Orts Miesenheim (Quelle).
 



Die Nette hat sich in den folgenden Jahrtausenden am Westrand des erkalteten Lavastroms ein neues Bett gegraben. Da bei Plaidt der Weg durch einen Höhenzug versperrt war, wurde die sie nach Osten hin abgelenkt und gezwungen, sich durch den Lavastrom zu sägen. An dieser Stelle des Nettedurchbruchs befindet sich heute der Rauscherpark. (Quelle).




Draga hat aufgrund des vielen Wassers schon mal mächtig Spaß.




Ich denke, die nächsten Wanderwege habe ich auch schon entdeckt.





Wir verlassen den Rauscherpark und wechseln in den Nettepark, wo wir auf diesen See treffen.

Scheinbar ein Paradies für Enten.



Auch der Nettepark gefällt mir aufgrund der diversen Installationen, wie hier verschiedene Skulpturen am Wegesrand.



Kleine Quelle namens Hetzebue.

Auf Hochdeutsch: Hitzeborn, da es sich um eine warme Quelle handelt.







Wenige Meter später: Leber's Wiese.




Der einzige "kleine Makel": wir unterqueren auf dem Hin- und dem Rückweg die A61.





Danach laufen wir auf Wiesenwegen in Schlenkern entlang der Nette.



Rechts von uns befindet sich die wahrscheinlich 1823 erbaute Haagsmühle.




Das Wetter.
Die Umgebung.

Alles passt heute.



Recht bald wird es dann auch etwas schattiger.

Wir erreichen das Naturschutzgebiet Nettetal.




Urig geht es jetzt durch das Naturschutzgebiet, wobei wir schon recht bald einen ersten Blick auf die Ruine Wernerseck werfen können.





Einige hundert Meter später.




Wir erreichen den Wendepunkt unserer Wanderung: die Heseler Mühle - die als Gaststätte dient.


Hinter der Mühle führt ein Weg durch das Getreidefeld in die Höhe

Noch einmal umgeschaut und auf unser nächstes Ziel den Blick geworfen.


Nachdem wir die einzige nennenswerte Steigung hinter uns haben, machen wir unseren Abstecher zur Ruine Wernerseck.

Das Betreten des Burggeländes ist möglich, erfolgt aber auf eigene Gefahr.


Burg Wernerseck, auch Kelterhausburg genannt, ist eine spätmittelalterliche Burganlage. Sie verdankt ihren Namen ihrem Gründer und Bauherrn, dem Erzbischof von Trier Werner von Falkenstein (1388–1418) (Quelle).


Im östlichen Bereich des Bergsporns, an dessen schmalster Stelle die Burg erbaut wurde, befand sich in spätantiker Zeit eine Römische Höhenbefestigung. Die Entstehung der wahrscheinlich als Fliehburg konzipierten Anlage kann durch Münzfunde in die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts datiert werden    (Quelle).





Blick in die Ferne Richtung Kruft.





Das "Burgfrollein".




Es geht nun stetig hinab, wobei wir auf dem Rückweg erneut die Brücke der A61 unterqueren.


Es geht wieder an die Nette.

Es gibt zwar recht viele Trinkstellen für Hunde im Tal, allerdings war es im Bereich der Burg recht heiß.

Am besten etwas Flüssigkeit mitführen.




So erreichen wir wieder das Informationszentrum, an welchem wir die wirklich schöne Rundwanderung beenden.

Mal eine Übersicht über die Temperaturen auf der heutigen Wanderung (gemessen mit Garmin Tempe (tm)).
Im Bereich von etwa sieben Kilometern Distanz befindet sich die Burgruine.
Gestartet bei etwa 20 Grad Celsius zu Beginn der Wanderung lagen wir dort bei etwa 30 Grad Celsius.


Fazit:

Zwar ein paar Mal durch den Ortsrand von Plaidt und unter der Autobahnbrücke, allerdings wurde dies mehrfach durch den Rest der Wanderung wettgemacht.
Wirklich sehr schön.

Track, Übersicht ...:

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Kommentare

Annika hat gesagt…
Eine wirklich schöne Tour mit tollen Bildern - vielen Dank für diesen Bericht. Wir werden die Tour auf jeden Fall auch machen, wenn wir mal mit unseren Hunden in der Gegend sind!
Mungo Mungenast hat gesagt…
Ganz lieben Dank!