Zwischen Ruinen im Unteren Ahrtal


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Mir war heute nach vielen Herbstfarben.
Warm genug (um die 18 bis 20 Grad) war es ja, wenn auch komplett bewölkt.
Nach einer weiten Fahrt war mir irgendwie auch nicht, so dass ich heute zwischen den Burgruinen Saffenburg und Are gewandert bin.





Gestartet sind der Rüde und ich am Bahnhof in Mayschoß, der sich direkt unterhalb der Burgruine Saffenburg befindet.

Mayschoß wurde 1106 erstmals urkundlich erwähnt unter dem Namen Meinscozen (Quelle).



Zunächst machen wir einen kleinen Schlenker hinauf zur Burgruine Saffenburg - einen Weg, den wir anschließend wieder hinunter gehen.

Die Burg wurde erstmals 1074 urkundlich erwähnt (Quelle).



Von der Burg selbst sind nur noch Teile der Grundmauern erhalten.

Die Aussicht mit den herbstlichen Farben von oben ist einfach nur fantastisch.




Mittig zu erkennen: die Bundesstraße 267, die durch das Untere Ahrtal führt.


Wir halten uns jetzt auf dem Ahrtalweg auf, den wir in Richtung Altenahr gehen.

So geht es auch ein kurzes Stück parallel zu den Gleisen der Ahrtalbahn entlang - die sich natürlich erst sehen lässt, als wir wieder in den Wald eingetaucht sind.



Der Asphaltanteil hält sich in Grenzen.

Hier gehen wir grob auf den Ortsteil Laach über eine Talschlinge der Ahr zu.



Wir haben die Ahrbrücke beim Reimerzhoven erreicht und gehen wieder an der Ahr selbst entlang.




Bald können wir schon die nagelneue Fahrradbrücke Reimerzhoven entdecken, die im April 2015 in Betrieb gegangen ist.




Wir sind jetzt fast in Altenahr angekommen ...




... und nehmen Anlauf für den Besuch der Burgruine Are durch das Langfigtal.





Einfach nur schön dort.





Einfach mal Seele baumeln lassen.




Bald haben wir die Schleife beendet und gelangen nach Altenahr, wo wir kurz im Straßenverkehrsraum den Rossberg hinauf gehen, um kurz vor Hausnummer 58 rechts den kurzen steilen Weg zur Burgruine Are zu wählen.



Recht bald stehen wir am Fuß der Ruine Are und schauen in Richtung Kreuzberg.




Die Burg Are wurde erstmals 1121 urkundlich erwähnt.


1706 übernahmen kurkölnischen Truppen die Burg und machten die Gegend unsicher. Aus diesem Grunde ließ Kurfürst Joseph Clemens von Bayern 1714 die Mauern im Einvernehmen mit den Dorfbewohnern sprengen. Seither ist die Burg eine Ruine (Quelle).


Nach der Besichtigung der frei zugänglichen Ruine geht es nun über ein Teilstück des Rotweinwanderwegs zurück in Richtung Mayschoß.

Wir werfen noch einen Blick zurück auf die Ruine (mittig zu erahnen).


Wir verlassen den Rotweinwanderweg jedoch wieder, sobald wir an den Abzweig zur Aussicht Ümerich gelangen.

Der Boden ist mit feuchtem Laub auf Schiefer bedeckt und ich verzichte auf rutschige Erfahrungen.



Ein Weg führt uns nun in etwas steileren Serpentinen hinab.

So schauen wir schon bald auf die Lochmühle im Ahrtal.



Weinhänge, Herbstfarben, Wärme (ich bin inzwischen komplett durchgeschwitzt), wunderschöne Sichten: perfekt.



Bald schon laufen wir wieder auf Mayschoß zu, gehen ein kurzes Stück durch den Ort und sind wieder am Bahnhof angekommen.


Fazit:

War heute ein wenig anstrengender für mich.
Ich denke, ich war aber auch viel zu warm angezogen und hatte für mich zu wenig Getränke mit.
Am Schluß wurde ich immer langsamer ;-).
Obwohl die Pulsuhr mal wieder feststellte: das ist kein Wandern, sondern Sprint ;-).

Ansonsten natürlich immer wieder zu empfehlen.
Wobei wir heute Glück hatten und uns kaum Wanderer auf dem Rotweinwanderweg entgegen kamen.
Im Sommer die "Hölle".


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