Von Klippen, Zeppelinen und Wasserfällen am Rhein

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Da ich persönlich die letzten Wanderungen eher als langweiliger empfunden hatte, sollte es heute wieder eine Wanderung am Rhein sein.

Kurzfristig hatte ich daher noch am Abend zuvor eine Strecke bei Unkel zusammengebastelt, die ich heute nachgewandert bin.

Und wie immer hatte ich heute bei der Wanderung weitere Ideen, so dass sich die Strecke auch leicht verlängerte.





Geparkt habe ich auf dem kleiner ausgelegten Parkplatz gegenüber dem Wasserfall auf der Straße zwischen Unkel und Kalenborn.



So halten wir uns zunächst an die Wegweiser des Rheinsteiges, wodurch wir an Weinbergsmauern schon einmal aufwärts geführt werden.


Ich persönlich mag es ja, wenn ich zu Beginn der Wanderung schon Steigungen habe.

Auch wenn uns auf dieser Wanderung mehrere Steigungen erwarteten. 




Auf halber Strecke findet sich eine Bank, aber: hey, wir sind doch gerade erst losgegangen.



Nach weiteren Steigungen gelangen wir an eine offene Fläche und es geht dankenswerter Weise nun erst einmal ebenerdig weiter.



Manchmal ist es ganz schön, sich an Wegweisern orientieren zu können.

Dann muss man nicht ständig auf das Navi schauen ;-)




Wir laufen in grobe Richtung Hohenunkel, passieren den Haanhof und folgen dem Rheinsteig weiter.




Höhe Bruchhausen passieren wir die Kriebsgräberstätte.




Hier wird der Toten des Zweiten Weltkrieges gedacht.



Wir folgen noch für ein kurzes Stück dem Rheinsteig und verlassen ihn alsbald wieder scharf nach rechts hinten, so dass wir in der Nähe von Bruchhausen bleiben.


Mit ein paar Schlenkern versuchen wir möglichst eine Wanderung durch den Ort selbst zu vermeiden.

So gelangen wir alsbald an die Wegekennzeichnung des Rheinhöhenweges dieser Rheinseite.


Das nächste Ziel liegt nicht mehr weit vor uns:

die Erpeler Ley.

Ley (die Ley, Plural: die Leyen) ist ein altes Wort für Fels oder Klippe (Quelle).




Und schon stehen wir nach einer kurzen Wanderung auf der Erpeler Ley
Weite Sichten in grobe Richtung Linz am Rhein



Ein Gedenkstein erinnert an die Überführungsfahrt des Luftschiffes Z II (LZ 5) von der Frankfurter ILA zum Luftschiffhafen Köln, als ein Unwetter am 2. August 1909 den Grafen Zeppelin zwang, über der Erpeler Ley umzukehren (Quelle).




Noch einmal kurz posieren lassen ...


... und es geht weiter.

Unterhalb dieser exponierten Stelle an den Fahnen und auf der anderen Rheinseite befinden sich die Überreste der Ludendorffbrücke; besser bekannt als Brücke von Remagen.



Wir kürzen die Rheinsteigstrecke ein wenig ab und gehen über die Zuwegung des Rheinsteiges hinab in das Tal.


Aber nur, um wenig später wieder in die Höhe zu wandern.

Unser nächstes Ziel ist der Stuxberg, eine felsige Anhöhe oberhalb von Unkel-Heister, von der aus sich eine weitere Aussicht über das Rheintal bei Unkel eröffnet - auch wenn man deutlich das große Einkaufszentrum unter sich liegen sieht.

Auf seiner Spitze befindet sich ein Radiosendemast des Südwestrundfunks (SWR), auf dem auch Sender diverser Mobilfunk-Netze angebracht sind. (Quelle).



Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt am Wasserfall.

Es wird über ein künstlich angelegtes Bett schon mal Wasser gesammelt ;-) .




Und schon haben wir ihn erreicht: den Wasserfall Stux.




Gegenüber haben wir ja geparkt, so dass die heutige Wanderung auch hier endet.
Die Höhenübersicht

Fazit:

Das Wetter hätte gerne besser sein dürfen.
Kurz nach dem Besuch der Erpeler Ley fing es an zu regnen.
Ansonsten hat die Runde Spaß gemacht.

Track, Übersicht, Karte ...:

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