Rheinschleife Fürstenweg

[031-15-198-10.9-413.3-2322.3]


Des Fürsten größte Tugend ist die Kunde der Seinen.
[Zitat: Marcus Valerius Martial]
Heute stand eine neuere Rheinschleife auf dem Rhein: der Fürstenweg bei Neuwied.
Schon auf der Anfahrt dorthin wurde mir bewusst, dass es diesmal "feucht" werden könnte.
Ich sollte Recht behalten ...





Diesem Wegekennzeichen werden wir im Verlauf der Wanderung vom Parkplatz am Schloß Monrepos  - auf der gleichnamigen Straße - folgen.



Wir beschließen, das Schloss auf dem Rückweg anzusteuern und kämpfen uns durch den Nebel.



Zunächst geht es am bewirtschafteten Hahnhof vorbei ...



... und dann wieder ein Stück zurück über die Monreposstraße, wobei wir auch diesen Schildern unsere Aufmerksamkeit widmen.

Um es vorweg zu nehmen: viel mehr als Nebel werden wir nicht zu sehen bekommen.
Aber auch der hat seinen besonderen Reiz.

Ich bin im März letzten Jahres eine ähnliche Tour gewandert und konnte die Weitsichten dort bei Sonnenschein genießen: Zwischen Monrepos und Burg Altwied.



In einer Schleife geht es zunächst zur Skihütte ...



... und danach hinab zum Aubach.

Gut, dass ich wasserdichte Stiefel anhatte.
Der Weg war vom Aubach "überflutet".



Ein kurzer Blick zurück zur Skihütte.


Wir gehen am Aubach entlang und übersehen vermutlich ein Wegekennzeichen.

So geht es über den N2 weiter, was aber kein Problem ist, da er wieder auf die Schleife führt.



Als Strafe für das "Übersehen" müssen wir nur ein steileres Wegstück hinaufgehen, ...



... um wieder auf die Schleife zu stoßen.



Wir überqueren die Monreposstraße und machen einen kurzen Halt an Gelände des Verschönerungsvereins mit dem Wanderpaar.


Wenige Meter später folgt ein Insektenhotel und eine Großküche für Hunde ...

Nee. Natürlich nicht.
Eine große Schafherde weidet hier.



Bei schönem Wetter findet man hier besondere Weitsichten.





Langsam werden die Bäume voll mit Wegekennzeichen ;-)




An dieser hohe Furt können sich Hunde satttrinken.




Es geht über die Wied ...



... und wieder links, so dass wir auf die Burgruine Altwied zulaufen.

Leider ist sie nur nach Voranmeldung zu besichtigen.



Nachdem wir uns wieder in die Höhe gekämpft haben, geht es parallel zur Wied auf einem Pfad weiter.

Auf einen Schlag regnet es in Strömen.
Kommt gut mit einer Wanderweste und einem Hemd. Aus hellbraun wird schnell dunkelbraun.



Ob er etwas gesehen hat ?


Und wieder runter.

Diesmal zur bewirtschafteten Laubachsmühle.

Wir haben aber gerade erst um die zehn Uhr morgens und ich noch keinen Hunger.


Kurz hinter der Laubachsmühle führt uns diese Holzbrücke über die Wied.

Erst hier hörte der Regen wieder auf.

Während der Rüde sich nur mal schütteln muss, bin ich bis auf die Haut nass.

Egal. Gehört dazu.

Mess with the best or die like the rest ;-)



Noch einen Blick zurück auf die "bösen" Wolken bislang.




Und weiter geht es in Richtung Monrepos.



Hier trifft Balou erneut auf seinen alten Kumpel "Mammut Max".
Die zwei kennen sich ja seit März 2014 ;-)

Wir haben unser Ziel erreicht.





Fazit:

Ich war etwas skeptisch, ob mich der Weg nicht eventuell "langweilen" könnte, da ich ihn in Teilbereichen ja schon gegangen bin.
Diese Skepsis war jedoch unbegründet. Die "neuen" Abschnitte waren klasse und haben Spaß gemacht.
Natürlich ist es empfehlenswerter, diesen Weg bei schönem Wetter zu gehen.
Aber auch die Tour heute mit reichlich Nebel hatte etwas mystisches.
Ok. Der Regen hätte nicht sein müssen.
Also: Hat Spaß gemacht, ist nicht zu lang. Empfehlung.


Track (GPS), Wanderkarte etc. wie immer hier zu finden:

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