Schweppenburg und Steinbergskopf


[030-15-197-14.5-402.4-2311.4]


Des Wandern Lust ist, dass man die Zwecklosigkeit genießt.
Genüge im eigenen Selbst zu finden ist des Wanderns höchste Stufe.
[Zitat: Lieh tse]





Nach dem heftigen Gewitter in der Nacht entschloss ich mich, nicht allzuweit zu fahren, um eine Wanderung zu beginnen.
Letztendlich warf ich auch dem Weg zu einem unbestimmten Ziel den Blick in den Himmel und beschloss, eine Wanderung an der Schweppenburg im Brohltal zu beginnen.




Ich parke direkt an der Zufahrt zum Gelände des 1891 gegründeten Tönnissteiner Privatbrunnen an der Bundestraße 412 - kurz nach der Schweppenburg.



Zunächst  überqueren wir die Schienen des Vulkan-Express ...



... und dann die B412 selbst.



So gelangen wir an den Aufgang nahe der 1365 erstmals erwähnten Schweppenburg.




Vorbei an dem Gehöft ...




... geht es dann steiler auf schmalem Pfad hinauf nach Niederlützingen.



Der Aufstieg lohnt sich, kurz vor dem Schullandheim werden wir mit dieser schönen Sicht belohnt.



Kurz hinter dem Abwasserwerk geht es dann nach links ...



... wobei wir nunmehr immer wieder einmal auf den hier verlaufenden Quellenweg stoßen, ihn aber nicht durchgängig nutzen.



Es zieht sich langsam zu.
Die Aussichten sind daher recht wolkenverhangen, aber dennoch schön.




Besonders schön: es ist sehr ruhig hier.


Allerdings ist das Gras auf diesen ersten Teilstücken auf dem vorhandenen Weg schon sehr hoch gewachsen.
Nach dem Gewitter gestern dauert es also nicht lange, bis der Rüde und ich (bis zu den Oberschenkeln) nass sind.



Von rechts kommt schnell eine schwarze Wolkenfront gezogen und wir befürchten schon das nächste Gewitter.




Das wäre nicht gut, da die nächste Ortschaft noch auf sich warten lässt.



Wir erreichen Lützingen und bekommen genau zwei schwere Regentropfen ab - das war es.

Es geht ein heftiger Wind. Vermutlich unser Glück, da sich die Front schon verzogen hat.




Wir wechseln nun von der offenen Landschaft bislang in den Wald hinein.



Zwischendurch immer wieder etwas fürs Auge.


Wir erreichen nun die Aussichtsplattform des Steinbergskopf (auch Steinbergs Kopf geschrieben)

Er war früher ein Vulkan - und zwar einer von vier tertiären Vulkanen in der Region (Quelle).
Etwa drei Viertel der Aussicht vom Steinbergs Kopf




Es geht auf dem Trampelpfad weiter, welcher uns zur Jakobs-Hütte führen wird.



Wunderschön hier ...




... vor allem die Aussicht mit Blick auf Burg Rheineck (mittig).


Wir folgen einem Teilstück des Quellenweges und bleiben hier kurz stehen.
Irgendwo rechts vor uns knackt deutlich ein Baum und bricht.
Gesehen haben wir jedoch nichts.



Es geht ein kleines Stück parallel zur L87 in Richtung Brohl.


Kurz nach dem wirklich schönen Forsthaus geht es rechts steiler in die Höhe.
Die Kraftreserven werden wieder angesprochen.

Wir können am Umland erkennen, wie sehr wir uns wieder in die Höhe schrauben.


Es geht am Tennisplatz vorbei.

Wer Lust hat, könnte hier eine Schleife zur Reutersley links einschieben.



Es zieht sich erneut zu und wir beschleunigen unsere Schritte noch einmal.
So geht es über Niederlützingen wieder am Schullandheim vorbei hinab zur Schweppenburg.



Noch schnell die B412 überquert und wir sind wieder am Ausgangspunkt angelangt.
Höhenprofil



Fazit:

Keine Premiumtour. Aber eine, die irgendwie Spaß gemacht hat.
Die Aussichten zu Beginn der Wanderung sind natürlich wirklich klasse.
Das Waldstück bietet eher wenig Abwechslung - bis auf den Steinbergs Kopf und die Jakobs-Hütte.


Routenbeschreibung, GPS-Track zum Download, etc.:

Kommentare

Kay Sankowsky hat gesagt…
Hallo Mungo,

ich schaue hier regelmäßig rein und ich muss Dir auch endlich mal ein Lob zukommen lassen. Dein Wander-Blog ist wirklich Klasse und ich möchte mich bei Dir für die tolle Arbeit bedanken. Da steckt eine Menge Arbeit drin und ich finde das muss auch mal wenigstens mit einem Kommentar belohnt werden.

Viele Grüße
Kay
Mungo Mungenast hat gesagt…
Gaaaaanz lieben Dank Kay!