Nordic Walking Mönchsheide 7

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Eine andere gute Alternative, sich und die Hunde zu bewegen ist das Nordic Walking.
Es bietet sich gerade abends an, wenn die Arbeit beendet ist, die Zeit für eine normale Wanderung nicht mehr gegeben ist.

Leider klappt das mit dem Rüden nicht (da geht nur Joggen). Daher konnte sich die Hündin mit uns austoben.

Sind wir bislang eher bei uns im Wohnortbereich gewalkt, haben wir uns nunmehr entschieden, vorhandene Wege im Umkreis zu nutzen.

So waren wir heute im Bereich des "Nordic Fitness Park Ahr Rhein Eifel" und dort speziell in der Rhein-Meile in Bad Breisig unterwegs.




Der Startpunkt der drei dort angelegten Runden befindet sich an der so genannten "Hubi-Hütte" an der Mönchsheide.

Eine Parcourtafel informiert uns über diese drei Strecken unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitseinstufung.
Wir fangen mit der leichtesten und somit auch kürzesten Nordic Walking Tour - der Nummer 7 - mit 4,5 km Länge an.



Wir laufen die Tour 7 vom Parkplatz aus nach rechts und somit im Gegenuhrzeigersinn um die Freifläche der Mönchsheide herum.

So laufen wir quasi jeweils am Waldrand entlang - bis auf ein neues kurzes Stück auf schmalem Waldpfad.

Hier oben auf dem Plateau befindet sich u. a. auch ein Segelfluggelände, welches ab 1937 vom Reichsarbeitsdienst zu einem Ausweichflughafen für den Fliegerhorst Niedermendig mit zwei Grasbahnen gebaut wurde (Quelle).






Der Flugplatz wurde von der Luftwaffe kaum genutzt, von 1942 bis 1944 waren zur Täuschung Holzattrappen von Flugzeugen aufgestellt.
1944 verlegte die 6. Staffel der Transportgruppe 10 auf die Mönchsheide, die Flugzeuge wurden aber von amerikanischen Tieffliegern zerstört.
Zwischen Dezember 1944 und Februar 1945 waren noch einzelne Flugzeuge der Fernaufklärungsgruppe 123 in Niederbreisig stationiert.
Nach dem Rückzug der deutschen Truppen verlegte die US-Armee zudem bis zum 24. März 1945 155-mm-Haubitzen auf die Hochfläche, um den alliierten Vormarsch im Westerwald zu unterstützen.

Nach dem Ende des Krieges verlegte zunächst eine amerikanische Radar-Stellung auf die Mönchsheide, wurde aber 1952 wieder abgezogen. Danach wurde die Freifläche vor allem landwirtschaftlich genutzt. Erst ab 1970 wurde das Plateau wieder als Flugplatz genutzt, nun als Segelfluggelände (Quelle wie vor).







Die Wege sind meist breiter und mal mehr, mal weniger geschottert.

Aufgrund Plateauarbeiten wurde die Wegführung leicht verändert.

In einem kurzen Stück geht es durch einen Wald auf einem schmaleren Pfad, bevor wir dann erneut Blicke auf das Plateau werfen können.




Nach etwa Zweidrittel des Weges gelangen wir auf die Fahrstraße von Franken zum Segelfluggelände.

Das bedeutet dann auch allerdings Belagwechsel. Wir sind nunmehr für etwa 600 Meter auf Asphalt unterwegs und müssen auch mit Fahrzeugen rechnen.


Eigentlich wäre dies das Wegekennzeichen.
Es ist leider nicht mehr durchgängig vorhanden.

Gesehen haben wir drei zu Beginn und dann erst kurz vor Ende wieder eins.

Das ist etwas knapp und sollte wieder angepasst werden.
Könnte sonst für Einsteiger und nicht Ortskundige eventuell frustrierender werden.

Glücklicherweise ist es ja eine einfache Strecke: immer um das Plateau herum ;-)




Langsam nähern wir uns wieder dem Ziel.
Und wer - wie ich - zum Aufnehmen von Bildern mit dem Handy (diesmal) trödelt, macht dann zum Aufholen "Nordic Jogging" ;-).







Fazit:

Nett. Fast gerade Strecke. Nicht anstrengend oder anspruchsvoll. Eher etwas für komplette Neueinsteiger. Hat uns jetzt nicht gefordert. Aber leider fehlte auch die Zeit für eine zweite schnellere Runde.


Track, Übersichtskarte:


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