Geschichte, Wein und Aussichten




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Aufgrund des gemeldeten Schneeregens ab etwa 13:00 Uhr sollte zum einen die Anfahrt zu einer Wanderung nicht so weit sein und die Strecke auch nicht zu lang werden.

So wählte ich eine meiner schon mit BaseCamp vorgebastelten Rundtouren aus, packte die Wilden ein und fuhr mit ihnen zum Wanderparkplatz unterhalb des ehemaligen Regierungsbunkers, um dort die Tour zu starten.




Mit einem Schlenker geht es nun am ehemaligen Regierungsbunker vorbei.

Ein separater Weg führt auch am Gelände rechts daneben entlang, falls dieses geschlossen sein sollte.



Mit einem kleinen Schlenker auf dem oberen Parkplatz ...




... geht es jetzt auf dem Rotweinwanderweg (RWW) in Richtung Bad Bodendorf.




Das Wetter ist nasskalt, aber es bleibt noch trocken.




Wir sind auf einem Teilstück des Weinbau-Lehrpfades unterwegs.



Ein Blick nach rechts zur Gastronomie Hohenzollern.

Auf dem Rückweg werden wir direkt dort vorbeikommen.



Doch zunächst genießen wir die schöne Weitsicht über Bad Neuenahr - Ahrweiler.




Zwischendurch müssen die Hunde natürlich auch posieren ;-)




Trotz des wolkenverhangenen Himmels wirken die spätherbstlichen Farben des Laubs an den Weinreben besonders.




Ein kurzes posieren an diesem Kreuz ...



... und es geht zum Freilichtmuseum Silberberg-Tunnel, einer Gedenkstätte die im Zweiten Weltkrieg etwa 2.500 Menschen Schutz bot. 
Der Tunnel wurde für die ab 1910 erbaute Eisenbahnstrecke des Strategischen Bahndamms angelegt, wegen eines Baustopps 1923 jedoch nie mit Gleisen versehen. In den letzten Kriegsjahren suchten die Bewohner von Ahrweiler Schutz vor Bombenangriffen und zimmerten provisorische hölzerne Behausungen, „Büdchen“ genannt, in den Tunnel. Es entstand eine „Stadt im Berg“ (Quelle).



Wir wechseln nun auf eine neue Wegstrecke, die ich bislang hier noch nicht gesehen habe ..





... und steigen auf zum Fuße des EVA-Turms.

Die Bezeichnung weist auf den EifelVerein Ahrweiler hin.

Für den 9,40 Meter hohen Turm wurden 22 Kubikmeter Holz verbaut. Querstreben aus Stahl stabilisieren die Konstruktion. Der Turm besteht aus sechs Podesten, 48 Stufen und einem dekorativen Dach. Die vier Echpfosten bestehen aus den Stämmen von rund 100 Jahre alten heimischen Douglasien. Die vier Mittelpfosten stammen ebenfalls aus dem Stadtwald von Ahrweiler (Quelle). 


Bereits in den 1920er Jahren wurde auf dem Giesemertalskopf ein erster Aussichtsturm zur Förderung des Fremdenverkehrs gebaut. 1954 wurde der morsch gewordene Turm abgerissen und neu erbaut. 50 Jahre später, 2004, wurde der jetzige Turm der Öffentlichkeit übergeben (Quelle). 




Weiter geht es jetzt zur Schutzhütte am Kuxberg ....





... an welcher sich auch diese Bittstelle befindet.


Auf dem Weg hinab nach Marienthal finden sich immer wieder Besonderheiten, die zum ehemaligen Regierungsbunker zugeordnet werden können.



Bald sind wir oberhalb von Marienthal angelangt und genießen diese Aussicht auf den Ort.
In der Ferne sehen wir links den Krausbergturm auftauchen.




Noch schnell einen Schlenker auf die ehemaligen Haupteingänge Ost/West des Regierungsbunkers ...


... bevor es an der Klosterruine Marienthal vorbeigeht.

Keimzelle des Weilers war das 1137 von den im benachbarten Mayschoß residierenden Grafen von Saffenburg gestiftetes Augustinerinnenkloster „Mariae vallis“ (Quelle und weitere Informationen).



Wir sind jetzt wieder auf dem RWW und gehen zurück in Richtung Walporzheim.



Im Teufenbachtal halten wir uns an den medizinischen Kurwanderweg "MK III", der uns in Serpentinen hinauf führen wird, damit wir die ...




... Aussicht auf und von der "Bunte Kuh" genießen können, einer Felsnase oberhalb von Walporzheim.










Wir sind jetzt auf dem letzten Abschnitt der Wanderung und es zieht sich zu.




Etwa hier setzt leichter Schneeregen ein, aber wir haben es ja nicht mehr so weit.



Noch ein Blick auf den Calvarienberg und wir sind kurze Zeit später wieder am Ausgangspunkt angelangt.

Fazit:

Schon interessant, welche Besonderheiten man in diesem Teil des Ahrtals auf den eigentlich wenigen Wanderkilometer man finden kann.
Die Wanderung hatte viel für uns zu bieten.
Breite Wanderwege, asphaltierte Strecken im Weinbaugebiet, breite Waldwege, schmale Pfade, kurze knackige Anstiege, gerade Strecken, Weitsichten ...
Hat mich irgendwie heute begeistern können.

Track, Karte, Übersicht etc:


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