Winnerath - reloaded


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Die kurze regenfreie Zeit am heutigen Tag wollte genutzt werden.
So fuhren wir heute zusammen mit den beiden Wilden - nachdem zuvor die alte Hundenase zu Hause über die Felder geführt wurde - noch einmal hinauf nach Winnerath oberhalb von Schuld, um die fantastischen Weitsichten diesmal zwar bei Nebel, aber auch in Herbstfarben genießen zu können.

Ab etwa der Hälfte der "nur" knapp sieben Kilometer langen "Wanderung" klarte es auch auf.




Wir parken in Winnerath am Friedhof, "tüten" die Hunde ein und gehen zunächst in Richtung Hürsnück hinauf.



Winnerath ist dem Landkreis Ahrweiler zugeordnet und liegt in der Verbandgemeinde Adenau.

Und ausserdem etwas oberhalb von Schuld.


Der Ort wird umrahmt von den Tälern des Laufenbachs im Westen, der nordnordwestlich, und des Atzenbachs im Osten, der nordöstlich zur Ahr läuft. Im nördlichen Dorfbereich beginnt die Talmulde des Eizenbachs, eines linken, nicht viel kleineren linken Atzenbachastes (Quelle).


Das Gemeindegebiet reicht im äußersten Westen bis ins Ahr-Tal hinunter und auf einem Laufabschnitt von der Einmündung des Laufenbachs beim zu Winnerath gehörenden Wohnplatz Streitenau bis knapp einen Kilometer flussabwärts, wo die Gemarkung mit etwa 255 m ü. NN ihren tiefsten Bodenpunkt erreicht (Quelle wie vor).


Im Osten erstreckt sich die Flur der Gemeinde noch über den Atzenbach-Einschnitt hinaus bis an den Lauf des Pritscheider Bachs, der über den Welsbach die abwärtige Ahr erreicht. Im Norden endet die Gemeindegemarkung noch deutlich vor der oberen Hangkante des Ahrtals (Quelle wie vor).



Die erste urkundliche Erwähnung Winneraths erfolgte im Jahre 1501. Die erste Besiedelung des Ortes fand aber vermutlich weit vorher statt (Quelle wie vor).

Die Endung „-rath“ im Namen der Ortsgemeinde ist auf die Zeit der großen Rodungen im 10.–14. Jahrhundert zurückzuführen. Der heutige Name stammt von „Winnenrode“ (die Rodung des Wino oder Winne). Wenn der Wortstamm „winne“ von „wünne“ stammt und daher „Viehweide“ kommt, würde der Name „die Siedlung an der gerodeten Viehweide“ bedeuten (Q. w. v.).



Glücklicherweise steigt der Nebel im Laufe der Wanderung recht zügig himmelwärts, so dass sich die wunderschöne Aussicht auch heute lohnt.




Die herbstlichen Farben in Verbindung mit dieser Weitsicht lassen die Herzen einfach höher schlagen.




Da muss einem Wanderer einfach das Herz aufgehen.




Fast am Scheitelpunkt angekommen, findet sich auch diese schöne Rastmöglichkeit mit Blick in Richtung Hohe Acht am Nürburgring.





Innehalten und genießen!


Die Bänke sind etwas rarer gesät.
Dies ist allerdings nicht verwunderlich, da unser selbstgebastelter "Höhenweg" kein offizieller Rundweg ist.

Andersherum ist die Wegführung fast eben, so dass sie nicht wirklich gebraucht werden.




So führt uns der Weg mit den schönen Aussichten alsbald zurück an unser Fahrzeug.









Fazit:

Ein Weg zum Schlendern. Zum Genießen. Zum Abschalten.
Unbedingt im Gegenuhrzeigersinn gehen.

Track, Übersicht und Wegbeschreibung:




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