Eifel-Alpakas und Teufelsburg

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Da letzte Woche die "größere" Wanderung wegen Arbeiten am Motorrad ausgefallen war, freute ich mich um so mehr auf dieses Wochenende.

Und das Wetter hat auch mitgespielt. Ein wenig Sonnenschein, ein wenig Nieselregen.

Ende März waren wir zum Essen im Hotel und Landgasthof Bockshahn in Spessart gewesen und sind über Ramersbach nach Hause gefahren.

Dabei hatte ich die schöne Weitsicht bewundert und den Entschluss gefasst, hier einmal eine Wanderung hinzulegen.
Heute war es dann soweit.




Wir starten auf der größeren Parkfläche an der L83 / Ecke L85 in Höhe der Wochenendsiedlung bei Ramersbach und gehen in grobe Richtung Spessart den Weg hinab.

Ramersbach wurde im Jahre 992 bereits erwähnt.




Die Bodenbeschaffenheiten wechseln zwischen Schotter, Wiese, Wald, aber auch Asphalt.



Schon nach knapp einem Kilometer kommen wir an das E-Werk und sehen dort - verwundert - Alpakas, Emus und sonstige Tiere in Gehegen.




Anschließend geht es an alten Bäumen vorbei bis wir den Ortsteil Blasweiler erreichen.




Im Jahr 992 wird der Ort erstmals als Blassenvillare überliefert (Quelle).



Mit einem Schlenker um den Ort halten wir uns jetzt auf Spessart bzw. Cassel zu - werden aber beide Orte bei dieser Wanderung nicht erreichen.
Fasziniert haben mich die immer wieder auftauchenden Weitsichten auf dieser Wanderung



Wann immer es geht verlassen wir die breiteren Waldwege.

Meist ist dies auch mit einem Wechsel der Bodenbeschaffenheit einhergehend.



Wir suchen die Wege entlang der Bäche - aber nicht immer gelangen wir dabei "erreichbar" an solche.

Es ist auf jeden Fall Flüssigkeit für die Hunde mitzunehmen.



Auf dem Weg zur "Teufelsburg" passieren wir nunmehr Felsformationen.




Interessant: immer wieder treffen wir auf Gedenkkreuze am Wegesrand.



Und schon sehen wir rechterhand im Wald die "Teufelsburg" auftauchen.

Es führt kein Pfad hinauf, so dass wir und den Hang vorsichtig hocharbeiten.


Der Aberglaube findet auch hier seine Wurzeln.

Neben dem "Teufelsloch" in Altenahr (Schiefer), der "Teufelsley" bei Dümpelfeld (Quarzit) findet sich hier nunmehr die "Teufelsburg" (erstarrte Lavabrocken).



Die im Zuge des Vulkanausbruches aufeinandergetürmten Lavabrocken wirken auf die ersten Blicke tatsächlich wie eine mystische Burg.




Während wir ein längeres Stück im Wald unterwegs waren, breitet sich alsbald schon wieder eine Weitsicht aus.




Saftiges Grün begleitet uns auf den Wiesen zwischen Oberheckenbach und Beilstein.




Ein Baumstumpf in Form eines Fabelwesens (Gesicht).



Immer wieder finden wir Lavabrocken des nicht wirklich weit entfernten Vulkangebietes Laacher See.



Bald haben wir den Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreicht.

Diesmal passieren wir die Alpaka-Herde auf der anderen Seite und werden angstlos beliebäugelt.






Fazit:

Trotz des eher bescheidenen Wetters hat diese Rundwanderung Spaß gemacht.
Natürlich ist sie eher "Highlight-arm", aber das hat keinen Abbruch getan.
Die immer wiederkehrenden Weitsichten - auch schon einmal durch Baumbewuchs hindurch - und auch die Ruhe auf der Wanderung haben es heute für uns ausgemacht.

Track, Karte, Übersicht etc.:

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