Rund um Strauscheid im Vorderwesterwald

[025-15-18.3-338.0-2247.0]



Es ist töricht, Holz in den Wald zu tragen.
[Lateinisches Sprichwort]


Heute sollte es wieder einmal in den (Vorder)Westerwald gehen. So hatte ich mir eine Wanderung zusammengebastelt, die eigentlich nur etwa 12,3 km lang sein sollte.
Allerdings waren wieder einmal eingezeichnete Wege nicht vorhanden oder endeten im Nirvana, so dass es letztlich 18,3 km wurden.
Hier in diesem Bericht ist die "bereinigte" Wanderung beschrieben, die tatsächlich gegangen werden kann.




Wir starten in Neustadt-Strauscheid vom Parkplatz an der Kirche aus und gehen direkt auf dem Westerwaldsteig los.


Hier ist die einzige Stelle, an welcher wir Rehe in einem Gehege antreffen.

Unterwegs sind wir an diversen Stellen auf eine Vielzahl von Rehen getroffen.



Die Aussicht über einen Teil vom etwa mit 350 Menschen bevölkerten Strauscheid gefällt schon einmal sehr.



Die Anbringung der Wegekennzeichen ist vorbildlich, so dass wir uns auf den Teilstücken des Steiges gut gelenkt fühlen.




Die Bodenbeläge /-beschaffenheiten wechseln stetig, was schon einmal Spaß macht.



Es geht aber stetig ab und auf, was mir zum Ende der Wanderung - noch leicht angeschlagen - Schwierigkeiten bereitet.


Wir wurden dann Wegekennzeichen zuvor "vorgewarnt".

Es geht steiler in die Höhe.



Dafür werden wir auch wieder mit weiten Sichten belohnt.


Ein Schrein mit der Beschriftung:

"Heilige Maria
Sei mit uns auf der Wanderschaft unseres Lebens."



Wir verlassen den Steig und gehen in Richtung Paffhausen, wobei wir an dieser Infotafel vorbeikommen.
Und so sieht es "live" aus.





Immer wieder machen wir Halt für Fotopausen.




Nun folgen wir einem guten Teilstück des Wied(wander)weges.



In Kodden überqueren wir die Wied und halten uns parallel zur Straße nach links.

Nach kurzer Zeit führt ein schmaler Pfad hinauf zum ...



... Schloß Altwied, welches jedoch nicht besichtigt werden kann und von einem Wachtdienst beaufsichtigt wird.


Es geht ein Stück an der Straße auf Bürgersteig entlang und dann nach links in die Felder.

Und ja: what goes down ...



... must come up.

Oder umgekehrt.



Auch wenn die Wanderung sehr waldlastig ist, finden wir immer wieder schöne Aussichten.



Auf schmalem Grat geht es auf dem Wiedweg weiter.


Wir kommen erneut an einem Schrein vorbei.

Inschrift:
"1872
Ich schlug mit junger Bergmannshand es einst in diese Felsenwand.

Auf das in dieser Einsamkeit Gott loben willst in Einigkeit.
Joh. Wiemer Linz +1927"



Direkt gegenüber befindet sich ein ehemaliges Pochwerk.

Ein Pochwerk, auch Stampfwerk, Stoßwerk oder Schlagwerk genannt, war eine zum Zerkleinern von Erzen dienende Maschine (Quelle).


Wir haben Alsau erreicht, gehen durch die Wochenendsiedlung und hinter dem letzten Haus direkt links steil hinauf.

Wir treffen wieder auf den Westerwaldsteig und folgen ihm jetzt bis zum Ende der Wanderung.


So erreichen wir als nächstes die Weißenfelser Ley - einem Felsvorsprung oberhalb der Wied.

Fantastische Aussicht.


Schon bald entdecken wir die ersten Abbiegehinweise nach Strauscheid und folgen diesen.


Schon sehen wir die Kirche in Strauscheid auftauchen und beenden hier unsere knapp sechs Kilometer längere Wanderung.
Auf und ab im Vorderwesterwald


Fazit:

Eine schon etwas anstrengendere Rundwanderung, die aber auch entsprechend Spaß gemacht hat.
Der Waldanteil ist aber schon höher - aber es ist ja auch der WesterWALD.
Für Hunde muss genügend Flüssigkeit mitgeführt werden, die natürlichen Trinkquellen sind - trotz der Nähe zur Wied - rar gesät.

Route, Track, Wegbeschreibung etc. findet sich wie immer hier:

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