Ausflug Vulkanpark Infozentrum Plaidt


Viel haben wir nicht mehr auf der Liste der Attraktionen des Vulkanparks offen.
Seien es die Zentren oder seien es die sogenannten Landschaftsdenkmäler - wir haben sie fast alle besucht bzw. erwandert.

Aufgrund des angekündigten Gewitters haben wir uns heute für eine Indoor-Besichtigung entschieden und das Informationszentrum in Plaidt besucht.
Und da das Wetter sich erstaunlich gut gehalten hat, sind wir auch ein klitzekleines Wegstück des Rauscherparks geschlendert.


1. Infozentrum:

Das in Plaidt gelegende Zentrum an der Rauschermühle war leicht gefunden und das Fahrzeug auf den reichlich vorhandenen Parkmöglichkeiten abgestellt.



Das Infozentrum ist barrierefrei, Hunde haben logischerweise im Gebäude keinen Zutritt.

Nach Entrichtung von 3,50 € Eintritt pro Person und einer kurzen Einführung sind wir auch schon drin.


Direkt im Erdgeschoss befindet sich ein erstes "Kino", in welchem wir bei einem etwa 25 Minuten dauernden Film etwas über die Entstehung des Vulkanparks und Vulkane erfahren können.



Eine Übersichtskarte gibt uns einen Überblick über die einzelnen Stationen und Örtlichkeiten des Vulkanparks.



Leuchtbilder und Exponate zeigen den Tuff- und Basaltabbau schon aus früheren Zeiten.



Im Obergeschoss finden sich ebenfalls Exponate, wobei hier die römische Zeit einen größeren Platz einnimmt.



Auf diesem Foto sehen wir ein Plattbodenschiff, einem ehemaligen Schwerlasttransportschiff, welches im Original etwa 40 Meter lang gewesen sein dürfte.




Nachbau einer römischen Krananlage.




Diverse Exponate und Leuchtbilder.



Das nächste Mal bringen wir dann aber auch Getreide mit und mahlen es gleich hier ;-)




Noch ein letzter Blick zurück ...



... und es geht in den zweiten "Kinosaal", der einen ebenfalls etwa 20 Minuten dauernden Film über die Eiszeit bis zur Gegenwart des Abbaus zeigt.









2. Steinerlebnisgarten:





Im Erdgeschoß des Informationszentrums befinden sich ein kleinerer Steingarten, zu dem wir einen speziellen Hammer mitgereicht bekommen.









Hierbei handelt es sich um einen "Summstein" aus Basalt.




Gefolgt vom Basalt-Xylophon, bei welchem wir dann auch mit dem Hammer unterschiedliche Töne entlocken.




Der "Fühl-Stein" mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen.



Und der "Hinkel"-Stein.
Nee. Ein etwa 3,6 Tonnen schwere Lavabombe.








3. Rauscherpark:






Der Rauscherpark befindet sich in direkter Nähe zum Informationszentrum.



Im Rauscherpark fließt die Nette, wobei sie sich mehr als 200.000 Jahre durch den Lavastrom ihren Weg bahnte.



Im Laufe der letzten Jahrhunderte spülte der Fluß Basaltblöcke frei, über die er in kleinen Kaskaden fließt.



Diverse Informationstafeln bringen uns Wissenswertes nahe.



Dieses kleine, etwa 1,9 km lange Wanderstück macht Spaß.




Und gleich mal eine Sonderfunktion der Systemkamera ausprobiert.



Ein kleiner Größenvergleich.



Noch ein kleines Stück aufwärts, ...




... über eine Brücke und dann den Rückweg eingeleitet.








Fazit:

Der Besuch des Infozentrums bzw. die Inhalte dort waren jetzt nicht so besonders gewesen, so dass die Filme eigentlich das Interessanteste waren.
Die freundliche Angestellte hat sich sehr um uns bemüht. Dafür nachträglich noch einmal ein "Danke schön".

Tipp:

Nicht wirklich weit entfernt, etwa sechs Kilometer, befindet sich das Römerbergwerk Meurin, welches wir auch schon besucht haben.
Bilder und Bericht dazu gibt es hier.
Es lohnt sich demnach eine Verknüpfung beider Attraktionen.

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