Ruinen und Weitblicke bei Rheinbreitbach


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Nachdem ich diese Woche aufgrund eines Rückenproblemes angeschlagen war und mich - entgegen der "Weisung" meines Arztes - auch aufgrund der Witterung nicht viel bewegen konnte, habe ich mich dann heute auf eine Wanderung begeben, die nicht zu anstrengend werden sollte.


Entsprechend hatte ich mir über BaseCamp dann eine Tour gebastelt, die in Rheinbreitbach startete.




Wir parken auf dem ausgewiesenen Parkplatz an der Unteren Burg.

Die Wasserburg war Stammsitz der Herren von Breitbach, von ihrem Hauptgebäude sind nur die Grundmauern erhalten (Quelle).




Die Untere Burg geht spätestens auf die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück (Quelle wie vor).


Das rundbogige Tor der Unteren Burg und das ehemalige Wirtschaftsgebäude aus dem 18. Jahrhundert stehen als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz, die Grundmauern als Bodendenkmal. Die Untere Burg gilt als eine der ältesten Wasserburgen des Rheinlandes (Quelle wie vor).




Wir folgen zunächst dem Zuweg zum Rheinsteig, der parallel zur Westerwaldstraße entlanggeht.




Kurz vor der Ziegelei und ehemaligen Schmelze an der "Breite Heide" wechseln wir über die Straße und schauen auf dieses Schild.




Es geht nun rechtsseitig der Straße durch den Wald den Weg hinauf.



Bald schon haben wir den Rheinsteig erreicht und folgen diesem nunmehr in Richtung "Auge Gottes".



Wir kommen fast an die Westerwaldstraße, werden aber nach rechts in den Wald geleitet.
Vorbei an diesem Holzkreuz, welches u. a. folgendes preisgibt: St. Josephsberger Gewerkschaft.




Das Wandererschild ist schon in den Baum eingewachsen.




Wir passieren ein weiteres Gedenkkreuz, was an den Unfalltod einer Person aus dem Jahre 1880 erinnert.




Alsbald haben wir das Auge Gottes erreicht, einen Bildstock mitten im Wald.




Wir folgen der Markierung zum Eifelblick und verlassen an dieser Stelle den Rheinsteig.




Den Eifelblick haben wir auch bald erreicht.




Er macht seinem Namen allerdings keine Ehre.



Vorbei an der Wildkammer Siebengebirge und einem kurzen Stück durch ein Randstück von Bad Honnef gelangen wir an die Ruine des Haager Köppelchen - einem ehemaligen Aussichtsturm.


Wir umrunden das Commundo-Tagungshotel, kommen am Hagerhof vorbei und halten uns wieder in den Wald.

Viele der auf Karten eingezeichneten Pfade sind nicht mehr vorhanden, so dass wir dem einen Pfad in mehreren Windungen folgen.



Zwischendurch werfen wir einen Blick zurück und erkennen in der Ferne den Drachenfels.




Auf der anderen Seite gehen wir diesen Weg hinauf.



Wir folgen im weiteren Verlauf der Rheinblickstraße in ihren Windungen bis hinab in das Tal.




Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Koppel, wobei wir auf halbem Weg ab diesem Bildstock vorbeikommen.




Schon sehen wir das Kreuz vor uns auftauchen.



Der Koppel ist eine Erhebung östlich des Ortskerns.
Bei gutem Wetter soll man hier den Kölner Dom und bis weit in die Eifel hinein sehen.
Aussicht vom Koppel



Mangels eines erkennbaren anderen Weges, gehen wir den Schlenker wieder zurück nach Rheinbreitbach. Vorbei am Heimatmuseum Rheinbreitbach sind wir bald wieder an der Unteren Burg angelangt.


Das sagt die Pulsuhr.

Überblick der Wanderung


Fazit:

Keine herausragende Tour - hat aber dennoch Spaß gemacht.
Könnte allerdings auch die letzte Tour für dieses Jahr gewesen sein - evtl. steht noch eine OP an.


Track, Übersicht, etc.:


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