Von Weibern und Kreuzwäldchen

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Waaaaaaas? Ein frauenfeindlicher Beitrag?
Und was haben die Frauen im Wäldchen gemacht?

Neeeee. Keine Panik. ;-)
Es handelt sich "nur" um eine Rundwanderungen zwischen den Ortsteilen "Weibern" und "Kempenich" in der Eifel ;-)

Eigentlich war eine Wanderung im Siebengebirge geplant - da schien die Sonne.
Und da ich dachte, die scheint dann auch in der Nähe des Nürburgrings ...
Ok. Weit gefehlt.
Sie konnte sich leider während der gesamten Wanderung dort nicht durchsetzen.



Wir parken auf dem ausgewiesenen Wanderparkplatz kurz hinter dem Ort Wabern in Richtung Hausten auf der L83.

Dieser Parkplatz dient auch gleichzeitig der Zuwegung zum Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld.


Moosbedeckte Steine und Bäume zum Einstieg der Wanderung.

Das macht schon einmal Spaß.

Wir gehen unseren selbstgebastelten Weg im Uhrzeigersinn und somit hier den linken Weg.




Parallel - aber weit genug zur Landstraße entfernt -  begeben wir uns nach Hausten.




Rechts von uns finde ich diese Figur in Körperhöhe.




Leichter Reif liegt auf dem Boden des Weges, der uns nun nach Hausten bringen wird.

Wir gehen ein minimales Stück am Rande durch den Ort, wechseln über die Landstraße und gehen weiter über die Felder der anderen Seite.





Es geht nun ein Stück in Richtung des entfernten Ortsrandes entlang ...




... bis wir an einer Bank links hinauf zum Wald gehen.

Es sieht auf dem Foto nicht so aus, aber es war recht steil.





Aber auch dieser Aufstieg ist zu schaffen.
Blick auf Hausten




Mit ein paar Schlenkern gelangen wir an diese beiden Stelen im Stile eines Obelisken.










HINWEIS:

Es bietet sich an, an dieser Stelle quasi dem Verlauf des Weges zu folgen, der uns zum sichtbaren Waldrand führen würde.
Diesem Weg würde man dann bis zum asphaltierten Straßenstück folgen und sich so meinem Weg nähern.
Bei meinem Weg heute waren die meisten Wiesenwege nicht mehr vorhanden, so dass es über Wiesen und Felder ging.







Wir selbst machen eine Schleife nach rechts und schauen dadurch noch einmal in die wunderschöne - ja ich weiß, diesige - Ferne.

Bei dem orangenen Metallstab handelt es sich um eine Markierung "Telekabel Rhein-Main Leitungsrohr; km 68,3".



Mit ein paar weiteren Schlenkern nähern wir uns dem Ort Kempenich von der Seite, gehen durch ein Teilstück des Ortes hindurch und gelangen auf den Kreuzweg zum dortigen Kalvarienberg bzw. der Kreuzkapelle im sogenannten Kreuzwäldchen.


Die weitläufige Anlage ist eine Stätte der Besinnung und ein Wahrzeichen der Ortsgemeinde Kempenich. Sie besteht aus Kirche, Kreuzweg, Stationenweg, Lourdes-Grotte und der Grablege Jesu mit den elf Aposteln sowie der Gartenanlage (Quelle).


Auf einer kleinen Anhöhe steht die ab 1897 erbaute Wallfahrtskapelle Kreuzwäldchen.

Die Kapelle wurde ab 1879 von Pastor Stanislaus Ladislaus Ferdinand von Freyhold auf historischem Boden errichtet (Quelle wie vor).


An gleicher Stelle befand sich einst eine Burganlage, vom Volksmund die "alte Burg" genannt. Ihre Reste kamen erst bei der Anlage des Kalvarienberges im Kreuzwäldchen in den Jahren 1873 bis 1881 wieder zu Tage (Quelle wie vor). 




Die Kreuzkapelle wurde in neoromanischen Formen mit zwei Westtürmen erbaut.
Am 20. Mai 1881 wurde die Kapelle zu Ehren der schmerzhaften Muttergottes geweiht.
Die Holzpietà wurde in Tirol hergestellt (Quelle).


Unser Weg führt uns nun vom Kalvarienberg an der Lourdesgrotte vorbei hinab und wir gehen in grobe Richtung Weibern.

Mittig links oberhalb (schlecht zu erkennen auf dem Bild) befindet sich Burg Kempenich - welche selber in Privatbesitz steht und nicht besucht werden kann.



Wir nutzen ein Teilstück eines Weges des Eifelvereins und diverse andere Wege gelangen auf diese Höhe oberhalb von Weibern.



Es geht auch hier am Rande des Ortes Weibern an der Weiberner Mühle vorbei.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ende der Wanderung.



Fazit:

Landschaftlich eine wirklich schöne Ecke der Vordereifel.
Schon das wenige, was aufgrund des tiefen Nebels erkannt wurde, machte Spaß auf mehr.
Ich werde diese Strecke auf jeden Fall noch einmal bei schönem Wetter gehen wollen.

Besonders das Kreuzwäldchen strahlt etwas Besonderes aus und ist auch so einen Besuch wert.
Ich hatte heute nur eine Festbrennweite mit (35 mm [52,5mm analog] bei 1.8er Blende).
Ich werde auf jeden Fall noch einmal dorthin fahren, dann aber ein Weitwinkel mitführen.


Track, Übersicht etc.:


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