Altstadtbummel Koblenz


Aufgrund eines Termins in der Nähe führte uns der Weg noch spontan in die Altstadt von Koblenz, wo wir entspannt ein wenig herumschlenderten.

Die Hunde waren zwar nicht dabei, hätten aber problemlos mitgeführt werden können.
Wir parken am Josef-Görres-Platz in der Tiefgarage und begeben uns auf selbigen Platz hinauf.







Die Pferdebahn (1887–1901)

Auf Grund der starken Entwicklung der Stadt Koblenz im 19. Jahrhundert lag eine Verbesserung des Verkehrs nahe. Koblenz war zu diesem Zeitpunkt Sitz des Oberpräsidiums der Rheinprovinz und des Regierungsbezirks Koblenz sowie Garnisonsstadt. Dadurch waren viele Behörden, Beamte, das Militär und weitere Institutionen, die ihre Nähe suchten, hier angesiedelt. Auch für Ausflügler, die mit der Bahn, Dampfschiffen, Kutschen oder zu Fuß in die Stadt kamen, war Koblenz ein beliebtes Ziel. 1883 beschloss die Stadtverordnetenversammlung deshalb, zwischen der inneren Stadt und der Vorstadt eine Pferdebahn einzuführen. 1886 kam es schließlich zur Unterzeichnung eines Vertrags. Infolgedessen wurde im Handelsregister die „Coblenzer Straßenbahn-Gesellschaft“ eingetragen.
Der Betrieb begann am 28. Mai 1887 mit einer Linie (Quelle).



Auf dem Platz befindet sich auch die Historiensäule.


Die Historiensäule wurde 1992 der Stadt zur 2000-Jahr-Feier vom Land Rheinland-Pfalz geschenkt. Fertiggestellt und der Stadt übergeben wurde er jedoch erst am 1. Juni 2000. Die 10,59 Meter hohe, 3,6 Tonnen schwere und 1,25 Millionen DM teure Säule erzählt die bewegende 2000-jährige Geschichte der Stadt Koblenz in zehn Bildern von der Römerzeit bis heute (Quelle).


Der weitere Weg führt uns natürlich an den Rhein mit Blick auf die Festung Ehrenbreitstein, eine seit dem 16. Jahrhundert bestehende, ursprünglich kurtrierische, später preußische Befestigungsanlage gegenüber der Moselmündung.


Seilbahn zwischen dem Deutschen Eck und der Festung Ehrenbreitstein






Kurze Begrüßung von "Manni, dem Mammut".








Ich war seinerzeit vor etwa 30 Jahren in Koblenz als Luftlandepionier stationiert und im Laufe meines Lebens auch schon öfter am Deutschen Eck gewesen.
Allerdings bin ich noch nie die Stufen hinauf gelaufen. Das sollte sich heute dann mal ändern.





Das Deutsche Eck ist eine künstlich aufgeschüttete Landzunge  an der Mündung der Mosel in den Rhein.

Im Jahr 1897 wurde hier ein monumentales Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet, das als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert war (Quelle).



Das von der Rheinprovinz in Auftrag gegebene Kaiser-Wilhelm-Denkmal stand in Tradition vieler zwischen 1888 und 1918 im deutschsprachigen Raum errichteter Denkmäler (Quelle wie vor).


Der Sockel des im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Standbildes diente von 1953 bis 1990 als Mahnmal der Deutschen Einheit. Eine Nachbildung der Skulpturengruppe wurde 1993 nach vorausgegangenen kontroversen Diskussionen wieder auf dem Sockel angebracht (Quelle wie vor).





Wir gehen jetzt ein Stück an der Mosel entlang.




Wir machen einen Schlenker zurück an die Basilika St. Kastor und den Blumenhof.





Daumen hoch!
Wenn man bei einem Weitwinkelobjektiv mal nicht aufpasst ;-)

Die Basilika St. Kastor, auch Kastorkirche genannt, ist eine katholische Kirche in der Altstadt von Koblenz. Die Basilika, deren erster Bau in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts vollendet wurde und deren heutiges Erscheinungsbild im 12. und im 19. Jahrhundert entstand, ist das älteste erhaltene Kirchenbauwerk der Stadt. Die Kirche ist ein prominentes Bauwerk der Romanik am Mittelrhein und wegen ihres umfassend erhaltenen Baubestandes sowie der zum großen Teil überlieferten Ausstattung von großer historischer Bedeutung (Quelle). 


Weiter geht es nun in der Altstadt am Gymnasium Confluentinum, dem Görres-Gymnasium, vorbei
 



Das älteste Gymnasium von Koblenz, das Görres-Gymnasium, wurde 1582 als Jesuitenschule unter dem Namen Gymnasium Confluentinum bzw. Collegium Societatis Jesu auf Wunsch des Trierer Kurfürsten Jakob III. von Eltz gegründet. Die feierliche Eröffnung des Schulgebäudes am heutigen Jesuitenplatz fand am 28. November 1582 statt (Quelle).



Noch eine kurze Fotopause an der Liebfrauenkirche, einer katholischen Kirche im Zentrum der Altstadt. Die Anfänge der Kirche, die sich an der höchsten Stelle der Altstadt befindet, reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück. Vom Spätmittelalter bis zur Französischen Revolution war sie die Hauptpfarrkirche von Koblenz. Sie trägt das Patrozinium der Maria, der Mutter Jesu, und ist ein Hauptwerk der mittelalterlichen Sakralbaukunst am Mittelrhein (Quelle).

 




Noch einen Schlenker am Entenbrunnen (Werk der Edith Peres-Lethmate) vorbei und es geht wieder zurück zum Parkhaus.








Tipp:

In der Nähe und auch eine Empfehlung wert ist das Mittelrhein-Museum.


Streckenübersicht (Handymitschnitt):

Mehr erfahren ›

Kommentare