Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg

[032-15-199-15.7-429.0-2338.0]


Eine weitere Traumschleife stand auf der Warteliste und wollte heute erwandert werden.
Diesmal gemeinsam mit einem Freund, mit dem ich bereits zweimal wandern konnte.

Nur die Hunde mussten diesmal zu Hause bleiben, da es ein Klettersteig wurde, der Nik auch als Vorbereitung für seine in Kürze anstehende Alpenüberquerung dienen soll.




Wir legen unseren Startpunkt - wie vorgeschlagen - auf den Parkplatz an der Kirche in Mittelstrimmig und gehen die knapp 500 Meter bis zum Portal.



Insgesamt gibt es drei Einstiege (Portale) in diese Rundwanderung.



Zunächst geht es entlang eines Baumlehrweges mit weiten Aussichten leicht in die Höhe.


Zunächst werfen wir einen Blick in die vor uns auftauchende Schockkapelle, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Ein parallel verlaufender Weg führt zur Galgenflur. Es war die letzte Station eines Verurteilten vor dem Galgen.



In einem Bogen geht es nun wieder in Richtung Mittelstrimmig, wo wir erneut die Aussicht genießen können.



An diesem "Blickpunkt" halten wir für ein kurzes Foto an.
Im Hintergrund ist Mittelstrimmig zu erkennen.

Nach gefahrloser Überquerung einer Weide mit Stromzaun, geht es weiter zum nächsten Portal in Altstrimmig.

Die Strom-Verbindung kann an Haltegriffen gelöst und hernach wieder eingehangen werden.



Wir werden entlang eines Bachlaufes  - durch die insgesamt auf der Wanderung vorbildliche Wegekennzeichenführung - weitergeleitet.


Bald erreichen wir unterhalb des Kreuzberges den  Mörsdorfer Bach und halten uns links.

Aufgrund der Wegekennzeichen können wir sehen, dass wir nicht wirklich weit von der - schon gewanderten - Traumschleife Masdascher Burgherrenweg entfernt sind.




Der Weg wird nun breiter.


An einer Rastmöglichkeit machen wir diesem Namen Ehre und trinken etwas.

Ein Hinweiszettel weist auf die am Weg liegende Pulgersmühle hin. Die hat allerdings nur Donnerstags bis Sonntags geöffnet.


Leider wird der Weg nun etwas eintöniger bis wir an eine Lichtung gelangen, welcher wir am Waldrand folgen.
Über diese Brücke überqueren wir den Flaumbach.



Etwa 1,9 km von der Pulgersmühle entfernt treffen wir auf den ersten von drei Klettersteigen: den Burgberg.

Wie bei allen Steigen an dieser Traumschleife gibt es auch Umgehungswege.




Auf der einen Seite besteht er aus seitlich versetzten Trittbügeln ...



... und im späteren Verlauf wird er durch Seilsicherungen ersetzt.


Ich empfehle - sofern körperlich möglich - den Klettersteig zu nutzen.

Die Aussicht ist einfach nur fantastisch von hier oben.



Laut Alan Parson's Project: What goes up - must come down




Der Abstieg besteht aus einer längeren verankerten Metallleiter.



War nicht anstrengend und gut zu schaffen.



Etwas später treffen wir auf den Schinnkaul-Klettersteig (ebenfalls Umgehung möglich).



Er unterscheidet sich von dem vorherigen Klettersteig durch die vielen Seilsicherungen ...




... und Trittstifte, die das Hinaufsteigen erleichtern.


Erneut werden wir mit einer schönen Aussicht belohnt.

Wir halten kurz inne, trinken und essen eine Kleinigkeit und ich entferne erst einmal Steine im Wanderstiefel.



Der dritte und letzte Klettersteig wird Höhlenschlucht genannt.



Auch er führt über Seilsicherungen hinauf auf ein Plateau mit Sitzgelegenheit.


Doch es geht auch wieder hinunter auf den Umgehungsweg.

Es geht tiefer hinunter.



Aber auch diese beiden Leitern mit Mittelplattform sind im Grunde leicht zu bewältigen und machen richtig Spaß.




Nur noch "durch diese hohle Gasse muss er kommen" ;-)



Ein Pfad führt uns entlang dieser ehemaligen Unterkunft ...



 ... und an diesem Biotopweiher vorbei.



Mit einer Schleife gelangen wir zu einem weiteren Einstiegsportal in diese Traumschleife in Liesenich und werden weiter zum Ausgangspunkt in Mittelstrimmig geleitet.







Fazit:

Hat das Spaß gemacht. War unser beider erster "Klettersteig", der allerdings wirklich ohne Anstrengungen in den Steigen selbst zu gehen war.
Mit Hunden wären die Umgehungen zu wählen oder diese gesichert (!) anderweitig in Geschirr / Tragevorrichtung hinauf zu bringen.
Die Ausblicke alleine lohnen sich für diese Kletterpartien.
Ich war froh, dass ich die Hunde bei meiner Frau gelassen hatte und die Steige genießen konnte.
Hat Spaß gemacht, Nik!


GPS-Track, Übersichtskarte u. s. w. wie immer hier:

Kommentare

Elke hat gesagt…
Ach ja ist das lange her, dass ich diesen "Klettersteig" ging.

Sieht nach einem entspannten Wandertag aus ;-)

LG Elke
klaus hat gesagt…
Das sieht ja nach einer tollen Wanderung aus, leider werde ich wohl wegen dem Hund die Umgehungen nehmen müssen :-D Aber vielleicht finde ich ja bis dahin noch ein Tragegeschirr oder Tragetuch, dann könnte ich mir den Hund auch umhängen ;-) :-D

Gruß, Klaus
Mungo Mungenast hat gesagt…
Das Besondere an dem Weg waren halt wirklich die drei "Steige".
Evtl. hast Du ja die Möglichkeit, diese Strecke mit jemandem zu gehen, der mit dem Lieblingswuff die Umgehungen geht, während Du kletterst ?