Mariensprudelweg Bad Breisig

[129-16-382-5.0-629.8-3466.4]


Wo soll man nur hin, wenn es die ganze Zeit regnet?
Nur Wald ist auch nicht so meins.

Also ein bisschen rumgeguckt und uns für den Bad Breisiger Rundwanderweg 6 entschieden, der auch als Mariensprudelweg bekannt ist.



Dieses "Wegekennzeichen" führt uns durch die gesamte Wanderung - und das sehr gut.

Wir parken am Bahnhof in Bad Breisig auf der Buchenstraße und gehen in Richtung der Tennisplätze weiter.




An dieser Stelle tummeln sich einige Wegekennzeichen. Seien es die örtlichen Wanderwege, aber auch der Quellenweg etc..


Wir werden in ein paar Kehren leicht in die Höhe geführt.

Die Auswirkungen der letzten Unwetter sind auch hier noch - verständlicherweise - zu finden.

Aber leicht zu überwinden an dieser Stelle.


Wir haben eine breitere Straße erreicht und gehen weiter in Richtung der Mariensäule.

Auch hier finden wir "Wegsperren".

Ein bisschen bücken und man kommt gut durch.




Recht bald haben wir auch die Mariensäule mit Blick auf den Rhein erreicht.









Der Mariensprudel Bad Breisig, der im Jahr 1927 von Johann Martin Schuh erbohrte größte Breisiger Thermalsprudel, versiegte nach schweren Erderschütterungen während des Zweiten Weltkrieges. Für den Fall einer erfolgreichen Wiedererschließung der Quelle versprach die Ehefrau des Besitzers, eine Marienstatue aufstellen zu lassen. Als es im Jahre 1952 endlich gelang, den Mariensprudel zu reaktivieren, erfüllte der Sohn, Willy Schuh, das Gelübde seiner mittlerweile verstorbenen Mutter und ließ die Madonna aus schwarzem Eifelbasalt errichten. In ihrer Hand hält sie eine Kohlensäure-Schale (Quelle).






Schön ist, dass wir in den meisten Fällen auf schmaleren Pfaden unterwegs sind.

Und nein: ich habe die Kamera nicht schief gehalten auf diesem Bild.




Dank der guten und vor allem auffälligeren Farbe der Wegekennzeichen, finden wir uns zurecht.


Nur an dieser Stelle wird es etwas schwieriger.
Mit Hunden ist die Überquerung des umgestürzten Baumes derzeit nicht möglich.

So geht es in den sehr rutschigen Hang erst hinauf und dann hinab auf den Weg.


Wir sind an der Eifelhütte "Kölner Hütte" angelangt.

Gleichzeitig haben wir auch den Wendepunkt der heutigen Rundwanderung erreicht.



Wir treffen auf dieses Hinweisschild und entscheiden uns, diesen etwa 10 Meter langen Abstecher mitzunehmen.



Und schon können wir auf die Burg schauen (aufgrund des heutigen Wetters ist das Bild stark nachbearbeitet worden, da sonst nicht viel zu erkennen wäre).


Wir kommen am oberen Bereich der Waldruhestätte Rheinruhe vorbei.

Leider habe ich erst vor kurzem hier eine Arbeitskollegin verabschieden müssen.

Mach es gut, Marlene!






„Zwischen Bergen und Burgen, hoch über dem großen stillen Strom, hoch über dem Rhein unter den Wipfeln eines Baumes geborgen sein“, heißt es in der Broschüre über die Waldruhestätte "RheinRuhe" in Bad Breisig. Dabei handelt es sich um ein naturbelassenes Gelände zur Urnenbestattung auf der Augustenhöhe (...) im Bad Breisiger Stadtwald. Die Ruhestätte, die sich über einen zehn Hektar großen Wald wurde am 8. Dezember 2007 eröffnet. Jeder Baum wurde mit Satellitennavigation eingemessen und mit einer Nummer versehen. „Solum“, „Pinus“, „Ramus“ und „Corona“ heißen die vier Teilstücke der RheinRuhe, deren genaue Position auf Schildern verzeichnet ist. In dem Waldstück findet keine Forstwirtschaft mehr statt; außerdem wird das Waldstück nicht mehr bejagt. Die Stadt Bad Breisig führt die RheinRuhe in Eigenregie; Organisationen wie Friedwald oder Ruheforst hat sie sich nicht angeschlossen (Quelle).






Auf dem Rückweg kommen wir noch an der Fichtelhütte und der wunderschönen Aussicht von dort hinab in das Rheintal vorbei.








Fazit:

Das war genau die richtige Strecke für den heutigen Tag für den Rüden und mich.
Aufgrund der andauernden Regenfälle der letzten Woche empfehle ich festes und wasserdichtes Schuhwerk.
Ausserdem immer ein wachsames Auge (und Ohr) im Wald offen haben. Nur so sind die Bäume nicht umgekippt.
Kurze Rundwanderung auf schmalen Pfaden.

Track, Übersicht etc.:

Mehr erfahren ›

Kommentare