NachgeSCHLENDER(er)t: Rheinbrohl

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Ceterum censeo Carthaginem esse delendam
[Zitat: Cato der Ältere]


Heute bin ich eine weitere Rundwanderung aus dem Buch "Wanderlust im Westerwald - Der Schlenderer on Tour" aus dem Drosteverlag gewandert.

Da ich dieses Buch im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreuden" diesen Monat verlosen werde, bietet es sich an, eine zweite Wanderung zu unternehmen und Euch den Mund wässerig zu machen.

Damit Ihr nicht endlos surfen müsst, habe ich die Rezension zum Buch aus dem letzten Bericht auch hier noch einmal angefügt (sprich: kopiert).

Heute stand die Tour Nummer 01 - "Von Rheinbrohl auf die Westerwaldhöhen" - an.
Diese Tour ist auch schon Elke gegangen und hat einen Wanderbericht dazu auf ihrem Blog "Fotografische Reisen und Wanderungen" geschrieben.

Auch diesmal verzichte ich auf die ausführlichere Wegbeschreibung mit Abbiegehinweisen etc.
Die stehen im Buch vom Schlenderer ;-)

Und damit Ihr das Buch auch wirklich kauft, bin ich auf dem letzten Viertel einen anderen Weg gegangen, als er im Buch verzeichnet ist. Ihr würdet also etwas verpassen ;-)





Wir sind noch auf dem Weg auf die andere Rheinseite und nutzen hierbei die Fährverbindung zwischen Remagen und Linz.


Am von uns anders gewählten Startpunkt am Sportplatz erhaschen wir bereits einen schönen Blick auf die andere Rheinseite zur Burg Rheineck bei Bad Breisig.
Leider ist die Burg nicht zu besichtigen.


Das vor uns liegende Gebäude ist das Erlebnismuseum RömerWelt in Bad Hönningen / Rheinbrohl.

Hier beginnt die eigentliche Rundwanderung des Schlenderers in seinem Buch.

Bilder vom Museum gibt es hier.



Das Museum ist geschlossen.
Wir gehen links an der Palisadenwand vorbei und ...



... sind hier auch am Startpunkt bzw. Endpunkt des Westerwaldsteiges.
Wieder etwas gelernt.



Wir gehen um die RömerWelt herum und setzen den Besuch auf die ToDo-Liste für einen späteren Zeitpunkt.




 



An diesem Nachbau einer Limes-Palisade geht es links nunmehr stetig in die Höhe.



Auf einem Hohlweg geht es nun stetig in die Höhe ...




... bis wir in der Höhe auf ein Plateau stoßen ...




... an der sich eine wunderbare Aussicht in das Rheintal erhaschen lässt.
Ich liebe so etwas ja ;-)



Nicht weit entfernt treffen wir auf einen etwa 200 Meter langen Limes-Wall und Graben ...



... dem sich zügig der Limes-Lehrpfad - der am 29.05.2014 eröffnet wurde - anschließt.


Limes bezeichnen die vom Römischen Reich vom 1. bis 6. Jahrhundert n. Chr. angelegten Grenzwälle oder militärischen Grenzsicherungssysteme u. a. in Europa.
Die römischen Grenzanlagen waren nicht zur Abwehr von größeren Angriffen gedacht und dazu auch meist nicht geeignet. Sie sollten primär die Kontrolle bzw. Kanalisierung des täglichen Waren- und Personenverkehrs und eine schnelle Nachrichtenübermittlung zwischen den Wachposten gewährleisten. Neben der Funktion als militärisches „Frühwarnsystem“ sie vor allem als Zollgrenzen und ihre Grenzübergänge als „Marktplätze“ für den Außenhandel mit dem Barbaricum (Quelle).




Noch ein Blick zurück ...


... bevor es etwas steiler wird.

Es geht hinauf zu diesem rekonstruierten Wachturm.


Die Mühen des Aufstieges werden mit dieser Sicht eindeutig belohnt.

