Wandern im BiKiBeNi-Land

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Eigentlich wollte ich das "Be" im Titel unterschlagen.
Aber wer weiß, was Ihr gedacht hättet, wenn ich die Tour "BiKiNi" genannt hätte ?

Heerscharen von vermutlich einer Vielzahl geifender männlicher Wanderer wären hier eingefallen.
Also doch lieber "BiKiBeNi". ;-)

Aber auch dieses Wort ist einfach erklärt: die heutige reguläre Wanderung (diesmal ohne Stützräder äääh Nordic Walking Stöcke) führte durch Birresdorf, Kirchdaun, Bengen und Nierendorf im Kreis Ahrweiler.


Wir starten - auch aufgrund der angekündigten Temperaturen - wieder recht früh.

Nicht gerade die richtige Uhrzeit für besondere Bilder.

Los geht es in dem 1110 urkundlich erwähnten - nunmehr Grafschafter Ortsteil - Birresdorf.



Unser Weg führt uns zum möglichen neuen Standort der "Frankensiedlung Nithrindorp" - wobei letztes Wort für Nierendorf steht.

Zitat Webseite:

"Mit dem Projekt Frankensiedlung soll das Alltagsleben im 5. bis. 8. Jahrhundert in unserer Region dargestellt werden. Dazu wird eine dörfliche Struktur aufgebaut, wie sie in dieser Zeit üblich war. Der Besucher der Siedlung soll von der Lebensweise und dem Tagesablauf der einfachen Menschen auf dem Lande einen Eindruck bekommen."



Wir wandern am Gelände vorbei in die Höhe bei himmlicher Ruhe.

Noch ist es schön kühl.


Weiter geht es hinauf und vorbei an der Petrushütte oberhalb von Nierendorf.

Irgendwie wächst die gerade zu.

Mittig im Bild am Horizont ist übrigens die Landskrone zu erkennen.


Wir machen einen kleinen Schlenker hinauf zum recht zugewachsenen Americh, einer markanten Höhe in diesem Bereich.

Früher wurde hier Basalt abgebaut, heutzutage wird hier das Martinsfeuer abgebrannt.
Ausblick vom Americh - links Landskrone und rechts Nierendorf



Ein Schlenker führt uns nun bis auf wenige Meter zum Hinweg Americh zurück.

Zwei Meter zuvor folgen wir allerdings dem Weg nach rechts.


Nachdem wir durch einen neu angelegten Pfad durch den Wald abwärts geführt werden, kommen wir am Ortsende von Nierendorf wieder hervor.

Einfach nur fantastisch.

Wir laufen jetzt auf das um 1105 entstandene Kirchdaun zu, um am Friedhof den Weg hinab in den Ort zu wählen.

Auf der anderen Seite geht es natürlich wieder in die Höhe.

Rechts ist erneut die Landskrone zu sehen.


Wir gehen weiter in grobe Richtung Landskrone und ich überlege, ob ich die heutige Wanderung sehr lang gestalten möchte.

Letztendlich entscheide ich mich dagegen, da meine Ferse sich inzwischen wieder stärker bemerkbar macht.



So halten wir uns den Berg hinab in Richtung der Talbrücke Bengen; schön an den Sonnenblumen vorbei.



Es geht hinab zum Regenrückhaltebecken von Gimmigen, welches in etwa 175.000 Kubikmeter Wasser umfassen kann.




Das noch nicht lange dort befindliche Becken hat sich schon rentiert, wie man dies u. a. auch diesem Zeitungsartikel entnehmen kann: Blick aktuell vom 24.06.2013.


Es geht ein kurzes Stück durch den Wald und somit auch an die Talbrücke Bengen, auf welcher die Autobahn 61 entlangführt.

Natürlich wird es jetzt lauter, aber das gehört halt eben hier dazu.


Wir gehen in das Tal hinab nach Bengen und auf der anderen Seite wieder in die Höhe.

Jeden Schritt, den wir gehen, hören wir immer weniger vom Fahrzeugverkehr auf der Brücke.


Es geht nun über offene Flächen und Felder weiter in Richtung Nierendorf.

Die Geräusche, die uns jetzt begleiten, sind nur nch die Motorflugzeuge vom nahegelegenen Flugplatz Bengener Heide.



Ein kurzes Wegstück sind wir auch auf einem Teilstück der Krönungsstraße (Aachen-Frankfurter-Heerstraße) unterwegs.


Letztlich umkreisen wir den Sportplatz oberhalb von Nierendorf und unterhalb von Leimersdorf und gehen ein kurzes Stück entlang der Straße - auf einem Bürgersteig - zurück in Richtung Nierendorf.
Hier wird derzeit ebenfalls ein Rückhaltebecken errichtet.


Wir überqueren den Bach und sehen schon den Wiesengang zur Frankensiedlung vor uns auftauchen.

Bald haben wir wieder das Fahrzeug erreicht.
Übersicht Strecke / Höhe

Auswertung Puls zur Geschwindigkeit


Fazit:

Genau die richtige Wanderung gemacht bei diesem Wetter.
Ein stetiges Auf und Ab fördert die Kondition; zu sehen gab es auch genug.


Track, Übersicht, Karte:



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