Wachtberg Rundweg A21

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Die zweite Tour am heutigen Tag führte mich mit dem Rüden auf einen örtlichen Wanderweg im Wachtberger Ländchen.
Es wurde der Rundweg A21 zwischen Villiprott und Burg Gudenau mit Start am Wanderparkplatz Drei Steine um 07:13 Uhr.



Diesem bzw. ähnlichen Wegekennzeichen folgen wir auf dieser Rundwanderung und können feststellen, dass die Ausschilderung fast nahezu perfekt ist.

Hatte ich gar nicht erwartet. Es geht also auch anders. Klasse.


Wer den Kottenforst kennt, der weiß, dass die Hauptwege alle kerzengerade sind - so wie auf dem Bild.
So fängt es auch hier an.
Allerdings werden wir schon nach 300 Metern rechts in den Wald geleitet.



Natürlich handelt es sich nicht um einen Premiumweg, allerdings gefällt er mir perönlich von Anfang an.





Im Wald finden sich recht viele Reitwege, wobei bestimmte Wanderpfade für Reiter nicht zugelassen sind.



Wir erreichen recht schnell den Ortsteil Villiprott, werden aber am Ortsrand entlang geführt und kommen zu einem weiteren Startpunkt dieses Rundweges am Beckers Kreuz heraus.



Vorsichtig überqueren wir die grundsätzlich stark befahrene Landstraße zwischen Villip und Meckenheim-Merl und biegen zur Burg Gudenau rechts ab und entschließen uns zu einem Abstecher dorthin.



Die Wasserburg ist im frühen 13. Jahrhundert entstanden und erhielt im 17./18. Jahrhundert ihr heutiges Erscheinungsbild (Quelle).




Um 1560 wurde die vierflügelige Hauptburg mit rückwärtigem großem Park ausgebaut, der Zeit entsprechend etwa mit gotischem Erker und geschweiften Hauben. Einer der vier runden Ecktürme hat ein spitzes Schieferdach, die Dächer der übrigen drei Ecktürme sind barock (Quelle wie vor).




Bis auf den Park selbst können wir auf das Burggelände gehen.


Die in drei Terrassen gestaffelte Gartenanlage wurde im 17. Jahrhundert mit italienischen Einflüssen gestaltet. Sie ist der einzig erhaltene private Barockgarten des Rheinlandes. Eine Besichtigung der Parkanlagen der Burg ist von März bis Dezember an Wochentagen möglich (Quelle wie vor).


Einziges Manko dieses Rundweges ist ein kurzes, unübersichtlicheres Wegstück  von der Burg auf einen Feldweg dahinter.

Es liegt in einer Kurve und es gibt keinen Bürgersteig.

Auf diesem Feldweg treffen wir auf das "Bartelskreuz".

Am 26. Januar 1968 wurde die Maschine von Heinrich Bartels, eine Messerschmitt Bf 109 G-10 "Gelbe 13", bei Vilip in der Nähe von Bad Godesberg gefunden. Der Fallschirm lag noch intakt in der Kanzel, neben den körperlichen Überresten Bartels (Quelle).



Etwa vor einem Monat wurden hier vergiftete Fleischbällchen gefunden.

Wenn ich jemanden dabei erwischen sollte ...




Noch ein weiteres Stück durch den Wald und wir überqueren erneut die Landstraße und sind wieder am Fahrzeug angelangt.









Fazit:

Zwar eine kürzere Rundwanderstrecke, aber eine die gefallen dürfte (mir hat sie gefallen).
Der höhere Waldanteil wurde durch die unterschiedlichen Wegarten ausgeglichen.
Dann noch der Abstecher zur Wasserburg und die Wegführung über die Felder: klasse.

Track, Übersicht, Beschreibung:

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