Bad Neuenahr - Ahrweiler Rundweg A9

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Eine weitere Wanderung am heutigen Tag stand ebenfalls noch an: die "Rüdin" wollte ja auch gerne bewegt werden.

Und da sich das Wetter nicht so wirklich vielversprechend zeigte, habe ich eine vor kurzem von der Wanderkarte Nr. 9 des Eifelvereins (Das Ahrtal) in BaseCamp übertragene Rundwanderung favorisiert.

Ich war schon öfter mit den Hunden u. a. auf Höhenwegen in Ahrweiler bzw. an der Katzenlei unterwegs und habe dann immer in das Heckental hinabgeschaut.
Nun sollte es eine Tour genau in dieses Tal werden.






Dieses Wegekennzeichen wird uns - wenn auch nicht immer vorhanden - durch die Rundwanderung führen.



Wir starten die Rundwanderung etwas vorher am Wanderparkplatz in Walporzheim auf der Josefstraße (Brücke über die Ahr fahren) und gehen in Richtung des Rundweges A9.





So kann Draga schon mal Faxen machen ...





... und sich in der Ahr erfrischen.






Ich bin ihr scheinbar zu langsam unterwegs. ;-)



Doch bald haben wir den eigentlichen Startpunkt unterhalb der Katzenlei erreicht und gehen in das Heckenbachtal hinein.


Links und rechts werden wir "eingerahmt" von den "Bergen der Ahr".

Wir treffen auf dieses Kreuz, welches sich in unmittelbarer Nähe der ...





... Winzer-Kapelle.








 

Walporzheimer Winzer bauten das Kapellchen einst zur Erinnerung an ihren Dorfschullehrer Gies. "Dieser nämlich sah um 1870 herum die Not der Winzer, beriet sie in finanziellen Dingen und regte die Gründung der Walporzheimer Winzergenossenschaft an", hieß es in der RZ.
Bei einem schweren Unwetter im Juli 2013 wäre das Kapellchen beinahe weggeschwemmt worden.
In Walporzheim wird das Kapellchen einfach "Us helejs Housje Heckedahl" (Unser Heiligenhäuschen im Heckenbachtal) genannt. Bei der Renovierung wurde neben kupfernem Weinlaub, das der Dachdecker Rudi Küls aus Ahrweiler angefertigt hat, auch ein Schriftzug "Winzerkapelle" angebracht (Quelle). 






Noch ein weiteres altes Kreuz am Wegesrand.


Vermutlich aufgrund der ersten Wanderung und dem stetigen Anstieg auf diesem Weg - nebst Klettereien (aber gut zu bewältigen) - geht diese Wanderung jetzt schon in die Knochen.

Natürlich nur bei mir. Draga ist quietschfidel.


Nach insgesamt etwa vier Kilometer steilerem Anstieg geht es jetzt fast nur noch bergab.

Scheinbar ist der Aufstieg wirklich kräfteraubend: an dieser Stelle befindet sich ein Anfahrtpunkt für Rettungskräfte.


Das Wegekennzeichen führt uns nun zum Alfred-Dahm-Turm mit dahinter liegender Schutzhütte.

Im Nachhinein vermute ich, dass der A9 wieder zurück und dann zum Krausberg führt.

Dies ließ sich anhand der Karte und der Kennzeichnung nicht erkennen.




Hinweistafel auf Alfred Dahm, dem Gründer des Eifelvereins Ahrweiler.





Während wir gerade von diesem Turm kommen ...




... geht es jetzt zum etwa 30 Meter entfernten Kreisstadtblick (Abstecher).





Nett.




Im weiteren Verlauf stoßen wir auf eine weitere Aussicht auf dem Weg.




Jetzt kommt eines der bekannten Wegstücke im Ahrtal.

Es wird leicht alpin.




In gefühlten 1000 Kehren geht es nun hinab an die Ahr.



Ab und an knackt es im "Gebälk".

Mit der nötigen Vorsicht geht es weiter.



Recht bald haben wir den eigentlichen Startpunkt der Rundwanderung erreicht und gehen über den Ahrtalweg weiter nach Walporzheim.





Noch über die Brücke an der Ahr und wir sind am Ausgangspunkt angekommen.








Fazit:

Doch anstrengender als ich gedacht habe.
Mal etwas anderes. Hatte seinen Reiz.


Track, Übersicht, Karte:

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