Historische Straße: Eisenweg


[084-15-251-10.7-918.5-2827.5]


Zuletzt sind wir diesen Weg im Juli 2013 gelaufen und waren absolut nicht begeistert gewesen.

Aber da auch solche Wege eine zweite Chance verdienen, stand er heute erneut auf dem Programm.




Positiv ist zunächst schon einmal festzustellen, dass die Beschilderung / Wegekennzeichnung diesmal hervorragend war.

Dafür ist die Strecke dann aber auch tatsächlich nur im Gegenuhrzeigersinn zu gehen.
 


Natürlich hat sich an dem Waldanteil nichts geändert.

Er dürfte bei geschätzten 95 % liegen.



Die erste Besonderheit findet sich schon nach kurzem Aufstieg im Wald: ein Gräberfeld.

Natürlich sieht man nichts mehr davon.




Kurze Zeit später erreichen wir die ehemalige römische Eisenverhüttungsanlage "An den Maaren".


Hier wurden an mehreren Stellen Fundamente etc. von Häusern festgestellt.

Ebenso fanden sich Hinweise auf Röst- und Brennöfen.




Etwas mysthisches hat der Ort ja schon.




Noch ein Blick zurück, bevor es uns entlang der Markierung weiterzieht.




Hier befinden wir uns am Eisenerzabbau "Breite Kopf".





Und weiter geht es durch den Wald.



In der Nähe einer größeren Schutzhütte befindet sich dann auch der Basaltsteinbruch "Alte Mauer" -  wenn man dann noch etwas sehen würde.




Vorbei am Forsthaus Waldwinkel geht es nun über offene Fläche in Richtung Ramersbach.



Wobei wir einen Blick hinab werfen und ganz in der Ferne sogar das Siebengebirge bei Bonn erkennen können.



In Ramersbach selbst geht es an der dortigen Kirche vorbei.
Da wir gleichzeitig auch den Scheitelpunkt der Wanderung erreicht haben, geht es nun bergab.




Und wieder sind wir im Wald angelangt, der sich nun bis zum Ausgangspunkt ziehen wird.




Zwischendurch wenigstens mal die Wutze angelichtet.



Einzige Besonderheit auf dem Rückweg ist die vermutlich ehemalige Lage eines römischen Gutshofes - man erkennt nichts mehr.




Hatte ich schon gesagt, dass es weiter durch den Wald geht ?




Aber bald schon haben wir ja den Ausgangspunkt wieder erreicht.



Videozusammenschnitt der Tour:



Fazit:

Ging so. Nachdem ich ja wusste, was mich erwartet, konnte ich nicht enttäuscht werden.
Ich möchte es so formulieren: es ist kein Weg, für den sich eine lange Anfahrt lohnt. Wer aber auf der Suche nach einem Weg ist, den er dort in der Ecke noch nicht gegangen ist und der nicht allzuviel erwartet, könnte Gefallen finden.
Die Beschilderung hat sich auf jeden Fall komplett gebessert. Da gibt es nichts zu meckern.


Weitere Historische Straßen:

> Köhler- und Loheweg
> Wacholderweg


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