Burg und Felsen bei Nideggen

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Zuletzt bin ich mit dem Rüden am 06.02.2016 auf dem Felsenweg bei Obermaubach unterwegs gewesen.
Von weitem war die Burg Nideggen zu erkennen, also war es schnell abgemacht, dass ich eine weitere Runde dort erwandern wollte.

So habe ich heute erneut den Rüden eingetütet, nachdem ich mit den Mädels zuvor über die heimischen Felder gewandert war.




Ein Teil der Wanderung führt uns ebenfalls über Abschnitte der Buntsandsteinroute nebst diversen örtlichen Wanderwegen.



Wir starten in Nideggen selbst und alsbald verlassen wir einen asphaltierten Weg durch den Wald und es geht über Pfade hinab nach Abenden.


Auch hier kommen wir an einigen  Buntsandsteinen vorbei.

Die Gesteine des Buntsandsteins, insbesondere die aus der Schicht des Mittleren Buntsandsteins, wurden aufgrund ihrer günstigen Eigenschaften (z. B. leichte Spaltbarkeit) häufig als Baumaterial für Bauwerke verwendet (z. B. Kirchen, Burgen, Brücken) [Quelle].




Der Pfad macht schon mal Spaß.
An besonders abschüssigen Stellen sind Gitter - wie hier zu erkennen - angebracht worden.




Zeitgleich können wir schöne Aus- und Weitsichten genießen.





Stetig nähern wir uns dem Ortsteil Abenden, dessen Namen aus "an den Benden" herrührt, was so viel heißt wie "schöne saftige Wiesen".



Wir queren den Ort am Rand und bewegen uns in Richtung der ehemaligen - aber nicht mehr vorhandenen - Burg Abenden.




Der Wegbelag wechselt nun mehrfach und wir beide genießen es, diesmal auf einem Wiesenweg unterwegs zu sein.



Bald erhaschen wir schon einen Blick auf die Burgruine Nideggen, wohl wissend, dass wir noch etwa die gleiche Wegstrecke zurücklegen müssen, die wir bislang gegangen sind.




Wenig später laufen wir direkt an der Rur entlang - vorbei an Hinweistafeln, die uns Fauna usw. näher bringen.




Aber auch solche entspannenden Wege finden wir unterwegs auf dem Weg nach Gut Laach.




Vorbei am Laacher Berg geht es nun wieder an Buntsandsteinen vorbei und wir stoßen auf diese Aussicht.




Und schon sehen wir unser Ziel wieder auftauchen: die Burg.




Bevor wir jedoch Nideggen erreichen, geht es hintereinander über zwei dieser Stege über den Nidegger Bach.




Und endlich treffen wir an der Burgruine Nideggen ein.



Die rechteckige Höhenburg war Sitz der mächtigen Grafen und Herzöge von Jülich und besaß im Mittelalter den Ruf, uneinnehmbar zu sein [Quelle].




Burg Nideggen wurde von den Grafen von Jülich im strategisch wichtigen Grenzgebiet zur damaligen Herrschaft Monschau errichtet. Sie sollte das geerbte Gebiet der Grafen gegen die Interessen des Erzbischofs von Köln sichern [Quelle].

Den Grundstein zur Burganlage legte im Jahr 1177 Wilhelm II. mit dem Bau des Bergfrieds, der in Sichtweite zur Reichsburg Berenstein errichtet wurde. Diese lag etwa drei Kilometer östlich und wurde um 1090 erbaut. Nach ihrer fast völligen Zerstörung um 1200 diente sie als Steinbruch für den Ausbau des Nidegger Burgturms [Quelle].



Das 1979 im Wohnturm der Burg eröffnete Burgenmuseum gewährt durch seine Ausstellungen einen Einblick in das an Burgen reiche Eifelgebiet. 


Ich überlege, den Weg zum Fahrzeug von der Burg aus zu nehmen, entscheide mich aber zum Glück dafür, den Wanderweg um die Mauern zu nutzen.

Das war mal eine gute Entscheidung.




So genießen wir noch ein paar schöne Weitsichten und beeindruckende Buntsandsteinen .




Noch ein letztes Bild, bis wir wieder an den Parkplatz gelangen.
Übersicht Wanderstrecke

Fazit:

Hat mächtig Spaß gemacht und war ein vielseitiger Weg, der aber auch schon etwas Kondition verlangt. Zwar gelangen wir unterwegs zwei / drei Mal an natürliche Wasserstellen für Hunde (Fluß, Bach), allerdings reicht dies für den gesamten Weg nicht aus, so dass Wasser mitgeführt werden sollte.

Track, Übersicht etc.:

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