Ahr- und Eifelsteig bei Blankenheim


[019-15-18.0-265.7-2174.7]


Derselbe Zusammenhang - welcher zwischen dem Durst in unserer Kehle und dem Wasser in der Quelle besteht - herrscht auch zwischen der Menschheit und der gesamten Natur.
[Zitat: R. W. Emerson]

Heute habe ich es endlich geschafft, mal das erste Teilstück des Ahrsteiges zu erwandern.
Gemeinsam mit weiteren Hundeführern aus dem Verein haben wir uns vorgenommen, bald das erste Teilstück bis zum Freilinger See in Angriff zu nehmen.
So wollte ich heute schon mal einen Teilbereich aufklären.
Damit ich auch alleine zurück zum Fahrzeug komme, wurde heute ein Rundweg erwandert, der mich auf dem Rückweg über ein gutes Stück des Eifelsteiges führte.




Da wo alles beginnt: die Ahrquelle in Blankenheim.
Etwa 85 km weiter mündet sie bei Remagen in den Rhein, wodurch es dann weiter in die Nordsee geht.




17 km fließt sie durch Nordrhein-Westfalen und 68 km durch Rheinland-Pfalz.




Die Qual der Wahl.
Welchen Weg nehmen wir denn nun ?

Und da alle Wegekennzeichen nach rechts zeigen ...



... nehmen wir erst einmal keinen Vorschlag auf und gehen über die Treppen hinauf ...



... zur Burg Blankenheim, eine um 1115 errichtete Höhenburg.



Wir gehen wieder hinab und folgen jetzt den Wegeschildern des Ahrsteiges und des Ahrtalweges, welches sich zu Beginn den gleichen Weg teilen.


Unverlaufbar finden sich hier die genannten Wegehinweise, die uns zunächst am Schwanenweiher vorbeiführen.



Ein Mühlenrad und eine Informationstafel.
Wir sind zeitgleich auf einem Teilstück des 71 km langen Rundweges "Eifeler Quellenpfad" unterwegs.



Schon überqueren wir über diese Holzbrücke die Ahr ...




... welche hier noch beschaulich fließt und gehen längs an ihr vorbei.



Bald teilen wir uns ein asphaltiertes Teilstück gemeinsam mit dem hier verlaufenden Radweg.



Welch schöne Idylle.

Bald trennen sich erstmalig Ahrtalweg und Ahrsteig für ein kurzes Stück.
Während der Ahrtalweg auf dem Asphaltstück weiterführt, geht der Ahrsteig etwas steiler für ein kurzes Stück in die Höhe.

Dadurch sind wir mal auf breiteren Wegen, ...



... dann wiederum auf schmaleren Pfaden unterwegs.

Hier passen Hund und Herrchen / Frauchen nur hintereinander.



Besonders gefallen dann auch die weiteren auf dem Weg liegenden Holzstege ...



... die wir überqueren.


Wieder wird es schmaler.
Diese verwurzelten Wege erfordern schon passendes Schuhwerk, machen mir aber enorm Spaß.








Nach mehreren Windungen und Wendungen weist uns ein Hinweisschild darauf hin, dass wir theoretisch nur noch etwa 4 km vom Freilinger See entfernt sind.
Eine kurze Überlegung, ob ich nicht doch die knapp 12 km bis zum See komplett gehen soll.
Aber dann wäre der Rückweg entsprechend lang und 24 km wollte ich nicht wirklich gehen.






So überqueren wir noch die K14 und halten uns dann aber abweichend vom Ahrsteig rechts auf die B258.
Schon haben wir ein Problem. Der eigentliche Wanderweg zum Metternicher Hof ist nicht mehr vorhanden. Der etwas weiter liegende andere Weg (sowohl auf Karte als auch im Navi vorhanden) wächst merklich zu und ist stellenweise nur noch zu erahnen.

Aber nachdem wir dieses Hindernis auch gemeistert haben, werden wir durch weite Aussichten belohnt.

Da auch weitere Wege nicht mehr vorhanden sind, müssen wir eine Schleife gehen, die uns Kilometer kostet.




Aus den geplanten 14 Gesamtkilometern werden so am Ende knapp 18 Kilometer.



Es fängt an zu nieseln, aber hier ist es so schön, dass uns das beide nicht stört.



Wir gelangen nunmehr auf ein Teilstück des Eifelsteiges, dem wir bis nach Blankenheim folgen werden.



Irgendwie bin ich heute nicht richtig fit.
Diese minimale Steigung beginnt mir schon Schwierigkeiten zu machen.
Und ich habe noch etwa sechs Kilometer vor mir.



Wir finden zwar diesen Hinweis auf den Brotpfad, mehr ist allerdings nicht dazu zu finden.




Der Weg wird wieder schmaler und ein paar Holzstege erfordern unsere Aufmerksamkeit.



Eine nette Schutzhütte.
Eigentlich verlangen meine Füße eine Pause, aber wenn ich mich jetzt hinsetze ...



Also geht es weiter, auch wenn ich immer langsamer werde.

Scheinbar macht sich mein Rüde Sorgen um mich.
Er schaltet in eine aufmerksame Haltung um und sichert mich ab.


Erneut geht es - ein letztes Mal - über eine Holzbrücke und danach noch einmal steil in die Höhe zum Schillertsberg, wobei Steigungen um die 45 Grad auf einer Strecke von knapp einem Kilometer überwunden werden müssen.


Meine Energiereserven sind dahin. Aber nun geht es nur noch geradeaus bzw. abwärts.

Ich denke, ich habe zu wenig gefrühstückt und nehme mir vor, demnächst Elektrolyte mitzunehmen.


So werfen wir noch einen letzten Blick in Rtg. Hocheifel.
Der Nürburgring ist keine 30 km entfernt von hier.


Schon sehen wir wieder die Burg Blankenheim vor uns auftauchen und beenden unsere Rundwanderung.

Und wie immer ist mein Rüde fit wie ein Turnschuh.
Die Extrabelohnung hat er sich verdient.








Fazit:

Wunderschöne Ecke. Besondere Wanderung.
Trotz Nähe zur Ahr ist genügend Flüssigkeit für die Hunde mitzuführen.

Wanderkarte, Track und Wegbeschreibung:


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