Ausflug RömerWelt Rheinbrohl


Wieder einmal stand ein Ausflug auf der To-Do-Liste.

Letztlich wurde es die RömerWelt bei Rheinbrohl.




Wir waren um etwa 11:20 Uhr dort, wobei es recht leer war.

Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass tags zuvor in den Mai gefeiert wurde und am gleichen Abend noch Rhein in Flammen ist.




Ok. Ein paar Papierrömer waren doch da ;-).



Wir bezahlen den Eintritt von 4,50 € pro Erwachsenen und begeben uns zunächst in den innenliegenden Ausstellungsbereich.


Das Erlebnismuseum RömerWelt am Caput Limitis (Anfang des Obergermanischen Limes) befindet sich im Ortsteil Arienheller der Gemeinde Rheinbrohl. Es wurde am 23. August 2008 eröffnet und ist Limesinformationszentrum des Landes Rheinland-Pfalz (Quelle).


Auf einer Fläche von rund 6000 m² wurde das Erlebnismuseum RömerWelt errichtet.

Im Hauptgebäude ist neben dem Kassenbereich mit Museumsladen ein großer Ausstellungsraum mit vielen Exponaten und Schautafeln zum Leben der Römer in Germanien (Quelle wie vor).



In Rheinbrohl hatte die ehemalige Grenze zwischen dem Römischen Reich und dem freien Germanien seinen Beginn (Quelle). 

Erleben mit allen Sinnen ist das Motto! Hier ist also Anfassen und Ausprobieren erlaubt. Ob man nun herausfinden will, wie schwer ein Kettenhemd ist oder wie damals römisches Handwerk oder eine Soldatenstube (Contubernium) ausgesehen hat, was gehandelt wurde und wie der Alltag  am Limes aussah - dies selbst zu entdecken, ist in der RömerWelt möglich (Quelle wie vor).



Wir begeben uns in den Aussenbereich und stoßen als erstes auf diesen nachgebildeten Streitwagen.



Informationsschilder lehren uns etwas über die Gemüse, Gewürze etc. die seitens der Römer angebaut wurden.




Ein Palisadenwall umgibt das Erlebnismuseum.



Viele Exponate sind zu finden.

Man merkt, dass sich die Betreiber recht viel Mühe geben.




Der Kampfring für Vorstellungen zu bestimmten Ereignissen.

Unterkunft eines Contubernium.
Ein solches teilte sich nicht nur ein Lederzelt, sondern auch Handmühle und Maultier mit Treiber und bildete somit eine Haushalts- und Kampfgemeinschaft. Die Soldaten standen in der Schlachtordnung beieinander und bildeten eine Rotte der acht Mann tiefen Phalanx. Sie marschierten zusammen, bereiteten gemeinsam das Essen und schanzten bei der Errichtung einer Feldbefestigung einen Abschnitt mit ihren Pila muralia (Wikipedia).




An den "Backestagen" werden auch diese Öfen befeuert.



Originalgetreuer Nachbau (1:1) einer römischen Pfahlramme, wie sie auch Cäsar hat einsetzen lassen, um 50 v. Chr. bei Weißenthurm einen Pioniersteg über den Rhein zu bauen.



Anschauliche Informationen liefert auch diese Tafel zu den Pfahlrammen.





Würde so gerade bei uns in den Garten passen ;-)




Wachturm für Legionäre aus Liliput ...



Noch ein letzter Blick auf den interessanten Innenhof.









Fazit:

Hat Spaß gemacht. War nicht teuer und nicht überlaufen.


Wanderung gefällig ?

Hier endet / beginnt übrigens der Westerwaldsteig und eine Wanderung aus dem Buch "Wanderlust im Westerwald", die ich schon absolviert habe:

NachgeSCHLENDER(ert): Rheinbrohl


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