Was bin ich froh, dass sich das Wetter trotz anderslautenden Vorhersagen gehalten hat.



Auf diesem Wegstück folgt eine Besonderheit der anderen.

Hier treffen wir auf den "Rheinbrohler Kohlenmeiler". Hier findet einmal im Jahr das Entzünden und der zweiwöchige Betrieb eines echten Holzkohlenmeilers statt.
Weitere Informationen finden sich hier.


Wir haben den Wendepunkt der Rundwanderung erreicht und gehen hier auf den Hartmannshof zu.




Auch hier eine wunderschöne Aussicht in das Rheintal.


In der Nähe der Christinenhöhe findet sich das "Friedenskreuz" mit der Inschrift:

"Als Dank für den Frieden in unserer Heimat errichtet zur 1. Friedenswanderung ; Familiengesprächskreis Rheinbrohl 1987"


Um nicht die gesamte Rundwanderung aus dem Buch zu verraten, verlasse ich die Route und gehe über den Rheinsteig hinab zum Rhein.

Eindeutig schöner ist Weg vom Schlenderer.
Naaaa? Neugierig geworden ???
Steht im Buch ;-)



Ich werfe noch einmal einen Blick auf die andere Rheinseite zur Burg Rheineck und den Rhein ...



... bevor es in der Nähe der Fährverbindung Rheinbrohl -> Bad Breisig zu diesem Nachbau des Limesturmes 1/1 geht.




Wir folgen diesem Wanderschild ...



... und gehen an diesem interessant gestalteten Kreisel vorbei zu unserem eigens gewählten Startpunkt.








Hier noch die Übersicht über die Höhenmeter der Wanderung:



Um nicht alle Touren aus dem Buch zu verraten, geht es demnächst erst einmal wieder an die Ahr.
Auch wenn es schwer fällt ;-)



Fazit zur Wanderung:

Ebenfalls eine wirklich schöne Wanderung aus dem Buch, die usprünglich elf Kilometer beträgt.
Die Verbindung zu der römischen Welt und den wunderbaren Weit- / Aussichten hat ihr übriges dazu getan.


Fazit zum Wanderführer (Wiederholung / Kopie aus früherem Post):

Schon lange folge ich Karl-Georg Müller - alias Der Schlenderer - in Bezug auf seine Wanderberichte auf seiner Facebookseite bzw. seinem Internetauftritt.
Seine Berichte sind sehr informativ und heiter dabei - nicht selten schleicht sich ein Lächeln in mein Gesicht.

So wartete ich mit Spannung auf seinen angekündigten Wanderführer und wurde nicht enttäuscht.

Es gibt Bücher, die legt man nicht aus der Hand.
Doch jetzt ist es das erste Mal, dass mir dies bei einem Wanderführer passiert ist.

Ich bin schon einige tausende Kilometer gemeinsam mit meinem Rüden durch die nähere Gegend gewandert - so auch im Westerwald, der quasi fast vor der Haustüre liegt. Mir fielen nicht mehr viele Wanderungen ein, die ich noch gehen könnte.
Doch mit diesem Buch sind 24 neue Touren hinzugekommen.
Die Beschreibung ist stimmig, die Highlights des Weges ausreichend hervorgehoben ohne langatmig zu werden.

Insgesamt gefallen mir die Grundinformationen  zur Wanderung. Seien es die Angaben zur "idealen Wanderzeit", die Angaben zur Länge, den Höhenmetern, zur wahrscheinlichen Wanderdauer, zum Streckenprofil und Erreichbarkeit des Startpunktes - sowie weitere Daten.

Entsprechende GPX-Daten zur Nachwanderung mittels eines entsprechenden Wandernavigationsgerät bzwv. Smartphone-App können beim Drosteverlag heruntergeladen werden.

Insgesamt ein stimmiger Wanderführer, der Lust auf das Wandern macht.

Ich danke Dir, Karl-Georg!


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